Diplomarbeit, 2004
85 Seiten, Note: 2,0
Diese Diplomarbeit befasst sich mit dem gescheiterten kolumbianischen Friedensprozess von 1998 bis 2002. Sie untersucht, ob das Scheitern des Prozesses durch das Fehlen der von Jesús Antonio Bejarano für einen erfolgreichen Friedensprozess vorausgesetzten Bedingungen verursacht wurde.
Die Einleitung führt in die Thematik des kolumbianischen Friedensprozesses von 1998 bis 2002 ein und beleuchtet die Gründe für dessen Scheitern. Kapitel B stellt den Konfliktlösungsansatz von Jesús Antonio Bejarano vor, der in seiner Arbeit „Una Agenda Para La Paz“ die Bedingungen für einen erfolgreichen Friedensprozess in Kolumbien analysiert. Kapitel C untersucht den kolumbianischen Friedensprozess von 1998 bis 2002 anhand der von Bejarano definierten Kriterien.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den zentralen Themen des kolumbianischen Friedensprozesses, den Thesen des Konfliktlösungsansatzes von Jesús Antonio Bejarano, der Analyse des kolumbianischen Konfliktes, der militärischen Situation in Kolumbien, den Unvereinbarkeiten zwischen der Guerilla und dem Staat sowie der Konstruktion des Friedens.
Der Prozess scheiterte offiziell nach der Entführung des Senators Jorge Eduardo Gechem durch die FARC. Dahinter standen jedoch tiefere Unvereinbarkeiten und das Fehlen militärischer Voraussetzungen für eine Konfliktlösung.
Bejarano war ein kolumbianischer Ökonom und Friedensexperte, der in seinem Werk „Una Agenda Para La Paz“ theoretische Bedingungen für einen erfolgreichen Friedensschluss in Kolumbien definierte.
Die FARC-EP (Bewaffnete Revolutionäre Streitkräfte Kolumbiens) waren die größte Guerillagruppe des Landes, die über Jahrzehnte einen bewaffneten Konflikt gegen den kolumbianischen Staat führte.
Laut Bejarano ist oft ein militärisches Patt oder eine Schwächung der Konfliktparteien notwendig, damit beide Seiten echte Verhandlungsbereitschaft zeigen, was zwischen 1998 und 2002 nicht ausreichend gegeben war.
Die FARC beschuldigten die Regierung, den Friedensprozess nur abgebrochen zu haben, um den Wünschen der politischen Oberschicht, der USA und den Paramilitärs zu entsprechen.
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