Masterarbeit, 2020
78 Seiten, Note: 1.7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung und Zielsetzung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Nachhaltigkeit und nachhaltiges Wirtschaften
2.1 Methodische Grundlagen der Nachhaltigkeit
2.1.1 Begriffsverständnis und Abgrenzung
2.1.2 Dimensionen der Nachhaltigkeit
2.1.3 Modelle der Nachhaltigkeit
2.2 CSR-Standards
2.2.1 Global Reporting Initiative
2.2.2 Der Deutsche Nachhaltigkeitskodex
2.2.3 ISO 26000
2.3 Bedeutung der Nachhaltigkeit für den Unternehmenserfolg
3 Nachhaltigkeitscontrolling
3.1 Funktionsweise des Nachhaltigkeitscontrollings
3.2 Ablaufprozess des Nachhaltigkeitscontrollings
3.2.1 Von der Vision zur Strategie
3.2.2 Strategisches Nachhaltigkeitscontrolling
3.2.3 Operatives Nachhaltigkeitscontrolling
4 Instrumente des Nachhaltigkeitscontrollings
4.1 Sustainability Balanced Scorecard
4.1.1 Entwicklung der SBSC
4.1.2 Vorgehen zur Formulierung einer SBSC
4.2 Indikatoren/Kennzahlen
4.3 Ansätze zur Bewertung der Nachhaltigkeitsleistung
4.4 Ökobilanz
4.5 Stakeholder-Dialog
4.6 IT-Software
4.7 Nachhaltigkeitsberichterstattung
5 Herausforderungen des Nachhaltigkeitscontrollings
5.1 Bewertungsproblematik
5.2 Steigende Komplexität
5.3 Fehlende Standardinstrumente
6 Nachhaltigkeitscontrolling in der Praxis (BMW Group)
6.1 Das Unternehmen
6.2 Nachhaltigkeitsziele der BMW Group
6.3 CO2-Umweltcontrolling
6.4 Instrumente des Nachhaltigkeitscontrollings
6.4.1 Leistungsindikatoren
6.4.2 Stakeholder-Dialog
7 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit analysiert die Funktionen und die Implementierung eines Nachhaltigkeitscontrollings, um die zentralen Aufgaben, Prozesse und Instrumente zur Integration ökologischer und sozialer Aspekte in die Unternehmenssteuerung darzulegen. Dabei wird untersucht, wie Unternehmen Nachhaltigkeitsstrategien operationalisieren und den Unternehmenserfolg langfristig sichern können.
3.2.1 Von der Vision zur Strategie
Entscheidend für eine nachhaltige Unternehmensführung ist, dass der Themenkomplex Nachhaltigkeit in einer Vision herausgebildet wird, die dem Unternehmen zwar eine deutliche Richtung vorgibt, es jedoch noch nicht zwingt, konkrete Aussagen zur Umsetzung zu machen. Diese Vision nimmt Bezug auf die wichtigsten Werte des Unternehmens, seine Ziele und seine Strategie und soll Antwort auf die Frage geben: Was tun wir heute und in Zukunft? Und warum?
Diese Nachhaltigkeitsvision eines Unternehmens muss die ökonomische, gesellschaftliche und auch soziale Dimension berücksichtigen und dabei glaubwürdig und realistisch sein, damit Mitarbeiter, Kunden und die jeweiligen Ansprechpartner diese akzeptieren. Das sich daraus ergebende Leitbild wird auch als Mission-Statement bezeichnet und beschreibt das Existenzrecht des Unternehmens und damit auch seine Rechtfertigung.
Dieses Mission-Statement oder diese Leitlinie stellt die zentralen Aspekte des gewünschten Zustandes dar und legt die Verhaltensweisen und die Grundwerte des Unternehmens und auch die spezifischen Eckpunkte für die Unternehmensaktivitäten fest. Es beschreibt darüber hinaus das Selbstverständnis des Unternehmens, seine Motivation und seinen Umgang mit den jeweiligen Herausforderungen. Die schriftliche Darlegung dieses Leitbildes und seine Kommunikation sind bei der Entwicklung einer Unternehmensidentität, der Imagebildung und der Motivationen der Mitarbeiter zentral. Darüber hinaus bilden Umweltleitlinien eine entscheidende Basis für den Aufbau einer nachhaltigen Unternehmenskultur, da die Mitarbeitenden für die gemeinsamen Wertmaßstäbe und Normen sensibilisiert werden, die wiederum deren Einstellung und Verhalten gegenüber dem Unternehmen beeinflussen.
1 Einleitung: Einführung in die Problemstellung des Nachhaltigkeitsmanagements und Erläuterung des Aufbaus der Arbeit.
2 Nachhaltigkeit und nachhaltiges Wirtschaften: Behandlung theoretischer Grundlagen, verschiedener CSR-Standards sowie der Bedeutung für den wirtschaftlichen Erfolg.
3 Nachhaltigkeitscontrolling: Darstellung der Funktionsweise und der Prozesse, von der strategischen Vision bis zum operativen Controlling.
4 Instrumente des Nachhaltigkeitscontrollings: Vertiefung in spezifische Methoden wie die Sustainability Balanced Scorecard, Kennzahlen, Ökobilanzen und den Stakeholder-Dialog.
5 Herausforderungen des Nachhaltigkeitscontrollings: Diskussion von Schwierigkeiten wie Bewertungsproblemen, steigender Komplexität und mangelnden Standardinstrumenten.
6 Nachhaltigkeitscontrolling in der Praxis (BMW Group): Analyse der Nachhaltigkeitsstrategie, -ziele und -messung bei der BMW Group als konkretes Fallbeispiel.
7 Zusammenfassung und Ausblick: Fazit der Arbeit und Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der Integration von Nachhaltigkeit in das Controlling.
Nachhaltigkeitscontrolling, Nachhaltigkeit, Unternehmenserfolg, Corporate Social Responsibility, CSR, Sustainability Balanced Scorecard, SBSC, Ökobilanz, Kennzahlen, KPI, Stakeholder-Dialog, BMW Group, Strategisches Nachhaltigkeitsmanagement, Umweltcontrolling, Unternehmenssteuerung.
Die Masterarbeit befasst sich mit der Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in das betriebliche Controlling und der Notwendigkeit, nachhaltige Zielvorgaben in die Unternehmenssteuerung einzubinden.
Die Arbeit deckt Themen wie Nachhaltigkeitsmodelle, CSR-Standards (z.B. GRI, DNK), verschiedene Controlling-Instrumente sowie die praktische Anwendung bei der BMW Group ab.
Ziel ist es, einen Überblick über die Funktionen und die Implementierung eines Nachhaltigkeitscontrollings zu geben und aufzuzeigen, wie Unternehmen soziale und ökologische Aufgaben mit ökonomischen Zielen verbinden können.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und analysiert die Implementierung von Nachhaltigkeitscontrollings unter Einbeziehung eines Praxisbeispiels (BMW Group).
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, Anforderungen und Instrumente des Nachhaltigkeitscontrollings sowie die Darstellung einer konkreten Fallstudie zur CO2-Reduzierung und Zielerreichung bei BMW.
Zu den prägenden Begriffen gehören Nachhaltigkeitscontrolling, Stakeholder-Dialog, Sustainability Balanced Scorecard (SBSC), Ökobilanz und Sustainable Value.
Die SBSC erweitert das klassische Modell um ökologische und soziale Dimensionen, die teilweise außerhalb des reinen Marktmechanismus entstehen, um eine ganzheitliche Steuerung zu ermöglichen.
Sie dient dazu, diejenigen Nachhaltigkeitsthemen zu identifizieren und zu priorisieren, die für die Stakeholder sowie das Unternehmen selbst von besonderer strategischer Relevanz sind.
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