Magisterarbeit, 2008
100 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemdarstellung
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Der Kraftbegriff
2.1 Definition der Kraft
2.2 Dimensionale Struktur der Kraft
2.3 Maximalkraft
2.4 Schnellkraft
2.4.1 Startkraft
2.4.2 Explosivkraft
2.4.2.1 Explosiv-ballistische Kontraktionen
2.5 Reaktivkraft – Schnellkraftleistungen im DVZ
2.6 Zusammenhang von Maximalkraft und Schnellkraft
2.7 Sprungkraft
2.8 Kraft-Geschwindigkeits-Relation nach HILL
2.9 Kraftausdauer
2.10 Morphologische Einflussgrößen der Kraft
2.10.1 Physiologischer Muskelquerschnitt
2.10.2 Muskelfaserzusammensetzung
2.11 Neuronale Einflussgrößen der Kraft
2.11.1 Intramuskuläre Koordination
2.11.2 Rekrutierung
2.11.3 Frequenzierung
2.11.4 Synchronisation
2.11.5 Intermuskuläre Koordination
2.11.6 Inhibitorische Hemmung
3 Trainingsmethoden zur Verbesserung der Schnellkraft
3.1 Methoden zur Verbesserung der Maximalkraft
3.1.1 Methoden zur Vergrößerung des Muskelquerschnitts (Hypertrophiemethoden)
3.1.2 Methoden zur Verbesserung der intramuskulären Koordination
3.2 Schnellkrafttrainingsmethoden (Mischmethoden)
3.2.1 Schnellkraftmethode
3.2.2 Methode nach dem Prinzip der Muskelleistungsschwelle
3.3 Trainingsmethoden zur Verbesserung der Reaktivkraft
4 Empirische Befunde
4.1 Methodenkombination
4.2 IK-Methode
4.3 Ballistisches Training und Plyometrie
5 Hypothesenbildung
6 Methodik
6.1 Standardsprungkrafttest
6.1.1 Squat-Jump
6.1.2 Counter-Movement-Jump
6.1.3 Drop-Jump
6.2 Datenverarbeitung und Statistik
7 Ergebnisse
7.1 Entwicklung bei Squat-Jump und Counter-Movement-Jump
7.2 Entwicklung bei Drop-Jumps aus verschiedenen Fallhöhen
7.3 Gruppenvergleiche für die Leistungsentwicklung bei SJ und CMJ
8 Diskussion
8.1 Entwicklung der Sprungleistung beim Squat-Jump
8.2 Entwicklung der Sprungleistung beim Counter-Movement-Jump
8.3 Entwicklung der Sprungleistung beim Drop Jump
8.4 Erklärungsansätze für die Entwicklungen
9 Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht den Einfluss zweier verschiedener Schnellkrafttrainingsmethoden (mit 30% vs. 60% des 1 RM) auf die vertikale Sprunghöhe im Standardsprungkrafttest (Squat-Jump, Counter-Movement-Jump und Drop-Jump) bei Probanden mit geringer Vorerfahrung.
2.4.1 Startkraft
Die Startkraft stellt laut HOLLMANN & HETTINGER (2001) eine relativ eigenständige Komponente der Schnellkraft dar und wird nur dann zum leistungsbestimmenden Faktor, wenn ein Ereignis eine Reaktion mit hoher Anfangsbeschleunigung erfordert, wie z.B. beim Boxen oder Fechten. Sie ist in Anlehnung an TIDOW & WIEMANN (1993a) von der Kontraktilität und vom Querschnitt der schnellen motorischen Einheiten des Typ-II determiniert. Laut BÜHRLE in BÜHRLE (1985) kommt die Startkraft nur während der ersten 30 msec eines Kontraktionsvorganges zum tragen. Nach BÜHRLE & SCHMIDTBLEICHER (1981b) ist sie für die Beschleunigungskraft relativ unbedeutend.
1 Einleitung: Einführung in die sportwissenschaftliche Relevanz der Kraft und Problemstellung hinsichtlich der Trainingsmethoden.
2 Der Kraftbegriff: Detaillierte Definition und Einordnung der Kraftfähigkeiten (Maximalkraft, Schnellkraft, Reaktivkraft) sowie deren morphologische und neuronale Grundlagen.
3 Trainingsmethoden zur Verbesserung der Schnellkraft: Vorstellung von Methoden zur Steigerung der Maximalkraft (Hypertrophie, IK-Methode) sowie spezifischen Schnellkraft- und Reaktivkraftmethoden.
4 Empirische Befunde: Übersicht und Diskussion bisheriger wissenschaftlicher Studien zur Effektivität von Schnellkraft- und Kombinations-Trainingsmethoden.
5 Hypothesenbildung: Ableitung der sieben prüfbaren Hypothesen basierend auf dem aktuellen Stand der Literatur.
6 Methodik: Beschreibung des Studiendesigns, der Probandengruppen sowie der Testverfahren (Standardsprungkrafttest) und statistischen Auswertung.
7 Ergebnisse: Darstellung der Leistungsentwicklung in den Sprungvarianten SJ, CMJ und Drop-Jump über den Untersuchungszeitraum.
8 Diskussion: Interpretation der Ergebnisse im Kontext des Trainiertheitsgrades der Probanden und Vergleich mit existierender Fachliteratur.
9 Zusammenfassung: Fazit der Arbeit mit der Schlussfolgerung, dass die Wirksamkeit von Schnellkrafttraining maßgeblich vom Ausgangsniveau des Athleten abhängt.
Schnellkraft, Maximalkraft, Sprungkraft, Krafttraining, Explosivkraft, Startkraft, Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus, neuromuskuläre Koordination, Muskelquerschnitt, IK-Methode, Muskelfasertypen, Leistungsdiagnostik, Sportwissenschaft, Trainingslehre, Periodisierung
Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung des Einflusses verschiedener Schnellkrafttrainingsmethoden auf die Sprungleistung bei Sportstudenten und Freizeitsportlern.
Im Zentrum stehen die Struktur der Kraftfähigkeiten, die physiologischen Grundlagen der Schnellkraft sowie deren praktische Trainierbarkeit durch unterschiedliche Lastintensitäten.
Das Ziel ist der Vergleich der Effektivität von zwei verschiedenen Schnellkrafttrainings-Ansätzen (30% vs. 60% des 1 RM) im Hinblick auf Verbesserungen bei verschiedenen Sprungformen.
Es handelt sich um eine sportwissenschaftliche Längsschnittstudie mit 77 Probanden, bei der mittels Standard-Sprungkrafttests (Squat-Jump, Counter-Movement-Jump, Drop-Jump) die Leistungsentwicklung gemessen wurde.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Definition der Kraftkomponenten, die Vorstellung gängiger Trainingsmethoden und die detaillierte Auswertung der empirisch gewonnenen Daten.
Die wichtigsten Begriffe sind Schnellkraft, Maximalkraft, Sprungkraft, neuromuskuläre Koordination, Kraft-Zeit-Kurve und Leistungsindex.
Der Autor führt dies auf das Fehlen spezifischer, auf den kurzen Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus (DVZ) ausgerichteter Trainingsinhalte und die unzureichende Kraftbasis der Testpersonen zurück.
Für Athleten mit niedrigem Kraftniveau wird eine Blockperiodisierung empfohlen, die erst eine Steigerung des Muskelquerschnitts und der intramuskulären Koordination vorsieht, bevor spezifische Schnellkraftreize gesetzt werden.
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