Bachelorarbeit, 2020
50 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Digitalisierung
2.1 Entwicklung der Digitalisierung der letzten 50 Jahren
2.1.1 Entstehung des Internets
2.1.2 Soziale Netzwerke
2.2 Gesellschaftliche Relevanz
2.3 Positive/negative Faktoren der Digitalisierung
3 (Cyber)Mobbing
3.1 Interpersonale Kommunikation
3.2 Bedeutung von Klatsch in der sozialen Gesellschaft
3.3 Auswirkungen von Cyber-Mobbing
3.3.1 Internalisierende Auffälligkeiten
3.3.2 Externalisierende Auffälligkeiten
3.4 Rechtliche Grundlagen
4 Lebensphase Jugend
4.1 Übergang vom Kind zum Erwachsenen
4.2 Sozialisation in der Lebensphase Jugend
4.3 Generation Z
4.4 Medienkompetenz
5 Handynutzungsverhalten bei Jugendlichen
5.1 Suchtverhalten von Jugendlichen beim Handykonsum
5.2 Folgen von übermäßigem Handykonsum
6 Herausforderungen im Zuge der Digitalisierung in der Sozialen Arbeit
6.1 Offene Kinder- und Jugendarbeit
6.2 Schulsozialarbeit
6.3 Sozialisationsprozess im Zuge der Digitalisierung in der Sozialen Arbeit
6.4 Weiterbildungsmaßnahmen für Sozialarbeiter*innen
6.5 Handreichung für Fachkräfte der Sozialen Arbeit
7 Fazit
Die Bachelorarbeit untersucht die Herausforderungen, mit denen sich die Soziale Arbeit durch die fortschreitende Digitalisierung konfrontiert sieht, und erarbeitet Lösungsansätze für Fachkräfte. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf der Offenen Kinder- und Jugendarbeit sowie der Schulsozialarbeit.
3.3.1 Internalisierende Auffälligkeiten
Jugendliche entwickeln unterschiedliche Arten, um mit einschneidenden Erlebnissen, wie z.B. Cyber-Mobbing, zurecht zu kommen. Eine Methode beschreibt den internalisierenden Weg, was bedeutet, dass Jugendliche „das Erlebte in das Innere ihrer Person verlagern und dort versuchen es zu bewältigen“ (Peter & Petermann, 2018, S. 124).
Ein häufiges Anzeichen, welches im Verlauf von Cyber-Mobbing entsteht, ist das Entwickeln von „depressiven Symptomen sowie von Suizidgedanken“ (Peter & Petermann, 2018, S. 125). Speziell wenn Jugendliche über einen längeren Zeitraum Traurigkeit empfinden und sich aus dieser Betrübtheit nicht mehr befreien können, die Freude am Leben verlieren, eine passive Haltung entwickeln, sich selber ablehnen und mit Selbstmordgedanken spielen, kann eine emotionale Störung auftreten, „die im Umkreis des klinischen Syndroms der Depression angesiedelt ist“ (Fend, 2003, S. 422).
1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die gesellschaftliche Relevanz der Digitalisierung, definiert die Forschungsfrage und umreißt das Ziel der Arbeit, Fachkräfte auf die Risiken und Herausforderungen für Jugendliche aufmerksam zu machen.
2 Digitalisierung: Dieses Kapitel beschreibt technisch und gesellschaftlich den Prozess der Digitalisierung, beleuchtet die Geschichte des Internets und sozialer Netzwerke sowie deren Einfluss auf die Kommunikation.
3 (Cyber)Mobbing: Der Abschnitt definiert das Phänomen Cyber-Mobbing im Abgleich zu traditionellem Mobbing, analysiert die Rolle interpersonaler Kommunikation und die Auswirkungen auf betroffene Jugendliche sowie rechtliche Grundlagen.
4 Lebensphase Jugend: Basierend auf der Sozialisationstheorie nach Hurrelmann wird analysiert, wie sich die Persönlichkeitsentwicklung im digitalen Zeitalter gestaltet und welche Rolle dabei Medienkompetenz und die Generation Z spielen.
5 Handynutzungsverhalten bei Jugendlichen: Das Kapitel thematisiert die Verbreitung von Smartphones unter Jugendlichen und untersucht Suchtmechanismen sowie psychische und körperliche Folgen der übermäßigen Nutzung.
6 Herausforderungen im Zuge der Digitalisierung in der Sozialen Arbeit: Hier wird der Transfer zur Sozialen Arbeit gezogen, wobei Herausforderungen in der Jugendarbeit und Schulsozialarbeit diskutiert und eine Handreichung für die Praxis gegeben wird.
7 Fazit: Das Fazit beantwortet die zentrale Forschungsfrage und reflektiert die notwendigen Schritte für eine professionelle digitale Soziale Arbeit.
Digitalisierung, Soziale Arbeit, Cyber-Mobbing, Jugendliche, Handykonsum, Suchtverhalten, Medienkompetenz, Sozialisation, Generation Z, Smartphone, Schulsozialarbeit, Offene Jugendarbeit, Identitätsbildung, Online-Risiken, Digitaler Burnout
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der rasanten Digitalisierung auf die Lebenswelt von Jugendlichen und die daraus resultierenden neuen Herausforderungen für Fachkräfte der Sozialen Arbeit.
Zu den Schwerpunkten zählen Cyber-Mobbing, exzessives Handynutzungsverhalten, die psychische Gesundheit, Sozialisationsprozesse in der digitalen Ära sowie die Notwendigkeit von Medienkompetenz in der Sozialpädagogik.
Die Arbeit geht der Fragestellung nach, mit welchen Herausforderungen sich die Sozialarbeit im Zuge der Digitalisierung konfrontiert sieht und wie Fachkräfte diese bewältigen können.
Die vorliegende Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturrecherche, in deren Rahmen Bücher und Internetquellen ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung zur Digitalisierung, eine detaillierte Analyse von Cyber-Mobbing, die Untersuchung der Entwicklungsaufgaben in der Jugendphase sowie eine spezifische Betrachtung des Handynutzungsverhaltens und der professionellen Anforderungen an Fachkräfte.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Digitalisierung, Soziale Arbeit, Cyber-Mobbing, Medienkompetenz und Handynutzungsverhalten geprägt.
Es werden neben psychischen Sucht- und Verhaltensstörungen (wie dem sogenannten Digitalen Burnout) auch physische Auswirkungen, wie etwa Schlafstörungen durch blaues Licht oder orthopädische Probleme wie der Smartphone-Nacken, aufgeführt.
Das abschließende Kapitel bietet Fachkräften praktische Orientierungshilfen, um den Anforderungen der digitalen Welt, beispielsweise im Bereich Datenschutz oder bei der Beratung Jugendlicher, professionell begegnen zu können.
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