Akademische Arbeit, 2020
111 Seiten, Note: Sehr gut
Diese Abschlussarbeit befasst sich mit dem Konzept des Urban Mining als zukunftsweisende Alternative zum traditionellen Abbau von Rohstoffen. Die Arbeit untersucht die Herausforderungen der Ressourcenverknappung und des Klimawandels im Kontext des steigenden Stahlbedarfs und der Notwendigkeit der Dekarbonisierung.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in das Thema Urban Mining und die damit verbundenen Herausforderungen im Kontext von Ressourcenverknappung und Klimawandel. Sie beleuchtet die steigende Bedeutung von Stahl als Schlüsselwerkstoff und die damit verbundenen Umweltbelastungen.
Die theoretischen Grundlagen von Urban Mining werden vorgestellt und verschiedene Kreislaufwirtschaftsmodelle erläutert. Zudem werden die Herausforderungen und Chancen bei der Anwendung von Urban Mining auf kurz- und langfristige Güter betrachtet.
Die Arbeit analysiert das Problem der CO2-Emissionen in der Stahlproduktion und stellt innovative Lösungen wie Solarenergie und Energy Vault vor. Sie beleuchtet die politischen Rahmenbedingungen und Zielsetzungen auf verschiedenen Ebenen – von der Europäischen Union bis hin zur Stadt Wien.
Die Fallstudie des Abbruchs am Wiener Südbahnhof dient als Beispiel für die erfolgreiche Implementierung von Urban Mining in der Praxis. Sie zeigt die Vorteile des Materialrecyclings und die Vermeidung von CO2-Emissionen, Lärm und Umweltbelastungen.
Urban Mining, Kreislaufwirtschaft, Ressourcenverknappung, Klimawandel, Stahl, Dekarbonisierung, CO2-Emissionen, Nachhaltigkeit, Abbrucharbeiten, Materialrecycling, Fallstudie, Wiener Südbahnhof, politische Rahmenbedingungen.
Urban Mining (Städtischer Bergbau) betrachtet dicht besiedelte Gebiete als Rohstofflagerstätten. Ziel ist es, wertvolle Materialien aus Gebäuden, Infrastruktur und Abfällen zurückzugewinnen und im Kreislauf zu halten.
Stahl ist ein Schlüsselwerkstoff der Industrie und Bauwirtschaft. Er ist nahezu unendlich oft ohne Qualitätsverlust recycelbar, was ihn zum idealen Material für eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft macht.
Die Rückgewinnung von Sekundärrohstoffen benötigt deutlich weniger Energie und verursacht weniger CO2-Emissionen als der Abbau und die Verarbeitung von Primärrohstoffen (Eisenerz).
Die Studie belegt, wie durch gezieltes Materialrecycling bei Abbrucharbeiten Ressourcen geschont, Transporte vermieden und Staub- sowie CO2-Emissionen signifikant gesenkt werden konnten.
Cradle-to-Grave beschreibt einen linearen Weg von der Wiege bis zur Bahre (Abfall). Cradle-to-Cradle steht für einen geschlossenen Kreislauf, in dem Produkte so designt sind, dass sie vollständig als Rohstoffe wiederverwendet werden können.
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