Masterarbeit, 2006
96 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Theoretische Grundlagen
2.1 Relevante Besonderheiten des Internationalen Markteintritts
2.2 Begriff und Ziele der Auslandsmarkterschließung
2.3 Hemmnisse der Auslandsmarkterschließung
2.4 Formen und Strategien der Auslandsmarkterschließung
3. Planung der Markterschließung am Beispiel eines mittelständischen Unternehmens im Bereich Sondermaschinenbau
3.1 Das Unternehmen
3.2 Markterschließungsrelevante Besonderheiten von mittelständischen Unternehmen
3.3 Notwendige Analysen zur Beurteilung der geeigneten Form der Markterschließung
3.3.1 Analyse der internen Unternehmenssituation
3.3.2 Markt- und Umfeldanalysen
3.3.3 SWOT-Analyse
3.4 Fazit
4. Wahl einer geeigneten Form der Markterschließung – Fokus Zentral- und Osteuropa
4.1 Chancen und Risiken der Märkte Zentral- und Osteuropas
4.2 Einflussfaktoren auf die Wahl der Markterschließungsform
4.3 Nutzen einer kooperativen Markterschließung im Vergleich zu einer nicht-kooperativen Markterschließung
4.4 Identifizierung einer geeigneten Form der Markterschließung
5. Zusammenfassung und Fazit
Die Arbeit untersucht systematisch, wie mittelständische Unternehmen im Bereich Sondermaschinenbau Auslandsmärkte in Zentral- und Osteuropa erfolgreich erschließen können, um Marktchancen zu nutzen und spezifische Risiken zu minimieren.
3.3.1 Analyse der internen Unternehmenssituation
Obgleich die im vorhergehenden Kapitel dargestellten Besonderheiten mittelständischer Unternehmen bereits generelle Tendenzen bei der Unternehmenssituation im Mittelstand aufzeigen, ist zur Bestimmung einer situativ besten Form der Auslandsmarkterschließung, die jeweilige individuelle Unternehmenssituation zu eruieren.
Ziel der Analyse der internen Unternehmenssituation ist es, den Möglichkeitsraum für die Auslandsmarkterschließung abzustecken, indem die aktuelle Ressourcensituation – im Sinne von markterschließungsrelevanten Stärken und Schwächen – kritisch beleuchtet wird. Die Stärken sind dabei gleichzusetzen mit der Fähigkeit eines Unternehmens, den Auslandsmarkt (generell oder mit einer bestimmten Form des Markteintritts) besonders gut erschließen zu können und den Marktrisiken (Bedrohungen) im Ausland besonders erfolgreich zu begegnen. Bei den Schwächen gilt das gleiche vice versa.
Bei der Wahl der geeigneten Form der Internationalisierung sind insbesondere die Ressourcen „Finanzen“, „Management“ und „Auslandserfahrung“ zu betrachten. Im Rahmen der Analyse sollen jedoch nicht nur die konkret für eine geplante Auslandsmarkterschließung vorhandenen Ressourcen, wie zum Beispiel Know-how, Personal und Finanzen betrachtet werden, sondern auch die generellen technologiebezogenen, organisatorischen und sonstigen markterschließungsrelevanten Ressourcen des Unternehmens einer kritischen Bewertung unterzogen werden. Es muss sichergestellt sein, dass sich das betreffende mittelständische Unternehmen durch das Engagement im Ausland nicht „verzettelt“, in dem zum Beispiel wichtige Ressourcen für die Bearbeitung des Inlandmarktes abgezogen werden und das Unternehmen dadurch seine Position im Heimatmarkt schwächt. Denn letzterer muss in den ersten Jahren eines Auslandsengagements in der Regel die finanziellen Mittel liefern, um mögliche Anfangsverluste bei der Auslandsmarkterschließung kompensieren zu können – der Heimatmarkt bildet somit das Rückgrat des Auslandsengagements.
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den globalen Trend zur Internationalisierung, stellt die Problemstellung speziell für mittelständische Unternehmen dar und definiert die Zielsetzung der Arbeit sowie deren methodischen Aufbau.
2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die Besonderheiten des internationalen Markteintritts, definiert die Auslandsmarkterschließung und analysiert zentrale Hemmnisse sowie verschiedene Formen und Strategien des Markteintritts.
3. Planung der Markterschließung am Beispiel eines mittelständischen Unternehmens im Bereich Sondermaschinenbau: Anhand des Fallbeispiels der UVA International AB wird der Planungsprozess der Markterschließung skizziert, wobei insbesondere interne Stärken/Schwächen sowie Marktanalysen und das Instrument der SWOT-Analyse betrachtet werden.
4. Wahl einer geeigneten Form der Markterschließung – Fokus Zentral- und Osteuropa: Dieses Kapitel analysiert spezifisch die Chancen und Risiken in den Transformationsländern, diskutiert Einflussfaktoren auf die Strategiewahl und vergleicht kooperative mit nicht-kooperativen Erschließungsformen.
5. Zusammenfassung und Fazit: Die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit werden zusammengefasst, wobei die Notwendigkeit einer systematischen Vorgehensweise und die besondere Eignung kooperativer Ansätze für den Mittelstand betont werden.
Auslandsmarkterschließung, Mittelstand, Sondermaschinenbau, Internationalisierung, Markteintrittsstrategie, Transformationsländer, Zentraleuropa, Osteuropa, Kooperation, Joint Venture, SWOT-Analyse, Management, Ressourcen, Export, Risikomanagement.
Die Arbeit befasst sich mit der systematischen Planung und Umsetzung einer Auslandsmarkterschließung für mittelständische Unternehmen, insbesondere im Bereich Sondermaschinenbau, mit einem speziellen Fokus auf die Transformationsländer in Zentral- und Osteuropa.
Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Rahmenbedingungen der Internationalisierung, spezifische Herausforderungen für den Mittelstand, Strategien zum Markteintritt, Analysetools wie die SWOT-Analyse sowie die Vor- und Nachteile von Kooperationen im Vergleich zu Direktinvestitionen.
Das Ziel ist es, eine für mittelständische Unternehmen geeignete Form der Markterschließung in den Transformationsländern zu finden, indem die individuelle Unternehmenssituation mit den Marktchancen und -risiken in Einklang gebracht wird.
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Aufarbeitung der Literatur sowie auf eine praxisnahe Fallstudie des schwedischen Unternehmens UVA International AB, die durch quantitative Analysen (SWOT-Matrix, Scoring-Modelle) ergänzt wird.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einordnung, die Analyse von Stärken und Schwächen mittelständischer Betriebe, die Untersuchung von Marktanalysetechniken und eine detaillierte Diskussion über die Wahl von Markteintrittsstrategien im spezifischen regionalen Kontext.
Die Arbeit wird wesentlich durch Begriffe wie Auslandsmarkterschließung, Internationalisierung, Mittelstand, Kooperation und Joint Venture sowie regionale Begriffe wie Zentraleuropa und Osteuropa geprägt.
Aufgrund begrenzter finanzieller Ressourcen und fehlender Auslandserfahrung bietet die Kooperation eine risikoärmere Möglichkeit, lokales Markt-Know-how zu nutzen und eigene Ressourcen zu schonen, während gleichzeitig ein gewisser Grad an Kontrolle im Zielmarkt gewahrt bleibt.
Die SWOT-Analyse dient dazu, die internen Stärken und Schwächen des Unternehmens systematisch den externen Chancen und Risiken des Zielmarktes gegenüberzustellen, um so eine fundierte und situativ passende Wahl der Markterschließungsform zu treffen.
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