Doktorarbeit / Dissertation, 2006
78 Seiten, Note: magna cum laude
0 Zusammenfassung der Arbeit
0.1 Danksagung
1 Einleitung
1.1 Einführung in die Arbeit
1.1.1 Zur Prävalenz der Cannabis- und Kokainkonsumenten
1.2 Stand der Forschung
1.2.1 Begriffsdefinition Cannabis
1.2.2 Wirkungen des Cannabiskonsums
1.2.3 Folgen und Risiken des Cannabiskonsums
1.2.4 Begriffsdefinition Kokain
1.2.5 Wirkungen des Kokainkonsums
1.2.6 Folgen und Risiken des Kokainkonsums
1.2.7 Zusammenhang von Cannabiskonsum und psychischen Störungen
1.2.8 Zusammenhang von Kokainkonsum und psychischen Störungen
1.3 Fragestellung und Hypothesen
2 Methoden
2.1 Einführung in den Methodenteil
2.2 Forschungsinstrumente
2.2.1 Addiction Severity Index (ASI)
2.2.2 Standardisierte Drogenanamnese
2.2.3 Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik
2.3 Durchführung
2.3.1 Probandenrekrutierung
2.3.2 Ablauf der Untersuchungen
2.4 Auswertung
2.5 Stichprobenbeschreibung
2.5.1 Gruppeneinteilung und Sozialdaten
2.5.2 Drogenkonsumdaten
3 Ergebnis
3.1 Vergleich der Mittelwerte der Abstinenten, Cannabis- und Kokainkonsumenten in den Achsen I, III und IV der OPD
3.2 Zweifaktorielle multivariate Varianzanalysen der OPD-Achse III und IV mit den Faktoren Gruppenaufteilung und Geschlecht der Untersuchungs- und Kontrollgruppen
3.3 Zweifaktorielle multivariate Varianzanalysen der OPD-Achse III und IV mit den Faktoren Gruppenaufteilung und Bildung der Untersuchungs- und Kontrollgruppen
3.4 Hauptergebnisse einer logistischen Regression der OPD über den Unterschied von Cannabis- und Kokain-Konsumenten
3.5 Korrelationen der Skalen der OPD-Achsen I, III, IV und kumulierten Dosen diverser Drogen
4 Diskussion
4.1 Diskussion des Vergleichs zwischen Abstinenten und Cannabiskonsumenten in bezug auf das Krankheitserleben, der Behandlungsvoraussetzung, der Konfliktausprägung und der Persönlichkeitsstruktur
4.2 Diskussion des Vergleichs zwischen Abstinenten und Kokainkonsumenten in bezug auf das Krankheitserleben, der Behandlungsvoraussetzung, der Konfliktausprägung und der Persönlichkeitsstruktur
4.3 Diskussion der Unterschiede zwischen Cannabis- und Kokainkonsumenten bezüglich des Krankheitserlebens, der Behandlungsvoraussetzung, der Konfliktausprägung und der Persönlichkeitsstruktur
4.4 Diskussion der Unterschiede von Cannabis- und Kokainkonsumenten in Bezug auf die Kovariaten Gruppenaufteilung, Geschlecht und Bildung
4.5 Limitationen
4.6 Ausblicke und Forschungsbedarf
Die vorliegende Arbeit untersucht mittels der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik (OPD) Merkmale des Krankheitserlebens, der Behandlungsvoraussetzungen sowie die Konflikt- und Persönlichkeitsstruktur von Cannabis- und Kokainkonsumenten im Vergleich zu einer abstinenten Kontrollgruppe, um mögliche substanzinduzierte psychische Beeinträchtigungen oder Kompensationsversuche vorhandener Defizite aufzudecken.
1.2.1 Begriffsdefinition Cannabis
Als Cannabis bezeichnet man eine psychoaktive Substanz der Hanfpflanze (Cannabis sativa var. indica), deren Hauptwirkstoff das Delta-9-Tetrahydrocannbinol (THC) darstellt (Ashton, 2001). Drei verschiedene Arten von Cannabisprodukten werden bezüglich ihrer Gewinnungsart unterschieden: Das Marihuana („Gras“, „Pot“), welches aus getrockneten Pflanzenteilen, besonders aus den Spitzentriebe, der weiblichen Cannabispflanze entsteht und als Haschisch („Hasch“, „Shit“) wird das Harz der Blütenstände, das als bräunliche gepresste Substanz in den Umlauf gebracht wird bezeichnet. Bei dem Haschischöl handelt es sich um einen stark konzentrierten Auszug von Marihuana und Haschisch, das durch ein Destillationsverfahren mit Hilfe von organischen Lösungsmitteln gewonnen wird (Köhler, 2000, S. 136). Die Cannabisprodukte werden typischerweise als Zigarette („Joint“) oder in einer speziellen Pfeife geraucht, in Verbindung von fetthaltigen Nahrungsmitteln (z.B. Kekse) sowie als Haschischöl in Speisen, Getränken oder auf eine Zigarette aufgeträufelt angewendet.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Prävalenz von Cannabis- und Kokainkonsum, diskutiert den aktuellen Forschungsstand zu deren Auswirkungen auf die Psyche und leitet die Fragestellung der Arbeit ab.
2 Methoden: In diesem Kapitel werden die eingesetzten Instrumente, insbesondere die Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD) und der Addiction Severity Index (ASI), sowie die Rekrutierung und Gruppeneinteilung der Probanden detailliert beschrieben.
3 Ergebnis: Das Ergebniskapitel präsentiert die statistische Auswertung der Unterschiede zwischen den Konsumentengruppen und den Abstinenten hinsichtlich der OPD-Achsen sowie die Korrelationen mit der kumulierten Drogendosis.
4 Diskussion: Die Diskussion interpretiert die Ergebnisse im Hinblick auf den "circulus vitiosus" der Suchtentwicklung, die Selbstmedikationshypothese und den Einfluss von Geschlecht und Bildung auf die untersuchten Persönlichkeitsstrukturen.
Cannabiskonsum, Kokainkonsum, Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik, OPD, Persönlichkeitsstruktur, Konfliktstruktur, psychische Störungen, Suchtentwicklung, Selbstmedikation, Drogenanamnese, Addiction Severity Index, kumulierte Drogendosis, Abstinenz, Psychosoziale Integration, Adoleszenz
Die Arbeit untersucht mittels tiefenpsychologischer Diagnostik (OPD), ob und wie sich Cannabiskonsumenten und Kokainkonsumenten in ihren Persönlichkeits- und Konfliktstrukturen von abstinenten Personen unterscheiden.
Zentrale Themen sind das Krankheitserleben, die Behandlungsvoraussetzungen, die Ausprägung unbewusster Konflikte sowie strukturelle Beeinträchtigungen des Selbst bei jungen Drogenkonsumenten.
Das Ziel ist es, psychische Auffälligkeiten von Cannabis- und Kokainkonsumenten objektiv zu erfassen und zu klären, ob diese primär durch den Drogenkonsum induziert sind oder als Kompensationsversuch vorbestehender psychischer Defizite gewertet werden können.
Die Autorin nutzt das Verfahren der Operationalisierten Psychodynamischen Diagnostik (OPD) in Verbindung mit dem Addiction Severity Index (ASI) sowie statistische Verfahren wie Varianzanalysen und logistische Regressionen.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Beschreibung, die detaillierte Ergebnispräsentation der OPD-Achsen-Auswertungen und eine umfassende Diskussion, die die gefundenen Unterschiede zwischen den Gruppen interpretiert.
Wichtige Begriffe sind Cannabis, Kokain, OPD, psychische Symptomdarbietung, Selbststeuerung, Konfliktausprägung und Selbstmedikationshypothese.
Die Dosis dient dazu, einen Zusammenhang zwischen der Intensität des Konsums und spezifischen psychischen Defiziten oder strukturellen Auffälligkeiten statistisch zu prüfen.
Ja, insbesondere bei weiblichen Kokainkonsumenten zeigten sich signifikante Auffälligkeiten in Konfliktbereichen wie "Versorgung versus Autarkie", während Männer in anderen Konfliktskalen abweichende Muster aufwiesen.
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