Bachelorarbeit, 2020
41 Seiten, Note: 1,6
1. Einleitung
1.1. Problemdarstellung und Zielsetzung
1.2. Aufbau der Arbeit
2. Definitionen zentraler Begriffe
2.1. Konsumwerbung
2.2. Selbstsozialisation
2.3. Medien
3. Medienrezeption von Kindern und Jugendlichen anhand der KIM-, und JIM-Studie
3.1. Medienausstattung und Mediennutzung
3.2. Fernsehen
3.3. Internet/Smartphone
4. Einfluss der Digitalisierung auf die soziale Entwicklung
4.1. Mögliche Auswirkungen des Medienkonsums auf die Identitätsbildung
4.2. Risiken der Selbstsozialisation von Kindern und Jugendlichen durch digitale Medien
5. Einfluss der Werbung auf das Konsumverhalten
5.1. Entwicklungspsychologische Aspekte der Werbewirkung
5.2. Werbung im Internet
5.3. Kinder und Jugendliche als Zielgruppe
5.4. Markenbewusstsein von Kindern und Jugendlichen
6. Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse und Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Einfluss digitaler Medien auf die Sozialisation und das Konsumverhalten von Kindern und Jugendlichen in einer zunehmend durch Werbung geprägten Lebenswelt. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf den Zusammenhang zwischen intensiver Mediennutzung, der Identitätsbildung und der zielgerichteten Beeinflussung durch Marketingmaßnahmen, um daraus Handlungsempfehlungen für Bildungsinstanzen abzuleiten.
4.2. Risiken der Selbstsozialisation von Kindern und Jugendlichen durch digitale Medien
„Sozialisation ist ohne Medien heute nicht mehr denkbar, sie erfolgt unter dem Vorzeichen eines aktiven Subjekts, das sich von klein auf mit den Medien auseinandersetzt, sie zielgerichtet nutzt und sich ihrer bedient, um seinen Alltag zu gestalten, das Wert und Normgefüge seines sozialen Umfeldes, seine Persönlichkeits- und Lebenskonzepte zu prüfen, zu erweitern, zu revidieren.“ (Theunert, Helga/ Schorb, Bernd 2004: 217)
Diese Aussage verdeutlicht beispielhaft den zunehmenden Einfluss der Medien auf die soziale Entwicklung und Sozialisation von Kindern sowie Jugendlichen. Ein Leben und Aufwachsen jenseits von Medien ist in der heutigen Gesellschaft kaum noch denkbar. Im Zuge einer Gesellschaft, die durch einen ökonomischen, kulturellen und medialen Wandel geprägt ist, findet die Sozialisation im Vergleich zu früheren Generationen verstärkt unter veränderten Bedingungen statt (Krotz 2003: 167). Süss (2007) vertritt die Ansicht, dass Mediennutzung durchaus als Form der Selbstsozialisation zu verstehen ist, da die Sozialisierenden die Wahl von Medien und Medieninhalten selbst regulieren sowie über Medienzeiten und Medienorte in relativer Autonomie bestimmen. Darüber hinaus gestalten die Sozialisierenden die Bedeutung der Medieninhalte im Rezeptionsprozess eigenständig (Süss 2007: 110).
Anhand der aktuellen KIM- und JIM-Studien wurde verdeutlicht, dass die Medienausstattung von Haushalten, in denen Kinder und Jugendliche aufwachsen, immer dichter wird. Damit verfügen die Heranwachsenden über einen freien Zugang zu den verschiedenen Medien und die Selbstsozialisation findet bereits in der freien Wahl von Medien statt. Empirische Untersuchungen zu Einflussfaktoren auf das Medienzeitbudget haben bestätigt, dass das Medienzeitbudget durch den Medienzugang im eigenen Zimmer beeinflusst wird. So neigen Kinder und Jugendliche, die über eigene Medien in ihrem Zimmer verfügen, dazu, Medien länger zu nutzen als Kinder und Jugendliche, die nicht über dieselben Medienressourcen verfügen. Weiterhin heißt es, dass Kinder und Jugendliche, die über einen freien Medienzugang im eigenen Zimmer verfügen, weniger Grenzen in der Wahl der Inhalte gesetzt bekommen (Süss 2007: 110).
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der Mediennutzung bei Heranwachsenden ein und umreißt die Zielsetzung, den Zusammenhang von Konsumwerbung und Selbstsozialisation zu erforschen.
2. Definitionen zentraler Begriffe: Dieses Kapitel definiert die grundlegenden Konzepte Konsumwerbung, Sozialisation sowie Medien und erläutert deren theoretische Einordnung.
3. Medienrezeption von Kindern und Jugendlichen anhand der KIM-, und JIM-Studie: Hier werden aktuelle Daten zur Medienausstattung und zum Nutzungsverhalten von Fernsehen, Internet und Smartphones im Zeitvergleich analysiert.
4. Einfluss der Digitalisierung auf die soziale Entwicklung: Dieser Abschnitt beleuchtet die Auswirkungen des digitalen Wandels auf die Identitätsbildung und die damit verbundenen Risiken für die Selbstsozialisation.
5. Einfluss der Werbung auf das Konsumverhalten: In diesem Kapitel wird die psychologische Wirkung von Werbung, Internetmarketing und die Rolle von Kindern als Zielgruppe sowie deren Markenbewusstsein erörtert.
6. Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse und Ausblick: Das Fazit fasst die Kernerkenntnisse zusammen und diskutiert die Notwendigkeit einer gesteigerten Medienkompetenz durch Bildungseinrichtungen.
Mediennutzung, Sozialisation, Identitätsbildung, Konsumverhalten, Werbewirkung, Digitalisierung, Jugendliche, Kinder, Internet, Smartphone, Medienkompetenz, Markenbewusstsein, Peergroup, JIM-Studie, KIM-Studie
Die Arbeit untersucht den Einfluss der modernen Medienwelt auf die soziale Entwicklung von Kindern und Jugendlichen und wie dieser Prozess mit ihrem Konsumverhalten verknüpft ist.
Die Arbeit fokussiert sich auf die Themenbereiche der Mediensozialisation, die Auswirkungen digitaler Medien auf die Identität sowie die Strategien der Konsumwerbung im Internet und Fernsehen.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie sich der Medienkonsum auf die Identitätsbildung auswirkt und inwieweit Werbung gezielt genutzt wird, um Kinder und Jugendliche an bestimmte Konsummuster zu binden.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer deskriptiven Auswertung aktueller Studien, insbesondere der KIM- und JIM-Studien, um Trends der Mediennutzung empirisch zu belegen.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Medienausstattung, die Auswirkungen auf die Identitätsentwicklung, die psychologischen Aspekte der Werbewirkung sowie die Etablierung von Markenbewusstsein bei Minderjährigen.
Zentrale Begriffe sind Medienkompetenz, Identitätsbildung, Konsumsozialisation und die mediale Beeinflussung des Alltagslebens Heranwachsender.
Die Peergroup dient Heranwachsenden als soziales Referenzsystem, in dem Identitätskonstruktionen erprobt und soziale Normen sowie Modetrends ausgehandelt werden.
Da digitale Medien zunehmend als Instrumente zur Konditionierung auf Konsum dienen, ist eine gezielte medienpädagogische Ausbildung notwendig, damit Heranwachsende Werbestrategien kritisch hinterfragen können.
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