Bachelorarbeit, 2018
152 Seiten, Note: 2,2
1. Einleitung
2. Grundlagen der BA
2.1. Definition und Voraussetzungen
2.2. Arten der BA
2.3. Rechtsformen der Besitz- und Betriebsgesellschaft
2.4. Sachliche Verflechtung
2.5. Personelle Verflechtung
3. Die Besteuerung der BA
3.1. Besitzgesellschaft
3.1.1. Betriebsvermögen
3.1.2. Besteuerung der Besitzgesellschaft
3.2. Betriebsgesellschaft
3.2.1. Geschäftsführergehalt
3.2.2. Pensionszusagen
3.2.3. Miet-/Pachtzins
3.3. Analyse des Rechtsinstituts der BA
4. Grundlagen der GmbH & Co. KG
4.1. Wesen der GmbH & Co. KG
4.2. Gestaltungsformen der GmbH & Co. KG
5. Besteuerung der GmbH & Co. KG
5.1. Gesamthandvermögen und Sonderbetriebsvermögen
5.2. Anteile an der Komplementär-GmbH
5.3. Gewinnbeteiligung der Komplementär-GmbH
5.4. Tätigkeitsvergütungen
5.4.1. Geschäftsführer ist kein Kommanditist
5.4.2. Geschäftsführer ist ein Kommanditist
5.4.3. Pensionszusagen
5.5. Analyse der GmbH & Co. KG bzw. Vergleich zur BA
6. Steuerbelastungsvergleich
6.1. Fall 1: Grundfall
6.1.1. BA
6.1.2. GmbH & Co. KG
6.1.3. Analyse
6.2. Fall 2: Fall 1 modifiziert um Pachtzahlungen
6.2.1. BA
6.2.2. GmbH & Co. KG
6.2.3. Analyse
6.3. Fall 3: Fall 2 modifiziert um Geschäftsführergehalt
6.3.1. BA
6.3.2. GmbH & Co. KG
6.3.3. Analyse
6.4. Fall 4: Fall 3 modifiziert um Pensionszusagen
6.4.1. BA
6.4.2. GmbH & Co. KG
6.4.3. Analyse
6.5. Fall 5: Fall 4 modifiziert um Fremdkapital-Zinsen
6.5.1. BA
6.5.2. GmbH & Co. KG
6.5.3. Analyse
6.6. Fall 6: Fall 5 modifiziert um vGA
6.6.1. BA
6.6.2. GmbH & Co. KG
6.6.3. Analyse
6.7. Fazit
7. Zusammenfassung
Diese Bachelorarbeit verfolgt das Ziel, einen umfassenden Steuerbelastungsvergleich zwischen einer Betriebsaufspaltung (BA) und einer GmbH & Co. KG durchzuführen. Die zentrale Forschungsfrage lautet zu ermitteln, welche der beiden Rechtsformen für Steuersubjekte, die bestimmte Parameter erfüllen, steuerlich vorteilhafter ist.
1. Einleitung
Unternehmerisches Handeln erfordert den Fokus auf mehrere betriebswirtschaftliche Aspekte. Es gilt die Kunden und den Markt zu kennen, um Produkte und Dienstleistungen optimal anbieten bzw. platzieren zu können. Die beste Umsatzplanung nützt allerdings nichts, wenn nicht kostendeckend kalkuliert wird. Auch die Ausgaben und in diesen Zusammenhang Sparpotentiale müssen stets im Auge behalten werden.
Eine große Rolle hierbei spielen Steuern. Im Rahmen ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit sind Unternehmer stets externen Faktoren ausgesetzt, auf die sie kaum bzw. überhaupt keinen Einfluss haben, seien es Rohstoffpreise, verfügbares Fachpersonal oder die allgemeine Konjunkturlage. Worauf ein Unternehmer oder Steuersubjekt jedoch unter bestimmten Voraussetzungen Einfluss nehmen kann, ist seine steuerliche Belastung. Durch kluge strategische Planung kann ein Kaufmann steuerliche Gestaltungsmöglichkeiten optimal nutzen, um so Steuern zu sparen womit eine Steigerung der Rendite einhergeht. Die Wahl der richtigen Rechtsform kann in diesem Zusammenhang ausschlaggebend sein.
Um dies aufzuzeigen, soll in der nun folgenden Arbeit ein Steuerbelastungsvergleich zwischen zwei für eine Unternehmung mögliche Rechtsformen vorgenommen werden. Verglichen werden hierbei die beiden Mischformen Betriebsaufspaltung (BA) und GmbH & Co. KG. Es handelt sich in beiden Fällen um steuerliche Hybride bzw. einer Kombination aus Personen- und Kapitalgesellschaft, wodurch die Voraussetzungen für eine direkte Gegenüberstellung gegeben sind. Als Heranführung an den Steuerbelastungsvergleich werden dem Leser zunächst hierfür benötigte Grundlagen der BA und der GmbH & Co. KG aufgezeigt.
Auf diese Weise soll ein erstes Bild der beiden Mischformen vermittelt werden: Was ist eine BA? Was ist eine GmbH & Co. KG? Was sind die Besonderheiten und Gemeinsamkeiten? Worin unterscheiden sich die beiden Hybride? Neben diesen Aspekten wird darüber hinaus auf die jeweilige Besteuerung eingegangen. Für den anschließend folgenden Steuerbelastungsvergleich wird zunächst ein Grundfall skizziert. Ausgangspunkt hierbei ist ein Einzelunternehmer, der sich zwischen den beiden genannten Mischformen entscheiden muss.
1. Einleitung: Die Einleitung erläutert die Relevanz steuerlicher Planung für Unternehmer und stellt das Ziel der Arbeit vor, einen Steuerbelastungsvergleich zwischen Betriebsaufspaltung und GmbH & Co. KG durchzuführen.
2. Grundlagen der BA: Dieses Kapitel definiert die Voraussetzungen, Arten sowie die sachliche und personelle Verflechtung der Betriebsaufspaltung.
3. Die Besteuerung der BA: Hier wird auf die Besteuerung der Besitz- und Betriebsgesellschaft eingegangen und das Rechtsinstitut der Betriebsaufspaltung analysiert.
4. Grundlagen der GmbH & Co. KG: Das Kapitel beschreibt das Wesen sowie die Gestaltungsformen der GmbH & Co. KG.
5. Besteuerung der GmbH & Co. KG: Dieser Teil widmet sich der Besteuerung der GmbH & Co. KG, inklusive Sonderbetriebsvermögen und Tätigkeitsvergütungen.
6. Steuerbelastungsvergleich: Dieses Kapitel bildet den Hauptteil und führt den Vergleich beider Rechtsformen anhand von sechs verschiedenen Fallkonstellationen durch.
7. Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse des Steuerbelastungsvergleichs ab.
Betriebsaufspaltung, GmbH & Co. KG, Steuerbelastungsvergleich, Rechtsformwahl, Personelle Verflechtung, Sachliche Verflechtung, Gewerbesteuer, Einkommensteuer, Körperschaftsteuer, Sonderbetriebsvermögen, Verdeckte Gewinnausschüttung, Geschäftsführergehalt, Pensionszusagen, Transparenzprinzip, Trennungsprinzip
Die Arbeit befasst sich mit einem Steuerbelastungsvergleich zwischen der Betriebsaufspaltung (BA) und der GmbH & Co. KG für einen fiktiven Einzelunternehmer.
Zentrale Felder sind die steuerlichen Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Betriebsaufspaltungen und GmbH & Co. KGs, insbesondere unter Berücksichtigung von Personengesellschafts- und Kapitalgesellschaftsmerkmalen.
Das Ziel ist es, herauszufinden, ob und warum eine der beiden Rechtsformen für Steuersubjekte mit definierten Parametern steuerlich als die „optimale“ bzw. bessere Wahl einzustufen ist.
Es wird eine vergleichende Analyse vorgenommen, bei der anhand eines Grundfalls und verschiedener Modifikationen (z.B. Pachtzahlungen, Pensionszusagen) eine rechnerische Gegenüberstellung erfolgt.
Der Hauptteil umfasst die detaillierte steuerliche Analyse in sechs aufeinander aufbauenden Fallstudien, die verschiedene wirtschaftliche und steuerliche Rahmenbedingungen simulieren.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Betriebsaufspaltung, GmbH & Co. KG, Gewerbesteueranrechnung, Transparenzprinzip und verdeckte Gewinnausschüttung.
Es ermöglicht, dass die GmbH & Co. KG selbst kein eigenständiges Steuersubjekt bei der Einkommensteuer ist, was unter bestimmten Umständen bei der Gewerbesteueranrechnung zu steuerlichen Vorteilen führt.
Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass die GmbH & Co. KG unter den gewählten Parametern in allen betrachteten Fällen das steuerlich vorteilhaftere Modell gegenüber der Betriebsaufspaltung darstellt.
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