Masterarbeit, 2016
73 Seiten, Note: 1,3
Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
1. Einleitung
Hauptteil
2.1. Der Umgang mit dem Internet
2.1. Die Bedeutung des Internets für unsere Gesellschaft
2.2. Bestandsaufnahme zur Computer- und Internetkompetenz von Schülern
2.3. Ursachenbestimmung
3. Didaktische und rechtliche Grundlagen für einen Interneteinsatz im Fach Deutsch
3.1. Kompetenzorientierung als Basis für Bildungsstandards
3.2. Untersuchung von Bildungsstandards
3.3. Untersuchung von Kernlehrplänen
4. Mediendidaktische Förderungsaspekte der Internetrecherche
4.1. Die Bedeutung der Internetrecherche für den Deutschunterricht
4.2. Digitale Lesekompetenz
4.2.1. Suchkompetenz
4.2.2. Evaluationskompetenz
4.3. Selbstgesteuertes Lernen
4.4. Multimediales und –modales Lernen
4.5. Binnendifferenzierung
5. Medienerzieherische Förderungsaspekte der Internetrecherche
5.1. Die Bedeutung von Medienerziehung im Deutschunterricht
5.2. Medienerziehung zu einem entwicklungsfördernden Internetkonsum
5.3. Medienerziehung zur Prophylaxe von Internetsucht
5.4. Medienerziehung zur sozialen Teilhabe
5.5. Medienerziehung zum Datenschutz
5.6. Medienerziehung zur Identitätsbildung anhand einer virtuellen Selbstinszenierung
6. Schlussteil
Die Arbeit untersucht den Interneteinsatz im Deutschunterricht mit dem Ziel, sowohl Chancen als auch Grenzen aufzuzeigen. Dabei wird die zentrale Forschungsfrage verfolgt, wie Medienbildung – unterteilt in Mediendidaktik und Medienerziehung – in den Deutschunterricht integriert werden kann, um eine kompetente Internetnutzung zu fördern.
2.1. Die Bedeutung des Internets für unsere Gesellschaft
Das Internet wirkt in nahezu alle unsere Lebensbereiche und hat die Art, wie wir heute leben, grundlegend verändert. Es gehört zum „selbstverständliche[n] Bestandteil unserer Lebenswelt.“ Die hohe Verbreitungsgeschwindigkeit und damit auch der Erfolg des Internets haben mit der Tatsache zu tun, dass es die mit Abstand größte Informationsmenge in Relation zu anderen analogen Medien realisiert. Waren im Jahr 2000 noch drei Viertel aller Informationen analog in Form von Print-Medien gespeichert, sind es sieben Jahre später nur noch ein Zehntel. Zudem sind 2007 bereits 94% der weltweit gespeicherten Informationsmenge digitalisiert und können demzufolge ins Internet transferiert werden, von wo aus über drei Milliarden Internetnutzer darauf häufig kostenlos zugreifen können. Daher kann das Internet als „Bibliotheca Universalis – ein Hort des weltweiten Wissens“ bezeichnet werden. Neben der enormen Informationsdichte zählt das Internet zweifelsfrei zum aktuellsten Medium unserer Zeit. Um eine Nachricht zu verbreiten, braucht es im Vergleich zu Print-Medien keine zeit- und ressourcenaufwändigen Prozesse wie das Drucken und die Zustellung.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik ein, den Interneteinsatz im Deutschunterricht theoretisch zu fundieren, und definiert das Ziel der Arbeit, Chancen und Grenzen zu beleuchten.
2.1. Der Umgang mit dem Internet: Dieses Kapitel verortet das Internet als zentrales Medium des 21. Jahrhunderts und analysiert die Internetnutzung von Jugendlichen.
3. Didaktische und rechtliche Grundlagen für einen Interneteinsatz im Fach Deutsch: Hier werden die bildungspolitischen Leitlinien wie Bildungsstandards und Kernlehrpläne hinsichtlich ihrer Vorgaben für den Interneteinsatz untersucht.
4. Mediendidaktische Förderungsaspekte der Internetrecherche: Dieses Kapitel befasst sich mit der Internetrecherche als methodischem Instrument zur Förderung digitaler Lesekompetenz, Suchkompetenz und selbstgesteuertem Lernen.
5. Medienerzieherische Förderungsaspekte der Internetrecherche: Der Fokus liegt hier auf dem reflektierten Umgang mit Medieninhalten, Datenschutz, Jugendschutz und der Rolle des Internets bei der Identitätsbildung.
6. Schlussteil: Das Fazit fasst die wesentlichen Ergebnisse zusammen und betont die Notwendigkeit einer konzeptionellen Verankerung des Internets im Deutschunterricht.
Internet, Deutschunterricht, Medienbildung, Mediendidaktik, Medienerziehung, Internetrecherche, Digitale Lesekompetenz, Suchkompetenz, Evaluationskompetenz, Selbstgesteuertes Lernen, Binnendifferenzierung, Kompetenzorientierung, Identitätsbildung, Datenschutz, Internetsucht.
Die Arbeit analysiert den Interneteinsatz im Deutschunterricht und beleuchtet sowohl die Chancen als auch die Grenzen dieses Mediums innerhalb der schulischen Medienbildung.
Die Arbeit gliedert sich in zwei Hauptbereiche: Die Mediendidaktik (Lernen mit Medien) und die Medienerziehung (Lernen über Medien).
Das primäre Ziel ist es, den Interneteinsatz als kompetenzorientierte Unterrichtsmethode zu evaluieren und aufzuzeigen, wie Lehrer durch Medienbildung auf die Herausforderungen der digitalen Welt reagieren können.
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit Fachliteratur sowie auf die Analyse von empirischen Studien (wie die ICILS-2013) und bildungspolitischen Vorgaben.
Im Hauptteil werden zunächst die Bestandsaufnahme zur Internetkompetenz von Schülern, die didaktischen Grundlagen sowie spezifische mediendidaktische und medienerzieherische Förderungsaspekte detailliert erörtert.
Die Arbeit zeichnet sich durch Begriffe wie Kompetenzorientierung, Internetrecherche, Medienbildung, Identitätsbildung und digitale Lesekompetenz aus.
Sie liefert statistische Daten, die das mittelmäßige Abschneiden der Internetkompetenz deutscher Schüler belegen und damit den dringenden Handlungsbedarf für den Unterricht begründen.
Die Internetrecherche wird als eine der wichtigsten Methoden identifiziert, um sowohl fachliche Lernziele als auch übergeordnete Medienkompetenzen im Fach Deutsch effektiv zu vermitteln.
Lehrkräfte befürchten häufig, dass hoher Internetkonsum zu einer Verschlechterung der Schulleistungen führt und die Konzentration der Schüler durch Ablenkung gefährdet.
Medienerziehung zielt darauf ab, Schüler zu einem verantwortungsvollen, kritischen und autonomen Umgang mit dem Internet zu befähigen, um sowohl Risiken (wie Internetsucht oder Datenmissbrauch) zu minimieren als auch Chancen zu nutzen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

