Bachelorarbeit, 2018
59 Seiten, Note: 5.2
1.Einleitung
2.Abstract
3.Definitionen
3.1Phrase
3.2Slide / Scoop
3.3Vibrato
3.4Grace Note (Vorschlagsnote)
3.5Ghostnote
3.6Tonumspielung
3.7Oktaveräume
3.8Shake
3.9Half Valve
3.10Fall
3.11Rip
3.12False Fingering / Alternative Fingering
4.Till Brönner kurz vorgestellt
5.Hauptteil
5.1Erste Solotranskription von „A Thousand Kisses Deep“ (Studioaufnahme)
5.1.1Gesamteindruck
5.1.2Klanglich / Technische Stilmittel
5.1.2.1Gestaltungen / Phrasierung
5.1.3Musikalische Stilmittel
5.1.3.1Vorschlagsnoten
5.1.3.2Ghost note
5.1.3.3Phrasenbildung
5.1.3.4Dramaturgie und Höhenpunkt der Improvisation
5.1.3.5Tonumfang
5.1.3.6Charakteristisches der Improvisation
5.1.3.7Beliebte Tonfolge
5.2Zweite Solotranskription von „A Thousand Kisses Deep“ Liveaufnahme im Vergleich zur Studioaufnahme
5.2.1Gesamteindruck
5.2.2Klanglich / Technische Stilmittel
5.2.2.1Gestaltungen / Phrasierung
5.2.3Musikalische Stilmittel
5.2.3.1Phrasenbildung
5.2.3.2Dramaturgie und Höhenpunkt der Improvisation
5.2.3.3Charakteristisches in der Improvisation
5.2.3.4Warum immer alles neu?
5.3Dritte Solotranskription von „F.F.H.“ Studio Aufnahme
5.3.1Gesamteindruck
5.3.2Klanglich / Technische Stilmittel
5.3.2.1Gestaltungen / Phrasierung
5.3.3Musikalische Stilmittel
5.3.3.1Vorschlagsnoten
5.3.3.2Ghost Note
5.3.3.3Phrasenbildung
5.3.3.4Dramaturgie und Höhepunkt der Improvisation
5.3.3.5Tonumfang
5.3.3.6Charakteristisches der Improvisation
5.4Vierte Solotranskription von „F.F.H.“ Studioaufnahme im Vergleich zur Studioaufnahme
5.4.1Gesamteindruck
5.4.2Klanglich / Technische Stilmittel
5.4.2.1Gestaltungen / Phrasierung
5.4.3Musikalische Stilmittel
5.4.3.1Vorschlagsnote
5.4.3.2Gost Note
5.4.3.3Phrasenbildung
5.4.3.4Dramaturgie und Höhepunkt der Improvisation
5.4.3.5Tonumfang
5.4.3.6Charakteristisches der Improvisation
5.4.3.7Beliebte Ton Folge
6.Interview mit Till Brönner (Vom 16.05.18 per E-Mail)
7.Fazit
Die Arbeit analysiert die musikalische Sprache des Trompeters Till Brönner durch eine vergleichende Untersuchung von Studio- und Liveaufnahmen. Das primäre Ziel ist es, typische Erkennungsmerkmale, technische Stilmittel und improvisatorische Muster in Brönners Spielweise zu identifizieren und die Unterschiede zwischen kontrollierten Studiobedingungen und der Live-Improvisation herauszuarbeiten.
1 Einleitung
Fast jeder, der Jazz mag, hat schon von Till Brönner gehört. So auch ich. Mir ist aufgefallen, dass Till Brönner in meinem Umfeld von Jazzmusikern auch ab und zu kritisch betrachtet wird. Ich habe mich nie richtig damit auseinandergesetzt. Doch nun wollte ich es wissen und habe mich deshalb ganz genau in seine Musik rein gehört. Ja, seine Musik kann etwas „kommerziell“ und „kitschig“ sein. Aber man muss zugeben, spielen kann er. Ich möchte aufzeigen, was Till Brönner wirklich drauf hat. So hat es mein Interesse geweckt, sein Spiel zu analysieren. Ich habe mich gefragt: Gibt es typische Erkennungsmerkmale oder Muster in seiner musikalischen Sprache, die Till Brönner zu Till Brönner machen?
1. Einleitung: Motivation und Fragestellung der Arbeit bezüglich der Identifikation von Mustern in Till Brönners musikalischer Sprache.
2. Abstract: Kurze Zusammenfassung der Ziele, der gewählten Methode und des Vergleichs von Studio- und Liveaufnahmen.
3. Definitionen: Erläuterung der für die Analyse relevanten musikalischen Fachbegriffe wie Phrasen, Vibrato, Ghostnotes und Glissando-Techniken.
4. Till Brönner kurz vorgestellt: Biografischer Abriss und Überblick über das künstlerische Schaffen von Till Brönner.
5. Hauptteil: Detaillierte Transkriptionsanalyse und Vergleich der gewählten Musikstücke hinsichtlich technischer Stilmittel, Dramaturgie und Charakteristika.
6. Interview mit Till Brönner (Vom 16.05.18 per E-Mail): Persönliche Stellungnahme des Künstlers zu seinem Improvisationsansatz und zum Verhältnis von Live-Konzert und Studioaufnahme.
7. Fazit: Zusammenfassende Einschätzung von Till Brönners spielerischer Souveränität und Reflexion über den Prozess der Transkription.
Till Brönner, Jazztrompete, Transkription, Improvisation, Musiktheorie, Vibrato, Phrasierung, Studioaufnahme, Liveaufnahme, Flügelhorn, Tonumspielung, Jazz, Musikanalyse, Solotranskription, Musikstilistik
Die Arbeit untersucht die musikalische Sprache des Jazztrompeters Till Brönner, indem sie sein Improvisationsspiel anhand von Transkriptionen analysiert.
Im Fokus stehen technische Stilmittel wie Vibrato, Ghostnotes und diverse Glissando-Effekte sowie die strukturelle Analyse der Dramaturgie in seinen Soli.
Der Autor möchte aufzeigen, ob und welche typischen Erkennungsmerkmale oder Muster Till Brönners musikalische Sprache charakterisieren und wie sich diese in verschiedenen Kontexten (Studio vs. Live) manifestieren.
Es wurde eine vergleichende Transkriptionsanalyse durchgeführt, bei der spezifische Musikstücke von Studio- und Liveaufnahmen gegenübergestellt wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Analyse von vier Solotranskriptionen, wobei Aspekte wie Phrasenbildung, Dynamikverläufe und Akkordbrechungen explizit untersucht werden.
Zu den prägenden Schlüsselbegriffen gehören Jazz-Improvisation, Transkriptionsanalyse, musikalische Stilmittel und der Vergleich von Live- und Studioperformance.
Die Transkription von "F.F.H." wird als komplexer beschrieben, da hier "Layed Back" und "Lean Forward" eine präzise rhythmische Einordnung erschweren.
Laut Analyse riskiert Brönner bei Live-Auftritten mehr, verwendet häufiger "Layed Back"-Phrasierungen und baut oft eine neue Improvisation auf, auch wenn musikalische Vorlieben und Leitfäden erkennbar bleiben.
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