Masterarbeit, 2007
104 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2. E-Health-Anwendungen
2. 1 E-Health und das Gesundheitswesen
2. 1.1 Begriffe und Definitionen
2. 1.2 Vermarktung von Dienstleistungen
2. 2 E-Health – Die Rahmenbedingungen
2. 3 Einbettung in die Gesundheitswirtschaft
3. Innovationen
3. 1 Der verwandte Innovationsbegriff
3. 2 Grundlagen für die Diffusion von Innovationen
3. 2. 1 E-Health-Anwendungen als Innovation
3. 2. 2 Merkmale erfolgreicher Diffussionsprozesse
3. 3 Zu „Diffusion of Innovation“ nach Rogers
4 Kommunikation
4. 1 Konstruktionen von Wirklichkeit -Der Beitrag der Kommunikationstheorie
4. 2 Zur Kommunikation von Innovationen
4. 3 Kommunikation von E-Health-Innovationen
4. 4 Kommunikation und (Unternehmens-) Kultur
4. 5 Unique Selling Proposition (USP)/Unique Communication Proposition (UCP)
5. Kommunikation und E-Health-Anwendungen
5. 1 Europäische und kulturelle Grundlagen – empirische Ergebnisse
5. 2 SWOT-Analyse der untersuchten E-Health-Anwendungen
5. 3 Methodisches Vorgehen/das Experteninterview
5. 4 Aussagen aus den Experteninterviews
5. 4. 1 Grundsätzliche Aussagen und Bewertungen
5. 4. 2 Das elektronische Rezept
5. 4. 3 Der Heilberufeausweis
5. 4 4 Der elektronische Arztbrief
5. 4. 5 Die elektronische Patientenkarte
5. 4. 6 Die virtuelle Patientencommunity
5. 4. 7 Ergebnisse der offenen Abfrage in den Experteninterviews
6. Konsequenzen für zukünftige Kommunikationskonzepte
6. 1 Einführung und Kommunikation gegenüber der Ärzteschaft
6. 2 Einführung und Kommunikation gegenüber verschiedenen Patientengruppen
6. 3 Kommunikative Profilbildung der untersuchten E-Health-Anwendungen
6. 3. 1 Das elektronisches Rezept
6. 3. 2 Der Heilberufeausweis
6. 3 3 Elektronischer Arztbrief und elektronische Patientenkarte
6. 3. 4 Virtuelle Patientencommunity
6. 4 Der Aufbau einer übergreifenden Wissenscommunity
7. Schlußfolgerungen
7. 1 Schlußfolgerungen für die Krankenhäuser und zukünftige Gesundheitszentren
7. 2 Schlußfolgerungen für die Medizintechnik- und IT-Industrie
7. 3 Schlußfolgerungen für die Führung und Kommunikation
Die Arbeit untersucht die Kommunikation von Innovationen im Gesundheitswesen am Beispiel von E-Health-Anwendungen. Dabei soll geklärt werden, welche kommunikativen Ansätze die Akzeptanz und erfolgreiche Implementation dieser Technologien bei Ärzten und Patienten fördern, indem sie bestehende Diffusionsbarrieren überwinden und den Nutzen zielgruppengerecht vermitteln.
3. 2 Grundlagen für den Diffusionsprozess einer Innovation
Eine Verbreitung einer relativ neuen Technologie, Prozessablaufes oder Dienstleistung erfordert nicht nur die Erfüllung von technischen, sondern auch von sozialen und kulturellen Voraussetzungen. Innovationen setzen sich nur dann durch, wenn sie aufgrund unterschiedlicher sozioökonomischer und kultureller Faktoren in einem gesellschaftlichen Umfeld akzeptiert werden und schließlich auch sozial und gesellschaftlich „funktionieren“.
Everett Rogers beschreibt Innovation als eine Idee, eine Verhaltensweise, ein Objekt, das von einem Individuum als neu empfunden wird. Wenn eine Idee einem Individuum als neu erscheint, ist es eine Innovation. Das Neue an einer innovativen Idee muss nicht eine neue Erkenntnis sein. Ein Individuum kann bereits von einer Innovation Kenntnis haben, aber sich damit noch nicht auseinandergesetzt haben. Erst die Auseinandersetzung mit einer Innovation und die daraus folgende Haltung ihr gegenüber, lässt das Neue an der Innovation in Kraft treten.
Schwache Diffusionsraten von Techniken können also auch weniger auf ihre grundsätzliche Unbrauchbarkeit als auch auf das Fehlen einzelner Voraussetzungen oder Faktoren verweisen, die zu einer gelungenen und sozial akzeptierten Integration führen. E-Health-Anwendungen können somit durch das Berücksichtigen solcher hemmender Faktoren ggf. besser implementiert werden, als weiterhin auf der technischen Überlegenheit oder ihrer Modernität an sich zu beharren.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Herausforderungen der E-Health-Einführung ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der kommunikativen Begleitung von Innovationsprozessen.
2. E-Health-Anwendungen: Das Kapitel definiert E-Health als weitläufiges Feld und beleuchtet Rahmenbedingungen sowie die Bedeutung von Vermarktungsansätzen im Gesundheitssektor.
3. Innovationen: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Innovation und des Diffusionsprozesses nach Rogers detailliert beschrieben und auf den E-Health-Bereich übertragen.
4 Kommunikation: Dieses Kapitel erläutert die kommunikationstheoretischen Aspekte, insbesondere die Konstruktion von Wirklichkeit und die Relevanz der Nachrichtenwerttheorie für die Vermittlung neuer Ideen.
5. Kommunikation und E-Health-Anwendungen: Hier werden empirische Ergebnisse aus Experteninterviews vorgestellt, die die Akzeptanz und Vermittlung spezifischer E-Health-Instrumente kritisch hinterfragen.
6. Konsequenzen für zukünftige Kommunikationskonzepte: Dieses Kapitel leitet konkrete Strategien ab, wie die Kommunikation gegenüber Ärzten und Patienten verbessert und auf verschiedene Zielgruppen zugeschnitten werden kann.
7. Schlußfolgerungen: Die Arbeit schließt mit Empfehlungen für Akteure in Krankenhäusern, der Medizintechnik-Industrie sowie für Führung und Kommunikation im Gesundheitswesen.
E-Health, Innovation, Diffusion von Innovationen, Kommunikation, Gesundheitswesen, Patientenakzeptanz, Arzt-Patient-Beziehung, Telemedizin, E-Rezept, Elektronische Patientenakte, Experteninterviews, Change Management, Zielgruppenkommunikation, Wissensmanagement, Innovationsstrategie
Die Arbeit analysiert, warum technologische Innovationen im E-Health-Sektor trotz ihres Potenzials oft nur zögerlich adaptiert werden und wie durch eine gezieltere Kommunikation die Akzeptanz erhöht werden kann.
Im Zentrum stehen die Diffusionstheorie nach Rogers, kommunikationstheoretische Ansätze, das Verhältnis zwischen Ärzten und Patienten sowie die spezifischen Vermarktungsaspekte von E-Health-Anwendungen.
Die Arbeit untersucht, welche Muster hinter der Einführung von E-Health-Innovationen stecken und durch welche konzeptionellen Kommunikationsstrategien eine erfolgreiche Etablierung dieser neuen Technologien in der Praxis erzielt werden kann.
Zur Stützung der theoretischen Herleitungen wurden Experteninterviews mit Stakeholdern aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens (Industrie, Beratung, Ärztekammer) durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Analyse verschiedener E-Health-Instrumente mittels SWOT-Analysen sowie die Auswertung der Experteninterviews zur Identifikation von Treibern und Barrieren.
Zentrale Begriffe sind E-Health, Innovation, Diffusion, Patientenakzeptanz, Kommunikationsstrategien und Change Management im Gesundheitswesen.
Der Autor grenzt E-Health als eine umfassende "Denkweise" und Transformation des Gesundheitssystems von der Telemedizin ab, die lediglich die Überbrückung von Entfernungen mittels elektronischer Mittel beschreibt.
Die Arbeit betont, dass Patienteninteressen oft zu wenig in die Innovationsprozesse integriert werden; eine erfolgreiche Implementierung erfordert, dass Patienten den konkreten Nutzen in ihrer persönlichen Lebenswelt erfahren.
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