Diplomarbeit, 2008
95 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Motivation
1.2 Gliederung
2 Quantitative Beschreibung von Specklefeldern
3 Stand der Wissenschaft und Technik
3.1 Projektoren
3.1.1 LCD– und DLP–Projektoren
3.1.2 GLV–(Zeilen)–Laser–Projektor
3.1.3 MSD–(Raster)–Laser–Projektor
3.2 Specklekontrast–Reduktionsverfahren
3.2.1 Kontrolle der zeitlichen Kohärenz
3.2.2 Kontrolle der räumlichen Kohärenz
3.2.3 Speckle Sampling
4 Kontrast N korrelierter Specklefelder
4.1 Kontrast vollständig korrelierter Specklefelder
4.2 Minimaler Kontrast unkorrelierter Specklefelder
4.3 Sinnvolle Anzahl korrelierter Specklefelder
5 Wellenlängen- und winkelspezifische Specklefelder
5.1 Korrelation wellenlängen- und winkelspezifischer Speckles
5.1.1 Im Falle subjektiver Specklefelder
5.1.2 Im Falle objektiver Specklefelder
5.2 Kontrast N winkelspezifischer Specklefelder
5.2.1 Im Falle subjektiver Specklefelder
5.2.2 Im Falle objektiver Specklefelder
5.3 Kontrast N wellenlängenspezifischer Specklefelder
5.4 Anwendung in Laser–Projektoren
5.4.1 Anwendung im MSD–Laser–Projektor
6 Periodisch phasenmodulierte Specklefelder
6.1 Wirkungsweise des akustooptischen Effektes
6.2 Korrelation akustooptisch modulierter Specklefelder
6.3 Kontrast akustooptisch modulierter Specklefelder
6.4 Akustooptisch modulierte Speckles räumlich getrennter Streugebiete
6.5 Anwendung in Laser–Projektoren
6.5.1 Anwendung im MSD–Laser–Projektor
7 Experimentelle Untersuchung phasenmodulierter Felder
7.1 Aufbau zur Kontrastmessung
7.2 Die Teilerspiegel–Piezospiegel–Annordnung
7.3 Kontrastmessung subjektiver Speckles
7.4 Kontrastmessung objektiver Speckles
8 Zusammenfassung und Ausblick
A Charakterisierung der Kamera
B Charakterisierung des Piezo–Positionierungs–Systems
Die Arbeit untersucht verschiedene Verfahren zur Reduktion von Speckle-Kontrast in Laserprojektionssystemen, um die Bildqualität bei der Anwendung von hochkohärenten Laserquellen zu verbessern. Das primäre Ziel ist die Bewertung unterschiedlicher Methoden hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und Umsetzbarkeit, insbesondere für den vom Fraunhofer Institut entwickelten MSD-Laser-Projektor.
1.1 Motivation
Die durch die Beugung von kohärentem Licht am unregelmäßigen Relief einer rauen Oberfläche entstehenden Speckles reduzieren auf Grund ihrer statistischen Intensitätsverteilung die Schärfe des von einem Laserprojektor wiedergegebenen Bildes und können darüber hinaus vom Betrachter als unangenehm empfunden werden, weswegen eine möglichst specklefreie Bildwiedergabe angestrebt wird.
Ziel dieser Diplomarbeit ist es daher, Methoden der Specklereduktion anhand deren Eigenschaften hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit in Laserprojektoren zu bewerten und Konzepte zur Specklereduktion theoretisch zu erschließen, um unter Einbeziehung experimentell gesicherter Ergebnisse Aussagen hinsichtlich ihrer Wirksamkeit und den Bedingungen treffen zu können, unter denen diese Specklereduktionsverfahren angewandt werden können, insbesondere in Hinblick auf die Applikation in dem vom Fraunhofer Institut für photonische Mikrosysteme entwickelten MSD (Micro Scanner Devices)–Laser–Projektor.
1 Einleitung: Stellt die Problematik von Speckles in Laserprojektoren dar und definiert das Ziel der Arbeit, Reduktionsmethoden für den MSD-Laser-Projektor zu evaluieren.
2 Quantitative Beschreibung von Specklefeldern: Erläutert die statistischen Grundlagen der Speckleentstehung und definiert den Kontrast als entscheidendes Charakterisierungsmerkmal.
3 Stand der Wissenschaft und Technik: Klassifiziert verschiedene Projektortypen und gängige Verfahren zur Reduktion der räumlichen und zeitlichen Kohärenz.
4 Kontrast N korrelierter Specklefelder: Leitet eine mathematische Theorie zur Bestimmung des Kontrastes bei der Überlagerung mehrerer korrelierter Specklefelder ab.
5 Wellenlängen- und winkelspezifische Specklefelder: Analysiert den Einfluss von wellenlängen- und winkelspezifischen Speckles auf die Kontrastreduktion und leitet Bedingungen für deren praktische Anwendung ab.
6 Periodisch phasenmodulierte Specklefelder: Untersucht theoretisch, wie akustooptische Modulation zur Erzeugung zeitlich variierender Specklefelder genutzt werden kann, um den Kontrast zu senken.
7 Experimentelle Untersuchung phasenmodulierter Felder: Dokumentiert den experimentellen Nachweis der Kontrastreduktion mittels einer phasenmodulierenden Spiegelanordnung.
8 Zusammenfassung und Ausblick: Fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Anwendbarkeit der untersuchten Methoden für den MSD-Laser-Projektor.
Specklereduktion, Laserprojektionssystem, Specklekontrast, Kohärenz, Laser, Phasenmodulation, akustooptischer Modulator, MSD, Mikrospiegel, Bildqualität, Interferenz, Kontrastreduktion, optische Systeme, statistische Optik, Strahlformung
Die Arbeit befasst sich mit der Untersuchung und Bewertung von Methoden zur Reduktion von Speckles in Laserprojektionssystemen.
Die Arbeit behandelt die statistische Beschreibung von Speckles, verschiedene physikalische Ansätze zur Kohärenzbeeinflussung sowie die praktische Anwendbarkeit dieser Verfahren in Laserprojektoren.
Das Ziel ist die Erschließung und Bewertung von Konzepten zur Specklereduktion, insbesondere im Hinblick auf ihre Wirksamkeit und Eignung für den MSD-Laser-Projektor.
Es wird eine Kombination aus theoretischer mathematischer Ableitung des Specklekontrastes und einer experimentellen Überprüfung mittels eines speziellen optischen Versuchsaufbaus verwendet.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Modellierung von Specklefeldern, die Analyse korrelierter Felder sowie die Untersuchung spezieller Verfahren wie der akustooptischen Modulation.
Zentrale Begriffe sind unter anderem Specklereduktion, Laserprojektionssystem, Specklekontrast, Kohärenzbeeinflussung und akustooptische Modulation.
Die geringe Spiegelgröße limitiert die erreichbare Auflösung und stellt eine große Hürde für die effektive Implementierung gängiger Speckle-Reduktionsverfahren dar.
Der akustooptische Effekt erlaubt eine extrem schnelle periodische Phasenmodulation des Lichts, was zur Erzeugung zeitlich variierender Specklefelder genutzt werden kann, die durch das menschliche Auge gemittelt werden.
Das Experiment bestätigte die specklereduzierende Wirkung, wobei sich die Anordnung als valider Ersatz für einen echten akustooptischen Modulator zur Kontrastmessung erwies.
Eine unzureichende Polarisationserhaltung der verwendeten Streuscheiben kann zu Fehlmessungen führen, da sie zur Entstehung zusätzlicher, unabhängiger Specklemuster beitragen kann.
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