Examensarbeit, 2008
105 Seiten, Note: 3,0
1. Einleitung
2. Koordinative Fähigkeiten und Fertigkeiten
2.1 Begriffserklärung
2.2 Die Bedeutung der koordinativen Fähigkeiten und Fertigkeiten
3. Didaktik
3.1 Analyse der Ausgangsbedingungen
3.1.1 Bedingungsfelder seitens des Lehrenden
3.1.2 Analyse der äußeren Bedingungen
3.2 Intentionalität
3.2.1 Lehrplanvorgaben – Grobziele
3.2.2 Ableitung und Begründung der Feinlernziele
3.2.2.1 Ableitung und Begründung der Ziele der Unterrichtsreihe
3.2.2.2 Ableitung der Feinlernziele der ersten Unterrichtsstunde
3.2.2.3 Ableitung der Feinlernziele der zweiten Unterrichtsstunde
3.2.2.4 Ableitung der Feinlernziele der dritten Unterrichtsstunde
3.2.2.5 Ableitung der Feinlernziele des Unterrichtsganges
3.3 Thematik
3.3.1 Auswahl der Lerninhalte der Unterrichtsreihe
3.3.1.1 Auswahl der Lerninhalte der ersten Unterrichtsstunde
3.3.1.2 Auswahl der Lerninhalte der zweiten Unterrichtsstunde
3.3.1.3 Auswahl der Lerninhalte der dritten Unterrichtsstunde
3.3.1.4 Auswahl der Lerninhalte des Unterrichtsganges
3.3.2 Begründung der Auswahl und der Reihenfolge der Lerninhalte
3.3.2.1 Erste Unterrichtsstunde
3.3.2.2 Zweite Unterrichtsstunde
3.3.2.3 Dritte Unterrichtsstunde
3.3.2.4 Unterrichtsgang
4. Methodik
4.1 Begründung der Wahl der Lehrmethoden und Sozialformen
4.2 Medien- und Gerätewahl
5. Lernerfolgskontrolle und Bewertungskriterien
6. Durchführung und Auswertung
6.1 Durchführung der ersten Unterrichtsstunde
6.1.1 Auswertung der ersten Unterrichtsstunde
6.2 Durchführung der zweiten Unterrichtsstunde
6.2.1 Auswertung der zweiten Unterrichtsstunde
6.3 Durchführung der dritten Unterrichtsstunde
6.3.1 Auswertung der dritten Unterrichtsstunde
6.4 Durchführung des Unterrichtsganges
6.4.1 Auswertung des Unterrichtsganges
7. Zusammenfassung
Ziel dieser Arbeit ist die Konzeption und Evaluation einer Sportunterrichtsreihe für Auszubildende im Dachdeckerhandwerk. Die Arbeit untersucht, wie koordinative Fähigkeiten und Fertigkeiten durch sportpraktische Übungen gezielt gefördert werden können, um gesundheitliche Fehlbelastungen im Berufsalltag zu minimieren und die Arbeitssicherheit zu erhöhen.
2.1 Begriffserklärung
Fähigkeiten: ... sind genetisch verankert oder werden im Laufe des motorischen Lernens erworben. Sie bilden eine stabile Bewegungsvoraussetzung für die Bewältigung von Anforderungen an die Motorik.
Sie bilden die Leistungsvoraussetzung, bezeichnen aber nicht die Leistung selbst. Sie äußern sich nur in dieser.
Es handelt sich um ein Hintergrundgeschehen, das nur durch die Bewältigung von Anforderungen sichtbar wird. Negativ daran ist, dass sie nicht grundtechnisch realistisch beschreibbar sind.
Sportmotorisch unterteilt man koordinative und konditionelle Fähigkeiten, wobei die koordinativen eher die psychomotorisch-koordinativen Fähigkeiten meinen. [4]
Fertigkeiten: ... hingegen zeichnen sich durch automatische Bewegungsabläufe, technische Abläufe und unmittelbar sichtbare Abläufe aus. [4]
Welche Zusammengehörigkeit weisen Fähigkeiten und Fertigkeiten auf?
Man kann sagen Fähigkeiten und Fertigkeiten verhalten sich nicht eindeutig zueinander. Beispielsweise kann ein Sportler gut entwickelte Fähigkeiten besitzen ohne sie in Leistung umzusetzen. Nachgewiesen ist jedoch (siehe Modell), dass:
1.) verschiedene Fähigkeiten einzelne Fertigkeiten beeinflussen und
2.) einzelne Fähigkeiten auf verschiedene Fertigkeiten wirken.
1. Einleitung: Die Einleitung begründet die Relevanz eines speziellen Sportunterrichts für Dachdecker aufgrund der hohen körperlichen Belastungen und Unfallrisiken.
2. Koordinative Fähigkeiten und Fertigkeiten: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundlagen motorischer Fähigkeiten und Fertigkeiten definiert und ihre Bedeutung für den beruflichen Alltag erläutert.
3. Didaktik: Dieses Kapitel beschreibt die Zielgruppenanalyse, Lehrplanvorgaben sowie die Ableitung und Begründung der Lernziele für die gesamte Unterrichtsreihe.
4. Methodik: Hier wird der methodische Aufbau der Unterrichtsreihe, inklusive der Wahl von Lehrmethoden, Sozialformen und notwendigen Medien, begründet.
5. Lernerfolgskontrolle und Bewertungskriterien: Dieses Kapitel erläutert die eingesetzten Methoden zur Überprüfung des Lernerfolgs, wie Fragebögen und praktische Tests.
6. Durchführung und Auswertung: Dieses Kapitel dokumentiert detailliert den Ablauf der einzelnen Unterrichtsstunden sowie deren Reflexion und Auswertung.
7. Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert die Ergebnisse der Arbeit und bestätigt die Effektivität des Konzepts für die berufliche Bildung der Dachdecker.
Dachdecker, Sportunterricht, Koordination, Unfallprävention, Lastenmanipulation, Arbeitsschutz, Knotentechniken, Klettern, Bewegungserziehung, Berufsschule, Gesundheitsförderung, Psychomotorik, Lernfeld 1, Belastungsanalyse, Ausbildung.
Die Arbeit entwickelt ein Konzept für einen sportartspezifischen Unterricht für Dachdecker-Auszubildende, um deren körperliche Belastbarkeit und Arbeitssicherheit zu steigern.
Die zentralen Felder sind die Förderung koordinativer Fähigkeiten, die Vermittlung ergonomischer Arbeitstechniken (Heben/Tragen) sowie der sichere Umgang mit Sicherungsmitteln und Knoten.
Ziel ist die Verbesserung der Handlungskompetenz der Auszubildenden, um gesundheitsschädliche Belastungen im Berufsalltag zu minimieren und das Unfallrisiko zu senken.
Es wird ein lerntheoretischer Ansatz verfolgt, der Theorievermittlung mit handlungsorientiertem, praktischem Üben (Versuch und Irrtum) sowie einer begleitenden Evaluation durch Fragebögen kombiniert.
Der Hauptteil analysiert die didaktischen Bedingungen, plant die Unterrichtsinhalte und dokumentiert die praktische Durchführung sowie Auswertung der drei Unterrichtsstunden und des abschließenden Klettertages.
Wichtige Begriffe sind Dachdecker, Unfallprävention, Koordination, Lastenmanipulation und Arbeitssicherheit im beruflichen Kontext.
Klettern dient als erlebnispädagogischer Abschluss, um das Gelernte (Sicherungstechniken, Knoten) in einer anspruchsvollen, realitätsnahen Umgebung unter psychischer Anforderung anzuwenden.
Der Lernerfolg wird durch Vorher-Nachher-Fragebögen, praktische Eingangstests (Zeitnahme) und einen abschließenden Leistungsvergleich dokumentiert.
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