Bachelorarbeit, 2020
93 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielstellung
1.3 Vorgehensweise
2 Theoretischer Bezugsrahmen
2.1 Shared Mobility als Teil der Sharing Economy
2.2 Mobilität im gesellschaftlichen Wandel
2.3 Nachhaltige Mobilität
3 Carsharing – Eine Form der Shared Mobility
3.1 Definition
3.2 Umweltwirkungen
3.3 Kostenvergleich
4 Motive für die Nutzung von Carsharing
5 Zwischenfazit
6 Methodisches Vorgehen
6.1 Erhebungsinstrument
6.2 Gestaltung des Interviewleitfadens
6.3 Vorstellung der Interviewpartner
6.4 Datenerhebung
7 Ergebnisse
8 Fazit und Diskussion
8.1 Der Erfolg von Shared Mobility anhand diverser Faktoren
8.2 Der Einfluss der Motive Nachhaltigkeit und Kosten auf die Nutzungsentscheidung
8.3 Praktische Implikationen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die zentralen Motive zu bestimmen, die für Privathaushalte bei der Nutzung von Shared Mobility entscheidend sind, wobei insbesondere der Einfluss von Nachhaltigkeitsaspekten und Kostenfaktoren untersucht wird.
3.2 Umweltwirkungen
Die Umweltfreundlichkeit von Carsharing wird kontrovers diskutiert.
Die Ergebnisse einer wissenschaftlichen Begleitforschung zur Carsharing Plattform car2go dokumentieren, dass die Einführung von Free-Floating-Carsharing allein keine Reduktion der innerstädtischen, verkehrsbedingten CO2-Emissionen bewirkt.
Es wurde jedoch festgestellt, dass sich positive Umwelteffekte erzielen lassen, wenn die Privilegierung der eigenen Automobile bzw. ihre Nutzung reduziert wird. (Vgl. Hülsmann u. a. 2018: 119)
Im Gegensatz dazu werden auf der Internetseite des Bundesverbands für Carsharing (bcs) drei Gründe genannt, warum Carsharing-Flotten energieeffizienter sind und weniger CO2 ausstoßen als der übrige nationale Personenkraftwagen (Pkw)-Bestand:
Erstens sind die Fahrzeuge im Durchschnitt moderner als der restliche nationale Pkw-Bestand. Zweitens sind die Carsharing-Fahrzeuge durchschnittlich kleiner und energieeffizienter als der verbleibende Pkw-Bestand, weil die Autos entsprechend der Nutzungszwecke der Kunden erworben wurden. Drittens ist in Carsharing-Flotten der Anteil an Elektro-Fahrzeugen erheblich höher als im übrigen nationalen Pkw-Bestand. (Vgl. bcs o. J.)
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in das Thema Shared Mobility ein, stellt die Problemstellung sowie die Forschungsfrage dar und erläutert die methodische Vorgehensweise.
2 Theoretischer Bezugsrahmen: Das Kapitel definiert grundlegende Begriffe wie Shared Mobility, Sharing Economy und nachhaltige Mobilität und setzt diese in den Kontext des gesellschaftlichen Wandels.
3 Carsharing – Eine Form der Shared Mobility: Hier wird der Begriff Carsharing definiert, die Umweltwirkungen diskutiert und ein Kostenvergleich zwischen Carsharing und Pkw-Besitz angestellt.
4 Motive für die Nutzung von Carsharing: Dieses Kapitel beleuchtet die psychologischen und ökonomischen Gründe, warum sich Kunden für die Nutzung von Shared-Mobility-Angeboten entscheiden.
5 Zwischenfazit: Das Zwischenfazit fasst die bisherigen theoretischen Erkenntnisse zusammen und bereitet die Grundlage für die empirische Untersuchung.
6 Methodisches Vorgehen: Dieses Kapitel beschreibt das Design der Experteninterviews, die Gestaltung des Leitfadens und die Durchführung der qualitativen Datenerhebung.
7 Ergebnisse: Hier werden die Ergebnisse der Experteninterviews anhand der definierten Kategorien wie Wachstum, Statussymbol Auto und ökologische Faktoren ausgewertet und dargestellt.
8 Fazit und Diskussion: Das letzte Kapitel reflektiert die Ergebnisse im Kontext der Forschungsfrage, zieht ein Resümee und gibt Empfehlungen für die Praxis.
Shared Mobility, Carsharing, Mobilitätswende, Nachhaltigkeit, Sharing Economy, Statussymbol Auto, Experteninterviews, Konsumverhalten, Kostenvergleich, CO2-Emissionen, Digitalisierung, urbane Mobilität.
Die Arbeit untersucht die Motive, die für Privathaushalte ausschlaggebend für die Nutzung von Shared-Mobility-Angeboten, insbesondere Carsharing, sind.
Zentrale Felder sind der Wandel von Konsum und Mobilität (Sharing Economy), die Umweltwirkungen von Carsharing und ein Kostenvergleich zum eigenen Pkw.
Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, welche Motive für die Nutzung von Shared Mobility bei Privathaushalten entscheidend sind, um daraus Empfehlungen für die Branche abzuleiten.
Die Autorin verwendet eine Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung und ergänzt diese durch qualitative Experteninterviews, die anschließend ausgewertet werden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Bezugsrahmen, eine detaillierte Betrachtung von Carsharing, die Analyse von Motiven sowie die empirische Untersuchung und Diskussion der Experteninterviews.
Die Arbeit lässt sich vor allem über Begriffe wie Shared Mobility, Carsharing, Nachhaltigkeit, Sharing Economy und Nutzermotive definieren.
Nach Ansicht der Experten spielen die Kosten eine zentralere Rolle bei der direkten Entscheidung für Carsharing; Nachhaltigkeit wird eher als begleitender, positiver Aspekt oder "Bonus" wahrgenommen.
Die Experten sind sich einig, dass das Auto als Statussymbol an Bedeutung verliert, besonders bei jüngeren Generationen, obwohl es in ländlichen Regionen weiterhin für Mobilität und Sicherheit steht.
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