Masterarbeit, 2008
106 Seiten, Note: 1,3
1 Problemstellung und Aufbau der Arbeit
1.1 Problemstellung
1.2 Ausgangslage
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretischer Ansatz der Lebenszykluskostenrechnung
2.1 Lebenszyklus von Immobilien
2.2 Kosten im Lebenszyklus von Immobilien
2.2.1 Kostenbegriff
2.2.2 Berechnung von Immobilienlebenszykluskosten
2.2.3 Normen über Kosten im Lebenszyklus
2.2.4 Relevante Kosten im Immobilienlebenszyklus
2.2.4.1 Kosten von Hochbauten
2.2.4.1.1 Grundstück, Herrichten und Erschließen
2.2.4.1.2 Bauwerk - Baukonstruktion
2.2.4.1.3 Bauwerk - Technische Anlagen
2.2.4.1.4 Außenanlagen, Ausstattung und Baunebenkosten
2.2.4.2 Kosten der Bereitstellung
2.2.4.2.1 Kapitalkosten / Kalkulatorische Zinsen
2.2.4.2.2 Abschreibungen
2.2.4.2.3 Verwaltung, Steuern und Versicherung
2.2.4.3 Kosten der Nutzung
2.2.4.3.1 Betriebskosten
2.2.4.3.1.1 Gebäudereinigung
2.2.4.3.1.2 Abwasser und Wasser
2.2.4.3.1.3 Wärme und Kälte
2.2.4.3.1.4 Strom
2.2.4.3.1.5 Bedienung
2.2.4.3.1.6 Wartung, Inspektion und Reparatur
2.2.4.3.2 Verkehrs- und Grünflächen
2.2.4.3.3 Sonstige Betriebskosten
2.2.4.4 Bauunterhaltungskosten
2.2.4.4.1 Instandsetzung
2.2.4.4.2 Modernisierung
2.2.5 Kosten der Außerbetriebnahme
2.2.5.1 Umwidmung / Verkauf
2.2.5.2 Rückbau / Abriss
3 Lebenszykluskostenbetrachtung der zu untersuchenden Objekte
3.1 Mensaneubau am Standort Empelde
3.1.1 Baubeschreibung und Hochbaukosten Erweiterungsbau Empelde
3.1.1.1 Aufwand für Planung und Konzeption
3.1.1.2 Grundstück, Herrichten und Erschließen (KGr. 200)
3.1.1.3 Bauwerk - Baukonstruktion (KGr. 300)
3.1.1.4 Bauwerk – Technische Anlagen (KGr. 400)
3.1.1.5 Außengelände, Ausstattung und Baunebenkosten (KGr. 500-700)
3.1.1.6 Zusammenfassung der Hochbaukosten Mensa Empelde
3.1.2 Kosten der Bereitstellung
3.1.2.1 Kalkulatorische Zinsen
3.1.2.2 Abschreibungen
3.1.2.3 Verwaltung, Steuern und Versicherung
3.1.3 Betriebskostenprognose
3.1.3.1 Reinigung
3.1.3.2 Wärme und Kälte
3.1.3.3 Strom
3.1.3.4 Bedienung
3.1.3.5 Wartung, Inspektion und Reparatur
3.1.4 Prognose der Baufolgekosten
3.1.5 Zusammenfassung der Kosten Mensa Empelde
3.1.6 Berechnung der Lebenszykluskosten Mensa Empelde
3.2 Mensaneubau am Standort Ronnenberg
3.2.1 Baubeschreibung und Hochbaukosten Mensaneubau Ronnenberg
3.2.1.1 Aufwand für Planung und Konzeption
3.2.1.2 Grundstück, Herrichten und Erschließen (KGr.100 und 200)
3.2.1.3 Bauwerk - Baukonstruktion (KGr. 300)
3.2.1.4 Bauwerk – Technische Anlagen (KGr. 400)
3.2.1.5 Außengelände, Ausstattung und Baunebenkosten (KGr. 500-700)
3.2.1.6 Zusammenfassung der Hochbaukosten Mensa Ronnenberg
3.2.2 Kosten der Bereitstellung
3.2.2.1 Kalkulatorische Zinsen
3.2.2.2 Abschreibungen
3.2.2.3 Verwaltung, Steuern und Versicherung
3.2.3 Betriebskostenprognose
3.2.3.1 Reinigung
3.2.3.2 Wärme und Kälte
3.2.3.3 Strom
3.2.3.4 Bedienung
3.2.3.5 Wartung, Inspektion und Reparatur
3.2.4 Prognose der Baufolgekosten
3.2.5 Zusammenfassung der Kosten Mensa Ronnenberg
3.2.6 Berechnung der Lebenszykluskosten Mensa Ronnenberg
4 Benchmark-Vergleich
4.1 Definition und Ermittlung von Kennzahlen
4.1.1 Bezugsgröße Mensaplätze
4.1.2 Bezugsgröße tägliche Essenteilnehmer
4.1.3 Bezugsgröße Fläche
4.1.4 Bezugsgröße Investitionskosten
4.1.5 Zusammensetzung der Lebenszykluskosten
5 Zusammenfassung und Ergebnis
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Lebenszyklus- und Baufolgekosten für zwei Schulmensaneubauten der Stadt Ronnenberg zu ermitteln, diese zu bewerten und mittels eines internen Benchmarkings miteinander zu vergleichen, um Erkenntnisse für künftige Bauprojekte zu gewinnen.
2.2.4 Relevante Kosten im Immobilienlebenszyklus
Um die Berechung der Lebenszykluskosten zu erleichtern, werden im Rahmen dieser Arbeit nur entscheidungsrelevante Kosten betrachtet. Diese strategische Entscheidung entlastet die Berechnung und widerspricht nicht dem Ziel der relativen Optimierung, sofern für alle Varianten nach der selben Berechnungsmethode vorgegangen wird.37 In der folgenden Abbildung sind die relevanten Kosten des Lebenszykluses einer Immobile dargestellt.
Die in der Abbildung dargestellten Kosten müssen noch um die Kosten der Konzeption und Planung als Teil der Entstehungsphase ergänzt werden. Diese nicht unerheblichen Kosten, die hauptsächlich durch Personalkosten des Bauherren und des Nutzers entstehen, sind der (Erst-) Investition zuzuordnen. Sie können auch unter der KGr. 710 (Bauherrenaufgaben) im Zuge der Kosten von Hochbauten betrachtet werden.
1 Problemstellung und Aufbau der Arbeit: Darstellung der Ausgangslage und der Zielsetzung der Arbeit, die insbesondere die Kostenstruktur von Schulmensen untersucht.
2 Theoretischer Ansatz der Lebenszykluskostenrechnung: Erläuterung der Grundlagen des Lebenszykluskonzepts bei Immobilien und der relevanten Kostenarten.
3 Lebenszykluskostenbetrachtung der zu untersuchenden Objekte: Detaillierte Kostenermittlung für die Mensaneubauten in Empelde und Ronnenberg unter Berücksichtigung von Investitions-, Betriebs- und Folgekosten.
4 Benchmark-Vergleich: Gegenüberstellung der gewonnenen Kennzahlen der beiden Standorte zur Ableitung allgemeingültiger Erkenntnisse für die Planung von Schulmensen.
5 Zusammenfassung und Ergebnis: Abschließende Synthese der Ergebnisse, die unterstreicht, dass der Großteil der Kosten in der Nutzungsphase anfällt.
Lebenszykluskosten, Schulmensa, Facility Management, Benchmarking, Immobilienbewirtschaftung, Baufolgekosten, Investitionskosten, Betriebskosten, Instandhaltung, Nachhaltigkeit, Gebäudereinigung, Gebäudeinstandsetzung, Kommunale Immobilien, Wirtschaftlichkeit, Flächeneffizienz.
Die Arbeit untersucht die Lebenszyklus- und Baufolgekosten von zwei spezifischen Schulmensaneubauten in der Stadt Ronnenberg.
Im Zentrum stehen die Ermittlung von Investitions- und Betriebskosten sowie die Durchführung eines internen Benchmark-Vergleichs zwischen den beiden Bauvorhaben.
Das Hauptziel besteht darin, die Folgekosten von Schulmensen aufzuzeigen, Benchmarks abzuleiten und darzustellen, dass die staatliche Förderung nur einen Teil der tatsächlichen Kosten abdeckt.
Die Arbeit nutzt die Methodik der Lebenszykluskostenrechnung unter Einbeziehung von Investitions- und Kostenrechnungsansätzen nach DIN-Normen.
Der Hauptteil umfasst die detaillierte bauliche Beschreibung, die Kalkulation der Bereitstellungs- und Betriebskosten sowie die Prognose der Baufolgekosten für beide Standorte.
Die Arbeit ist durch Begriffe wie Lebenszykluskosten, Facility Management, Benchmarking, kommunale Immobilien und Baufolgekosten geprägt.
Die Standorte unterscheiden sich primär durch die Größe des Bauvolumens und der Mensa-Kapazität, was zu unterschiedlichen absoluten Kostenwerten, aber vergleichbaren relativen Kostenstrukturen führt.
Die Autorin stellt heraus, dass die staatliche Zuwendung (ca. 78,7%) nur einen Bruchteil der gesamten Lebenszykluskosten deckt, was für die kommunale Finanzplanung von großer Bedeutung ist.
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