Diplomarbeit, 2007
142 Seiten, Note: 2,0
Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Thematik des Fraudmanagements im Einkaufsprozess industrieller Unternehmen. Im Zentrum der Betrachtung stehen börsennotierte Kapitalgesellschaften. Ziel dieser Arbeit ist es, die wichtigsten Fraudrisiken im Einkaufsbereich zu identifizieren und ein umfassendes Fraudmanagementsystem zu entwickeln, welches diese Risiken effizient bewältigt.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, in der die Problemstellung des Fraudmanagements im Einkaufsprozess beleuchtet wird. Die Zielsetzung der Arbeit wird definiert und der Gang der Untersuchung skizziert. Im zweiten Kapitel werden relevante Begriffe wie Industrielle Unternehmen, Einkaufsprozess, Fraud und Fraudmanagement definiert. Die Principal-Agent-Theorie als Erklärungsansatz zur Notwendigkeit einer Corporate Governance wird erläutert und die Bedeutung von Rechtsgebieten wie dem Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich und dem Deutschen Corporate Governance Kodex im Kontext von Fraudaktivitäten im Einkaufsbereich diskutiert. Das Kapitel endet mit der Vorstellung des unternehmerischen Überwachungssystems und der Einordnung des Fraudmanagements. Das dritte Kapitel befasst sich mit dem Einkaufsbereich und dessen Organisation, wobei die relevanten Abläufe vom Bedarfsermittlung bis zur Lieferantenbewertung detailliert dargestellt werden. Das vierte Kapitel analysiert die Management von Fraudrisiken im Einkaufsbereich und untersucht die Risikoaspekte für Fraudaktivitäten von Mitarbeitern sowie den Einsatz von universellen Anti-Fraud-Maßnahmen.
Fraudmanagement, Einkaufsprozess, Industrielle Unternehmen, Börsennotierte Kapitalgesellschaften, Risikomanagement, Corporate Governance, Compliance, Business Ethics, Whistleblowing-Systeme, Korruption, Interessenkonflikte, Anti-Fraud-Maßnahmen
Dazu gehören Korruption, Bestechung bei der Lieferantenauswahl, Scheinrechnungen, Preisabsprachen und sonstige Interessenkonflikte von Mitarbeitern.
Sie erklärt den Konflikt, wenn ein Mitarbeiter (Agent) nicht im Sinne des Unternehmenseigentümers (Principal) handelt, sondern seinen eigenen Nutzen durch Betrug maximiert.
Effektive Maßnahmen sind das Vier-Augen-Prinzip, Personalrotation in sensiblen Bereichen, Whistleblowing-Systeme und regelmäßige Massendatenauswertungen.
Die Arbeit zitiert BKA-Zahlen, nach denen Wirtschaftskriminalität über die Hälfte aller registrierten Schäden ausmacht, obwohl sie nur einen kleinen Teil der Delikte darstellt.
Es verpflichtet den Vorstand börsennotierter Gesellschaften zur Einrichtung eines Risikofrüherkennungssystems, um bestandsgefährdende Risiken (auch Fraud) rechtzeitig zu identifizieren.
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