Diplomarbeit, 2007
134 Seiten, Note: 1,7
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG
1.1 EINE KURZE GESCHICHTE DER IT-BILDUNG
1.2 PROBLEMATIK FÜR DAS HR-PERSONAL
1.3 BESCHREIBUNG DES AUFTRAGGEBERS
1.4 FRAGESTELLUNG UND GLIEDERUNG DER DIPLOMARBEIT
1.5 BISHERIGER STAND DER FORSCHUNG
2 KURZFASSUNG DER DIPLOMARBEIT
3 VORSTELLUNG DER VERSCHIEDENEN IT-BILDUNGSABSCHLÜSSE
3.1 HOCHSCHULABSCHLÜSSE IM IT-BEREICH
3.1.1 Universitäre Diplome
3.1.2 Fachhochschuldiplome
3.1.3 Berufsakademiediplome
3.1.4 Die neuen Hochschulabschlüsse – Bachelor und Master
3.1.5 Der Sonderfall Fernstudiengänge im IT-Bereich
3.1.6 Studentenzahlen im Fachbereich Informatik
3.2 BERUFSABSCHLÜSSE IM IT-BEREICH
3.2.1 Fachinformatiker
3.2.1.1 Fachinformatiker Fachrichtung Systemintegration
3.2.1.2 Fachinformatiker Fachrichtung Anwendungsentwicklung
3.2.2 Informatikkaufmann
3.2.3 Informations- und Telekommunikationssystemkaufmann
3.2.4 Informations- und Telekommunikationssystemelektroniker
3.2.5 Menge der Absolventen
3.2.6 Andere Berufsausbildungen
3.3 INDUSTRIE- UND HERSTELLERZERTIFIZIERUNGEN
3.3.1 Definition einer Herstellerzertifizierung
3.3.2 Definition einer Industriezertifizierung
3.3.3 Auswahl der Zertifizierungsprogramme für die Umfrage
3.4 ABSCHLÜSSE NACH DEM IT-WEITERBILDUNGSSYSTEM
3.4.1 Spezialistenprofile
3.4.2 Operative Professionals
3.4.3 Strategische Professionals
3.4.4 Die Arbeitsplatzorientierte Weiterbildung (APO)
3.5 SONSTIGE BILDUNGSABSCHLÜSSE
4 METHODISCHE VORGEHENSWEISE DER UMFRAGE
4.1 GRUNDLAGEN DER EMPIRISCHEN BILDUNGSFORSCHUNG
4.1.1 Qualitative und Quantitative Verfahren zur Erhebung von Daten
4.1.2 Qualität der Datenerhebung
4.2 AUSWAHL DER GEEIGNETEN UMFRAGEFORM FÜR DIESE STUDIE
4.2.1 Persönliche Befragung in Form eines Interviews
4.2.2 Telefonische Befragung
4.2.3 Schriftliche Befragung (inklusive E-Mail)
4.2.4 Online-Befragung
4.2.5 Auswahl der Befragungsmethode
4.3 BETRACHTUNG DER ZIELGRUPPEN
4.3.1 Zielgruppendefinition
4.3.2 Das Erreichen der Zielgruppen bei Online-Befragungen
5 KONSTRUKTION DER UMFRAGE-WEBSEITE
5.1 TECHNISCHE ASPEKTE DER UMFRAGE
5.1.1 Auswahl des Content Management Systems für die Umfrage
5.1.2 Eine kurze Übersicht der Software Umfragecenter 5.0
5.2 DIE VORBEREITUNG DES FRAGEDESIGNS
5.2.1 Verschiedene Typen des Nonresponse bei Online-Umfragen nach Bosnjak
5.2.2 Der Einsatz von Incentives bei Online-Umfragen
5.2.3 Angemessene Fragenformen für die Umfrage
5.2.3.1 Frageformulierungen
5.2.3.2 Fragebogenaufbau in einer Onlinebefragung
5.3 DAS FRAGEDESIGN DER UMFRAGE IM DETAIL
5.3.1 Eröffnungsseite der Umfrage
5.3.2 Fragenblock zum Thema Personalabteilung / Human Ressources
5.3.3 Optionaler Fragenblock IT-Ausbildungen
5.3.4 Synthese der ersten beiden Fragenblöcke Personalabteilung und IT-Ausbildung
5.3.5 Fragenblock Wahrnehmung von verschiedenen IT-Bildungsabschlüssen
5.3.6 Abschließender Frageblock Demographische Daten zum Umfrageende
5.4 PRETEST DER UMFRAGE
5.4.1 Durchführung des Pretest
5.4.2 Änderungen bedingt durch den Pretest
5.5 ABLAUFPLAN DER ENDVERSION
6 DURCHFÜHRUNG UND AUSWERTUNG DER UMFRAGE
6.1 FESTLEGUNG DER ORGANISATORISCHEN PARAMETER
6.2 TEILNEHMER DER UMFRAGE
6.3 GESAMTTEILNAHMEN UND ABBRÜCHE DER UMFRAGE
6.4 STATISTISCHE AUSWERTUNG DER ERGEBNISSE DER UMFRAGE INSGESAMT
6.4.1 Auswertung der Ergebnisse im Bezug auf Unternehmensdaten
6.4.2 Auswertung der Ergebnisse im Bezug auf Personalverantwortung im IT-Bereich
6.4.3 Auswertung der Ergebnisse im Bezug auf vorhandene IT-Abschlüsse
6.4.4 Auswertung der Ergebnisse im Bezug auf die Wahrnehmung von IT-Bildungsabschlüssen
6.4.5 Auswertung der Daten im Bezug auf demographischen Informationen
6.5 AUSWERTUNG EINZELNER UMFRAGEPARAMETER IM BEZUG AUF VERSCHIEDENE TEILNEHMERGRUPPEN
6.5.1 Auswertung der Bewertungen einzelner Ausbildungen aufgetrennt nach Gruppen
7 ZUSAMMENFASSUNG DER AUSWERTUNG SOWIE ENTWICKLUNG VON THESEN UND MODELLEN
7.1 ENTWICKLUNG VON THESEN DURCH DIE ERGEBNISSE DER UMFRAGE
7.1.1 Erste These – Die Diversifikation im gesamten IT-Ausbildungsbereich ist zu hoch
7.1.2 Zweite These – Der gesamte IT-Ausbildungsbereich unterliegt einem Blendeffekt
7.1.3 Dritte These – Assistentenausbildungen sollten neu geordnet oder mit Kammerabschlüssen fusioniert werden
7.1.4 Vierte These – ITWS / APO-IT sollte als Gesamtsystem überarbeitet werden, ansonsten bleibt ein dauerhafter Erfolg zweifelhaft
7.1.5 Fünfte These – IHK-Ausbildungsabschlüsse, ITWS / APO-IT sowie Hersteller- und Industriezertifizierungen sollten an das ECTS gekoppelt werden
7.2 ENTWICKLUNG EINES VEREINFACHTEN IT-BILDUNGSABSCHLUSSMODELLS
7.3 BEDEUTUNG DER ERGEBNISSE FÜR DEN AUFTRAGGEBER
8 PERSÖNLICHES SCHLUSSWORT
Die Arbeit untersucht mittels einer empirischen Online-Befragung die Bekanntheit und Akzeptanz verschiedenster IT-Bildungsabschlüsse, um den hohen Diversifikationsgrad im Bildungsmarkt aufzuzeigen und Empfehlungen für eine strategische Neuausrichtung von Bildungsträgern sowie eine Vereinfachung des Bildungssystems abzuleiten.
1.2 Problematik für das HR-Personal
Durch die zahlreichen Ausprägungen und Wechsel ist der IT-Weiterbildungsmarkt selbst für IT-Spezialisten schwer zu überblicken. Als Beispiel soll der Oberbegriff „Wirtschaftsinformatiker“ dienen. Darunter könnte gemeint sein:
• Ein Diplom-Wirtschaftsinformatiker mit Universitätsabschluss
• Ein Diplom-Wirtschaftsinformatiker (FH)
• Ein Diplom-Wirtschaftsinformatiker (BA)
• Ein Wirtschaftsinformatiker (IHK)
• Ein Wirtschaftsinformatiker (HWK)
• Ein staatlich geprüfter Wirtschaftsinformatiker
• Ein Geprüfter Wirtschaftsinformatiker
• Ein Wirtschaftsinformatikassistent
• Ein Bachelor of Science (B. Sc.) der Wirtschaftsinformatik
• Ein Master of Science (M. Sc.) der Wirtschaftsinformatik
• Ein IT-Betriebswirt (SGD)
Weiterhin lassen sich mehrere Spezialistenprofile des später beschriebenen IT-Weiterbildungssystems inhaltlich vergleichen. Als Beispiel:
• Business Systems Advisor
• IT Project Coordinator
• E-Marketing Developer
• IT Business Consultant
• IT Business Engineer
Schließlich existieren noch zahlreiche Herstellerzertifikate für die Softwareprodukte, mit denen Wirtschaftsinformatiker beschäftigt sind. Als zwei Beispiele unter vielen:
• SAP R/3 Berater (verschiedene Bereiche, z.B. Controlling, Logistik, HR)
• Microsoft Certified Professional für Microsoft Dynamics NAV oder AX (früher eigene Produkte unter den Namen Navision und Axapta)
Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt der verschiedenen Möglichkeiten. In einem späteren Kapitel erfolgen zu verschiedenen Berufen noch genauere Ausführungen. Der jahrelange Mangel an Regulierung hat durch das Aufkommen von Ausbildungsmöglichkeiten verschiedenster Träger zu einer Inflation an Bildungsabschlüssen geführt, welcher in seiner Gesamtheit unübersichtlich geworden und wenig nachvollziehbar ist. Dabei ist zusätzlich zu beachten, dass das HR-Personal nicht nur auf den IT-Bereich beschränkt ist, sondern sämtliche Mitarbeiter im Bezug auf Personalentwicklung beraten und bei Einstellungen bewerten muss. Nur wenige größere Unternehmen werden über die Ressourcen verfügen, einen reinen Personalberater für IT-Weiterbildung zu beschäftigen. Gerade für den Mittelstand werden die Unterschiede in den Voraussetzungen und Berufsbildern wenig transparent sein.
1 EINLEITUNG UND PROBLEMSTELLUNG: Einführung in die historische Entwicklung der IT-Bildung und Darstellung der daraus resultierenden Unübersichtlichkeit für Personalentscheider.
2 KURZFASSUNG DER DIPLOMARBEIT: Zusammenfassender Überblick über die Fragestellung, das methodische Vorgehen und die zentralen Ergebnisse der Studie.
3 VORSTELLUNG DER VERSCHIEDENEN IT-BILDUNGSABSCHLÜSSE: Detaillierte Kategorisierung von Hochschul-, Berufs-, Industrie- und Weiterbildungsabschlüssen.
4 METHODISCHE VORGEHENSWEISE DER UMFRAGE: Fundierte Begründung der quantitativen Online-Befragung als Forschungsinstrument.
5 KONSTRUKTION DER UMFRAGE-WEBSEITE: Erläuterung der technischen Umsetzung und des Designs der Umfrage-Webseite sowie der Pretest-Ergebnisse.
6 DURCHFÜHRUNG UND AUSWERTUNG DER UMFRAGE: Darstellung der erhobenen Daten und Analyse der Wahrnehmung der Abschlüsse nach verschiedenen Zielgruppen.
7 ZUSAMMENFASSUNG DER AUSWERTUNG SOWIE ENTWICKLUNG VON THESEN UND MODELLEN: Ableitung von Thesen zur Marktsituation und Entwurf eines vereinfachten IT-Bildungsabschlussmodells.
IT-Bildungsabschlüsse, Personalentscheider, IT-Weiterbildungssystem, Diversifikation, Marktrelevanz, IT-Zertifikate, Berufserfahrung, HR-Personal, Berufsabschlüsse, Online-Befragung, IT-Markt, Bildungsmarktanalyse, Bologna-Prozess, Qualifizierung, IT-Berufsbilder
Die Arbeit analysiert die Vielfalt der existierenden IT-Bildungsabschlüsse und bewertet, inwieweit diese für Personalverantwortliche in der Wirtschaft transparent und relevant sind.
Das Spektrum reicht von akademischen Abschlüssen (Diplom/Bachelor/Master) über klassische IHK-Berufe und Herstellerzertifikate bis hin zu neueren staatlich zertifizierten Weiterbildungsprofilen.
Das Ziel ist es, die hohe Diversifikation im IT-Bildungssektor aufzuzeigen und durch eine empirische Umfrage Daten für eine strategische Empfehlung zur Vereinfachung des Systems zu gewinnen.
Der Autor führt eine quantitative Online-Befragung durch, deren Daten anschließend statistisch ausgewertet werden, um die Wahrnehmung der Abschlüsse in verschiedenen Unternehmensgruppen zu vergleichen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Vorstellung der Abschlüsse, die methodische Konstruktion der Umfrage sowie die umfassende statistische Auswertung der Teilnehmerantworten.
Zentrale Begriffe sind Diversifikation, IT-Bildungsabschlüsse, Marktrelevanz, Personalentscheider und IT-Weiterbildungssystem (ITWS).
Die APO-IT wird als innovatives, aber bisher wenig verbreitetes Konzept analysiert, das Theorie und Praxis am Arbeitsplatz verbinden soll, in der Umfrage jedoch nur eine untergeordnete Rolle bei den Teilnehmern spielt.
Die Studie zeigt, dass Personalentscheider in der Praxis oft "Praxis vor Theorie" setzen, da formale Abschlüsse allein häufig nicht die erforderlichen praktischen Fähigkeiten garantieren.
Die Arbeit empfiehlt eine Vereinfachung des Systems und eine engere Kopplung an das ECTS, um die Vergleichbarkeit und Transparenz für Unternehmen und Bewerber nachhaltig zu verbessern.
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