Bachelorarbeit, 2019
58 Seiten, Note: 1,9
Zusammenfassung
Abstract
Einleitung
Theoretischer Hintergrund
Begriffsrahmen
Anatomie und Neuroanatomie des oberen und unteren Sprunggelenks.
Supinationstrauma.
Propriozeption.
Propriozeptionstraining und Bedeutung von Propriozeption im Sport.
Koordination.
Koordinationstraining.
Testverfahren
Return-To-Activity.
Cumberland Ankle Instability Tool.
Star-Excursion Balance Test.
Single-Leg-Stance Test.
Single-Leg-Jumping Test.
Kenntnisse aus aktueller Literatur
Forschungsfrage und Hypothese
Methodisches Vorgehen
Informationsquellen und Literaturrecherche
Auswahl der Studien
Prozess der Datengewinnung und Datendetails
Bewertung der Studien
Ergebnisdarstellung
Auswahl der Studien
Randomized Controlled Trials.
Prospektive Beobachtungsstudien.
Systematisches Review.
Charakteristik der Studien
Ort.
Anzahl der Teilnehmer.
Alter.
Sportart.
Intervention und Versorgung.
Kontrollgruppen.
Behandlungszeit.
Beobachtungszeitraum.
Testverfahren zur Outcomemessung.
Ergebnisse der Studien
Randomized Controlled Trials.
Prospektive Beobachtungsstudien.
Systematisches Review.
Studienbewertung
Diskussion
Interpretation der Ergebnisse
Methodenkritik
Bedeutung und Relevanz für die Physiotherapie
Fazit und Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht die Effektivität von frühfunktionellen Interventionen im Vergleich zu konventionellen Behandlungsmaßnahmen bei männlichen Fußballern und Basketballern, die ein akutes Supinationstrauma erlitten haben. Im Fokus steht dabei die Frage, wie sich eine frühzeitige Belastung auf die Propriozeption und Koordination auswirkt, um einen sicheren Return-To-Sport zu gewährleisten.
Propriozeption.
Das Wort Propriozeption stammt aus dem Lateinischen und bedeutet von lateinisch proprius übersetzt „eigen“ und cipere „aufnehmen“. Demnach bedeutet Propriozeption sinngemäß die Eigenwahrnehmung bzw. die Wahrnehmung, die aus dem eigenen Körper vermittelt wird (Bibliographisches Institut GmbH, 2019). Im medizinischen Bereich wurde der Begriff vor allem von dem Neurophysiologen C.S. Sherrington (1857-1952) geprägt, was in zahlreicher Literatur bestätigt wird. Die genaue Definition des Begriffs Propriozeption unterscheidet sich von Literatur zu Literatur stark und scheint nicht allgemeingültig zu sein. Quante und Hille (1999) bezeichnen die Propriozeption als eine willkürliche als auch unwillkürliche Verarbeitung afferenter Information über die Gelenkpostition, die Bewegung des Gelenks und die Kraft durch das zentrale Nervensystem (ZNS).
Weiter erklären Quante und Hille (1999), dass die gesendeten propriozeptiven Informationen die motorische Aktivität beeinflussen, welches dem Schutz des Bewegungsapparat während der körperlichen Belastung dient. Möchte man die Propriozeption messen, so ist es laut den Autoren auf Grund der muskulären und neuronalen Strukturen und ihrem beidseits dynamischen Verhaltens nicht möglich die propriozeptive Leistung als solche zu messen. Bender (2006) erwähnt jedoch die Stabilometrie zur Messung der Leistung in der Ausgangsstellung Stand als posturographische Methode, die sich jedoch als sehr aufwendig in der Messung darstellt. Dennoch ermöglichen verschiedene Testverfahren, auf die in dieser Arbeit Bezug genommen wird, eine Einschätzung der propriozeptiven Leistung im Sport- und Freizeitbereich in Verbindung mit messbaren Parameter, wie z.B. der Kraft oder des Bewegungsausmaßes.
Zusammenfassung: Bietet einen Überblick über die Zielsetzung, Methode, Ergebnisse und Schlussfolgerungen des systematischen Reviews.
Abstract: Englische Kurzfassung der Forschungsarbeit inklusive Ziel, Methoden, Ergebnissen und Schlussfolgerung.
Einleitung: Beschreibt die Relevanz von Sprunggelenksverletzungen im Sport und die Notwendigkeit einheitlicher Return-To-Sport-Konzepte.
Theoretischer Hintergrund: Vermittelt anatomisches Wissen, definiert die zentralen Begriffe und stellt verschiedene Testverfahren vor.
Methodisches Vorgehen: Erläutert das Forschungsdesign als systematisches Review sowie die Suchstrategien und Kriterien zur Auswahl der Studien.
Ergebnisdarstellung: Präsentiert die selektierten Studien sowie deren Charakteristika und die daraus resultierenden Ergebnisse.
Diskussion: Analysiert kritisch die Studienergebnisse, die Methodik und leitet die Bedeutung für die physiotherapeutische Praxis ab.
Fazit und Ausblick: Fasst die Erkenntnisse zusammen und gibt Empfehlungen für zukünftige Forschungsarbeiten.
Supinationstrauma, Oberes Sprunggelenk, Physiotherapie, Propriozeption, Koordination, Fußball, Basketball, Effekt, Mobilisation, Immobilisation, Return-To-Sport, Rehabilitation, Sensomotorisches Training.
Die Arbeit befasst sich mit der Wirksamkeit frühzeitiger funktioneller Belastung nach einem akuten Supinationstrauma bei Sportlern.
Die Schwerpunkte liegen auf der Propriozeption, Koordination, den verschiedenen Testverfahren zur Überprüfung der Leistungsfähigkeit und der therapeutischen Versorgung.
Das Ziel ist herauszufinden, inwiefern frühzeitige Belastung die Propriozeption und Koordination bei männlichen Fußballern und Basketballern im Vergleich zu passiven Maßnahmen verbessert.
Die Autorin führt ein systematisches Review durch, bei dem RCTs, prospektive Studien und systematische Reviews analysiert und bewertet werden.
Der Hauptteil umfasst den theoretischen Hintergrund, das methodische Vorgehen bei der Literatursuche, die detaillierte Ergebnisdarstellung und eine kritische Diskussion der Daten.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Supinationstrauma, Physiotherapie, Propriozeption, Koordination, Rehabilitation und Return-To-Sport geprägt.
Das Tool ist ein validiertes Instrument zur Einschätzung des Schweregrades einer funktionellen Sprunggelenksinstabilität, welches bei der Beurteilung der Probanden hilfreich ist.
Die Ergebnisse stützen die Hypothese, dass frühfunktionelle Therapieansätze die Leistungsfähigkeit nach einer Verletzung effektiver fördern als reine Immobilisation.
Ja, die Studien wurden mittels anerkannter Skalen wie der PEDro-Skala und der MINORS-Skala qualitativ bewertet.
Die Autorin empfiehlt, Studien mit größeren Fallzahlen durchzuführen und den Einfluss von Verletzungsschweregrad und -hergang differenzierter zu untersuchen.
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