Magisterarbeit, 2007
88 Seiten, Note: 1,7
Die Magisterarbeit analysiert die Möglichkeiten staatlicher Steuerung von internationaler (Arbeits-)Migration am Beispiel der Philippinen und Spaniens. Sie untersucht, inwiefern Staaten in der Lage sind, die komplexen Prozesse der internationalen Migration zu beeinflussen und zu steuern. Dabei werden die Herausforderungen und Chancen staatlicher Migrationspolitik im Kontext von Globalisierung und transnationalen Migrationsbewegungen beleuchtet.
Die Einleitung stellt das Thema der Arbeit vor und erläutert den aktuellen Diskurs zur Steuerung von Migration. Kapitel 2 beleuchtet die methodischen und theoretischen Grundlagen der Arbeit. Hier werden Migrationssysteme, die Krise der Push- und Pull-Ansätze, sowie das Konzept der transnationalen Hegemonie im neo-gramscianischen Rahmen vorgestellt. Kapitel 3 analysiert die Philippinen als Fallbeispiel. Es werden die sozio-ökonomischen und politischen Entwicklungen, die Institutionalisierung von Migrationsprozessen und die Auswirkungen der Feminisierung transnationaler Arbeit beleuchtet. Kapitel 4 widmet sich Spanien als zweitem Fallbeispiel. Hier werden die Externalisierung von Migrationspolitik, die Legalisierungen, Quotensysteme und bilaterale Migrationsverträge diskutiert. Die Zusammenfassung der Arbeit fasst die wichtigsten Ergebnisse und Schlussfolgerungen zusammen.
Internationale Arbeitsmigration, Globalisierung, Nationalstaat, Migrationssysteme, Transnationale Hegemonie, Neo-Gramscianismus, Philippinen, Spanien, Temporäre Migrationsprogramme, Steuerung, Regulierung, Feminisierung, Flexibilisierung, Externalisierung, Legalisierung, Quotensysteme, Bilaterale Migrationsverträge, Ethnische Segmentierung.
Die Philippinen fördern Migration aktiv zur Devisengewinnung (Remittances), haben jedoch seit den 90er Jahren die Betreuung weitgehend privatisiert und üben primär eine Kontrollfunktion über Agenturen aus.
Spanien sieht Einwanderung als wirtschaftliche Notwendigkeit und nutzt bilaterale Migrationsabkommen mit afrikanischen und lateinamerikanischen Ländern zur gezielten Steuerung.
Dieser Ansatz erfasst die Pendelbewegungen von Migranten zwischen Herkunfts- und Aufnahmeländern und verknüpft dabei Mikro- (Individuen) und Makro-Ebenen (Staaten).
Es beschreibt den steigenden Anteil von Frauen in der transnationalen Arbeitsmigration, was besonders im Fallbeispiel der Philippinen eine große Rolle spielt.
Das sind Abkommen zwischen zwei Staaten, die die Bedingungen für Arbeitsmigration, Rückführung und soziale Absicherung der Migranten regeln.
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