Bachelorarbeit, 2019
46 Seiten, Note: 1,7
Diese Arbeit setzt sich zum Ziel, die ethische Legitimität des assistierten Suizids anhand von Argumentationen aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und im Kontext der aktuellen Debatte zu diskutieren. Dabei werden juristische, philosophische und theologische Argumente sowohl für als auch gegen die Legitimierung der Suizidassistenz analysiert und gegeneinander abgewogen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einführung in die Problemstellung, in der ein konkreter Fall den Ausgangspunkt für die ethische und rechtliche Diskussion bildet. Dabei werden die Begriffe "Euthanasie" und "assistierter Suizid" definiert und abgegrenzt. Im zweiten Teil werden Argumente für die ethische Legitimierung der Suizidassistenz aus theologischer, juristischer und philosophischer Perspektive präsentiert. Der dritte Teil widmet sich der Gegenargumentation und beleuchtet die ethische und rechtliche Problematik aus den gleichen Perspektiven. Kapitel IV stellt die pro- und kontra-Argumente gegenüber und führt zu einer abgewogenen Positionierung.
Im fünften Kapitel werden die didaktischen Möglichkeiten der Thematisierung des assistierten Suizids im Schulunterricht erörtert. Hierbei werden der Bildungsplan 2016 und ein konkretes Unterrichtsbeispiel vorgestellt.
Assistierter Suizid, Sterbehilfe, Selbstbestimmung, Menschenwürde, Euthanasie, Tötungsverbot, Rechtsprechung, Theologische Ethik, Philosophie, Didaktik, Schulunterricht, Bildungsplan.
Die Arbeit beleuchtet diesen Normenkonflikt anhand theologischer, philosophischer und juristischer Argumente, wobei Selbstbestimmung gegen das Tötungsverbot abgewogen wird.
Die Schweiz hat eine liberalere Tradition der Suizidhilfe, während in Deutschland die Debatte um die Strafbarkeit der geschäftsmäßigen Förderung (früher § 217 StGB) zentral war.
Beim assistierten Suizid nimmt der Sterbewillige die tödliche Substanz selbst ein, während bei der Euthanasie (aktive Sterbehilfe) eine andere Person die Tötung vollzieht.
Einige betonen das "menschenwürdige Sterben" als Teil der Nächstenliebe, während andere streng auf das Gebot "Du sollst nicht töten" und die Unverfügbarkeit des Lebens verweisen.
Durch didaktische Methoden wie Elementarisierung und Korrelation, um Schülern eine eigene Urteilsbildung zu diesem komplexen ethischen Thema zu ermöglichen.
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