Bachelorarbeit, 2015
53 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 E-Learning als Instrument der Personalentwicklung
1.2 Mangelnde Akzeptanz des E-Learnings führt zu geringerer Nutzung
1.3 Konzeption der vorliegenden Arbeit
2. Theoretische Grundlagen zur Untersuchung der Akzeptanz von Technologien
2.1 Abgrenzung und Nutzung der einschlägigen Forschungsgebiete im Rahmen der Technologieforschung
2.1.1 Die Akzeptanzforschung untersucht mentale Prozesse
2.1.2 Die Diffusionsforschung fokussiert das Adoptionsverhalten im Zeitverlauf
2.1.3 Nutzung der Forschungsansätze zur Untersuchung der E-Learning-Akzeptanz
2.2 Basismechanismen zur Erklärung individueller Technologieakzeptanz
2.2.1 Das Basiskonzept der Akzeptanzmodelle in der Technologieforschung
2.2.2 Die Theory of Reasoned Action: Zusammenhang zwischen Einstellung und Verhalten
2.3 Das Technology Acceptance Model
2.3.1 Die technologiebezogenen Modellvariablen und ihre Übertragung auf E-Learning
2.3.2 Verwendung des TAMs: Entwicklungsphasen und aktueller Stand der Forschung
3. Entwicklung praktischer Maßnahmen auf Basis empirischer Befunde
3.1 Eingeschränkte Übertragbarkeit der empirischen Ergebnisse von dem Bildungs- auf den Organisationskontext
3.2 Soziale und individuelle Einflussfaktoren bestimmen die Erwartungsbildung
3.3 Wahrgenommene Unterstützung der Organisation: Zentrale Einflussgröße der E-Learning-Akzeptanz im Organisationskontext
3.3.1 Gerechtigkeit
3.3.2 Unterstützung durch den direkten Vorgesetzten
3.3.3 Leistungen der Organisation und Arbeitsbedingungen
4. Zusammenfassung und Diskussion
4.1 Zusammenfassung der Ergebnisse
4.2 Limitationen des TAMs für die Erklärung der E-Learning-Akzeptanz
4.3 Proinnovative Tendenzen überblenden die Schwäche des E-Learnings
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Diskrepanz zwischen der intendierten Nutzensteigerung durch den Einsatz von E-Learning in der Personalentwicklung und der mangelnden Akzeptanz dieser Technologie innerhalb des organisationalen Kontexts. Ziel der Arbeit ist es, die mentalen Akzeptanzprozesse zu verstehen und Einflussfaktoren zu identifizieren, die Organisationen dabei unterstützen, die Akzeptanzbildung zu Gunsten des E-Learnings positiv zu beeinflussen.
2.3 Das Technology Acceptance Model
Mit dem Technology Acceptance Model (TAM) entwickelte Davis (1986) aufbauend auf der theoretischen Basis der TRA ein Modell, das speziell das Nutzungsverhalten mit Computern bei unterschiedlichen Nutzergruppen erklären soll (Abb. 3). Dabei nutzt Davis die Erkenntnisse der TRA für den Zusammenhang zwischen Einstellung und Verhalten. Die Kernaussage der TRA geht dementsprechend vollständig im TAM auf. Ziel dieser Weiterentwicklung und der Spezialisierung auf den Bereich der Informationstechnologien ist beim TAM, Determinanten der individuellen Akzeptanz von Technologien auszumachen. Es soll somit die Möglichkeit geschaffen werden, das Nutzungsverhalten bei einer breiten Masse unterschiedlicher Computertechnologien und Kontexten, also auch des E-Learnings in Organisationen, zu erklären sowie Hinweise auf korrektive, akzeptanzfördernde Maßnahmen zu erhalten: „In general, the potential of the TAM to simoultaneously examine multiple factors is a compelling advantage for investigating organizational e-learning acceptance“. Ein Fokus liegt darauf, den Einfluss verhaltensleitender externer Faktoren (unabhängiger Variablen) auf die inneren psychologischen Erwartungen zu verfolgen, welche wiederum Einstellungen und Absichten des Nutzers beeinflussen und damit die Verbindung zur tatsächlichen Nutzung herstellen können.
1. Einleitung: Dieses Kapitel stellt E-Learning als Instrument der Personalentwicklung vor, problematisiert die mangelnde Akzeptanz gegenüber dieser Technologie und erläutert die Konzeption der vorliegenden Arbeit.
2. Theoretische Grundlagen zur Untersuchung der Akzeptanz von Technologien: Es erfolgt eine theoretische Einordnung durch die Abgrenzung der Akzeptanz- und Diffusionsforschung sowie eine detaillierte Beschreibung des Technology Acceptance Models (TAM) als Basismodell.
3. Entwicklung praktischer Maßnahmen auf Basis empirischer Befunde: Dieses Kapitel analysiert die Übertragbarkeit bestehender Studien auf den Organisationskontext, identifiziert soziale und individuelle Einflussfaktoren und erarbeitet Implikationen zur Steigerung der E-Learning-Akzeptanz.
4. Zusammenfassung und Diskussion: Die Ergebnisse werden zusammengefasst, die Limitationen des verwendeten Modells kritisch hinterfragt und die proinnovative Tendenz bei der E-Learning-Einführung kritisch reflektiert.
E-Learning, Akzeptanz, Personalentwicklung, Technology Acceptance Model, TAM, Technologieakzeptanz, Organisation, wahrgenommene Nützlichkeit, wahrgenommene Benutzerfreundlichkeit, organisationale Unterstützung, soziale Einflussfaktoren, individuelle Einflussfaktoren, Adoption, Einstellungsänderung, Arbeitsbedingungen.
Die Arbeit befasst sich mit dem Akzeptanzproblem von E-Learning-Systemen in Unternehmen und untersucht, warum Mitarbeiter diese technologischen Angebote oft weniger nutzen als ursprünglich von Organisationen erwartet.
Die zentralen Felder umfassen die Technologieakzeptanzforschung, die Übertragung wissenschaftlicher Modelle (wie das TAM) auf den Organisationskontext sowie die Identifikation von Faktoren, die die Akzeptanz von E-Learning beeinflussen.
Das Hauptziel besteht darin, die mentalen Prozesse der Akzeptanzbildung bei E-Learning zu verstehen und auf Basis theoretischer und empirischer Erkenntnisse konkrete Handlungsempfehlungen für Organisationen zu entwickeln.
Es wurde eine umfassende Literaturrecherche durchgeführt, um vorhandene empirische Studien zur E-Learning-Akzeptanz zu identifizieren, zu filtern und zu kategorisieren, um daraus zentrale Einflussfaktoren abzuleiten.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung (TAM) und die Entwicklung praktischer Maßnahmen, wobei insbesondere soziale und individuelle Einflussfaktoren sowie die Rolle der wahrgenommenen organisationalen Unterstützung analysiert werden.
Wichtige Begriffe sind E-Learning, Akzeptanz, Technology Acceptance Model, wahrgenommene Nützlichkeit, wahrgenommene Benutzerfreundlichkeit und organisationale Unterstützung.
Diese Variable erwies sich als eine zentrale Einflussgröße, da sie sowohl die wahrgenommene Nützlichkeit als auch die Benutzerfreundlichkeit positiv beeinflusst und sich von anderen Einflussvariablen abhebt.
Führungskräfte nehmen eine entscheidende Rolle ein, da sie durch ihre Unterstützung (Supervisor support), die Gestaltung der Arbeitsbedingungen und die Kommunikation der Wichtigkeit von E-Learning maßgeblich die Akzeptanz der Mitarbeiter steuern.
Studien im Hochschulkontext (mit Studierenden) sind nicht eins-zu-eins auf Mitarbeiter in Organisationen übertragbar, da letztere anderen organisationalen Zwängen, Rollenkonflikten und Umweltfaktoren ausgesetzt sind.
Die Arbeit hinterfragt kritisch die sogenannte "proinnovative Tendenz", bei der neue Technologien per se als gut bewertet werden, ohne die technologiespezifischen Nachteile (wie Entsozialisierung) ausreichend gegen den Nutzen abzuwägen.
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