Diplomarbeit, 2006
78 Seiten, Note: 2,3
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Definitionen
2.1.1 Arten von Events
2.1.2 Ziele von Events
2.1.3 Merkmale von Events
2.2 Einordnung von Events in den Kommunikationsmix
3 Methodische Grundlagen
3.1 Definitionen
3.2 Grundlagen der Erfolgskontrolle
3.2.1 Erfolgskontrolle in der Kommunikation
3.2.2 Erfolgskontrolle im Eventmarketing
3.2.3 Probleme der Erfolgskontrolle im Eventmarketing
3.3 Vorstellung verschiedener Messverfahren
3.3.1 EventCheck 2000+ der TU-Chemnitz
3.3.2 fair.value nach VOK DAMS
3.3.3 max.result von max.sense
4 Empirische Grundlagen
4.1 Vergleichende Analyse der Messverfahren
4.2 Experteninterviews
4.2.1 Allgemeiner Teil
4.2.2 Unternehmens-/Agentur-Teil
5 Synopse
5.1 Chancen und Grenzen der Messverfahren
5.2 Idee zur Weiterentwicklung der Messverfahren
6 Fazit
Die Arbeit untersucht verschiedene Verfahren zur Erfolgskontrolle von Events, um deren Anwendbarkeit, Genauigkeit und Nutzen für Unternehmen und Agenturen zu bewerten und kritisch zu analysieren.
3.2.2.1 Planungs– und Entscheidungsphase
Bevor die konkrete Gestaltung des Events festgelegt wird, sind in der Vorbereitungsphase alle strategischen Entscheidungen zu treffen. Dazu gehört auch eine Analyse der Unternehmenssituation. In dieser Analyse wird beurteilt, ob ein Event dazu beitragen kann, die kommunikationspolitischen Ziele des Unternehmens zu erreichen. Als Nächstes erfolgt die Definition der Eventziele. Hierbei werden Inhalt, Zielausmaß, Zielobjekt und Zielgruppe festgelegt.
Im folgenden Schritt wird die Event–Marketingstrategie festgelegt. Basis dafür ist das bisher durch klassische Werbung vermittelte Erlebnisprofil des Unternehmens bzw. der Marke. Dieses Erlebnisprofil ist auch die Grundlage für das Eventkonzept. Außerdem müssen die folgenden Fragen beantwortet und in die Strategie mit einbezogen werden:
• Zielerreichung durch ein Event möglich? Oder ist eine Eventreihe nötig?
• In welchem Erlebnisumfeld soll die Kernbotschaft kommuniziert werden?
• Wie werden die Wettbewerber differenziert?
• Wie hoch ist das Kommunikationsbudget?
1 Einleitung: Beschreibt die historische Entwicklung von Events sowie deren zunehmende Bedeutung im modernen Marketing zur Bewältigung von Information Overload.
2 Theoretische Grundlagen: Definiert zentrale Begriffe wie Eventmarketing und Kontrollmodelle und ordnet Events in den betrieblichen Kommunikationsmix ein.
3 Methodische Grundlagen: Erläutert die theoretischen Ansätze der Erfolgskontrolle, klassifiziert Messphasen und stellt spezifische Messverfahren für Events vor.
4 Empirische Grundlagen: Analysiert und vergleicht die vorgestellten Messverfahren und ergänzt diese durch Experteninterviews zur Praxisrelevanz.
5 Synopse: Diskutiert die Chancen und Grenzen der Messverfahren und entwickelt Ideen für eine methodische Weiterentwicklung.
6 Fazit: Fasst zusammen, dass Erfolgskontrollen für Events aufgrund steigender Budgets notwendig sind, jedoch in der Praxis oft noch an Komplexität und Kosten scheitern.
Eventmarketing, Erfolgskontrolle, Wirkungsanalyse, EventCheck, fair.value, max.result, Event-Management, Kommunikationsziele, Markendimension, Erlebnisdimension, Experteninterviews, Messverfahren, Effektivität, Effizienz, ROI.
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Erfolgskontrolle von Events und der Evaluierung verschiedener Messverfahren, um die Wirkung solcher Kommunikationsmaßnahmen fundiert zu beurteilen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Theorie des Eventmarketings, der methodischen Darstellung von Messverfahren sowie der empirischen Untersuchung durch Experteninterviews.
Das Ziel ist es, einen Überblick über bestehende Messverfahren zu geben, deren Unterschiede aufzuzeigen und kritisch zu hinterfragen, ob und wie diese in der Praxis sinnvoll eingesetzt werden können.
Neben einer umfassenden Literaturanalyse nutzt die Autorin eine vergleichende Analyse der Messinstrumente sowie eine empirische Befragung von Experten (Eventagenturen und Unternehmen).
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine detaillierte Erläuterung der Modelle EventCheck 2000+, fair.value und max.result sowie die Präsentation der empirischen Ergebnisse.
Eventmarketing, Erfolgskontrolle, Wirkungsanalyse, ROI/ROE, Messverfahren und Experteninterviews sind die zentralen Begriffe.
Sie unterscheiden sich primär in der Erhebungsmethodik (rein qualitativ vs. kombiniert quantitativ/qualitativ), der Integration des Eventprozesses (Planung bis Nachbereitung) und der Anwendung von Kennzahlen oder psychologischen Analysen.
Laut den Ergebnissen der Arbeit schrecken viele Unternehmen aufgrund der hohen Kosten, des hohen Zeitaufwands in der Vor- und Nachbereitung sowie der Komplexität der Messung komplexer Wirkungszusammenhänge davor zurück.
Selbstkontrollen, wie das Auswerten von E-Mail-Feedback oder informelle Beobachtungen vor Ort, stellen die derzeit am häufigsten genutzten, wenn auch subjektiven, Formen der Erfolgskontrolle dar.
Die Autorin schlägt eine interdisziplinäre Vernetzung vor, die beispielsweise psychologische Testverfahren (Persönlichkeitstests) in die bisherigen Fragebogenmodelle integriert, um menschliche Faktoren wie Stimmung und Charakter besser zu berücksichtigen.
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