Diplomarbeit, 2004
110 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
2 DRUCKVERFAHREN
2.1 Hochdruck
2.2 Tiefdruck
2.3 Flachdruck
2.4 Siebdruck
3 TAPETEN
3.1 Historische Entwicklung der Tapeten
3.2 Hauptverfahren der Tapetenherstellung
3.2.1 Leimdruck
3.2.2 Flexodruck
3.2.3 Tiefdruck
3.2.4 Acrylschaumdruck
3.2.5 Prägedruck
3.2.6 Rotationssiebdruck
3.3 Tapetenarten
3.3.1 Papiertapeten
3.3.1.1 Simplex-Papiertapeten
3.3.1.2 Duplex-Papiertapeten
3.3.1.3 Hochprägetapeten
3.3.1.4 Prägedrucktapeten
3.3.2 Tapeten aus Materialkombinationen
3.3.2.1 Vinyl-Tapeten
3.3.2.2 Acryl-Schaumtapete ohne Flitter
3.3.2.3 Acryl-Schaumtapete mit Flitter
3.3.2.4 Granulat-Tapeten
3.3.2.5 Struktur-Profil-Tapeten
3.3.2.6 Vlies-Tapeten
3.4 Sonstige Tapetenarten
3.4.1 Textiltapeten
3.4.2 Velours-Tapeten
3.4.3 Bild-Tapeten
3.4.4 Metalltapeten
3.4.5 Naturwerkstoff-Tapeten
3.5 Wichtige Tapetensymbole
3.5.1 Waschbarkeits-Symbole
3.5.2 Lichtbeständigkeits-Symbole
3.5.3 Ansatz-Symbole
3.5.4 Verarbeitungs-Symbole
3.5.5 Entfernbarkeits-Symbole
4 TEXTILIEN
4.1 Historische Entwicklung des Textildrucks
4.2 Druckarten
4.2.1 Pflatsch- oder Schleifdruck
4.2.2 Auf- oder Direktdruck
4.2.3 Reserve- oder Batikdruck
4.2.4 Ätz- oder Dévorantdruck
4.3 Vorbehandlung
4.3.1 Mechanische Vorbehandlung
4.3.1.1 Schmirgeln
4.3.1.2 Sengen
4.3.1.3 Rauen
4.3.1.4 Gaufrieren
4.3.2 Chemische Vorbehandlung
4.3.2.1 Entschlichten
4.3.2.2 Abkochen
4.3.2.3 Bleichen
4.3.2.4 Mercerisieren
4.3.2.5 Laugieren
4.3.2.6 Chloren
4.3.2.7 Walken
4.3.2.8 Karbonisieren
4.4 Druckfarben und Farbstoffe
4.4.1 Geschichte der Druckfarben und Farbstoffe
4.4.2 Natürliche Druckfarben und Farbstoffe
4.4.3 Synthetische Druckfarben und Farbstoffe
4.4.3.1 Basische oder kationische Farbstoffe
4.4.3.2 Saure oder anionische Farbstoffe
4.4.3.3 Küpenfarbstoffe
4.4.3.4 Dispersionsfarbstoffe
4.4.3.5 Pigmentfarbstoffe
4.4.3.6 Reaktivfarbstoffe
4.4.3.7 AZO-Farbstoffe
4.4.3.8 Direktfarbstoffe
4.4.3.9 Metallkomplex-Farbstoffe
4.5 Drucktechniken
4.5.1 Modeldruck
4.5.2 Druck mit Metallformen
4.5.2.1 Plattendruck
4.5.2.2 Rouleauxdruck
4.5.2.2.1 Herstellung von Rouleauxdruckwalzen
4.5.2.2.1.1 Aufkupferung
4.5.2.2.1.2 Gravur
4.5.2.2.1.3 Verchromung
4.5.3 Schablonen- und Siebdruck
4.5.3.1 Bürst- und Spritzdruck
4.5.3.2 Pigment- und Bronzedruck
4.5.3.3 Siebdruck
4.5.3.3.1 Handsiebdruck
4.5.3.3.2 Maschinensiebdruck
4.5.3.3.2.1 Druck mit flachen Sieben
4.5.3.3.2.2 Druck mit rotierenden Sieben
4.5.4 Transferdruck
4.5.5 Flockdruck
4.5.5.1 Flockmaterialien
4.5.5.1.1 Mahlflock aus Kunstseide
4.5.5.1.2 Mahlflock aus Polyamid
4.5.5.1.3 Mahlflock aus Baumwolle
4.5.5.1.4 Schnittflock aus Kunstseide
4.5.5.1.5 Schnittflock aus Polyester
4.5.5.1.6 Schnittflock aus Polyamid
4.5.5.2 Flockdruckverfahren
4.5.5.2.1 Aufstreuen
4.5.5.2.2 Aufblasen mit Luft
4.5.5.2.3 Vibration
4.5.5.2.4 Elektrostatik
4.5.5.2.5 Elektrostatik und Pneumatik
4.5.5.2.6 Elektrostatik und Vibration
4.5.5.3 Weitere Arbeitsschritte des Flockdrucks
4.5.5.3.1 Klebstoffauftrag
4.5.5.3.2 Trocknung
4.5.5.3.3 Reinigung
4.5.6 Historische Sonderformen
4.5.6.1 Bandhana
4.5.6.2 Echt-Batik
4.5.6.3 Golgas
4.5.6.4 Yuzen
4.5.6.5 Kasuri
4.6 Nachbehandlung
4.6.1 Verhängen und Entwickeln
4.6.2 Dämpfen
4.6.3 Fixieren durch Hitze
4.6.4 Waschen
4.6.5 Entwässern und Trocknen
4.6.6 Reinigen von Weißböden
4.7 Pflegesymbole
4.7.1 Wasch-Symbole
4.7.2 Chlor-Symbole
4.7.3 Bügel-Symbole
4.7.4 Chemische Reinigungs-Symbole
4.7.5 Trocknungs-Symbole
Diese Arbeit bietet einen umfassenden Überblick über spezielle Druckverfahren jenseits herkömmlicher Anwendungen, insbesondere im Bereich der Tapeten- und Textilveredelung. Ziel ist es, die technischen Grundlagen dieser Druckverfahren darzulegen und deren Besonderheiten sowie die damit verknüpften Materialien und Nachbehandlungsschritte verständlich zu machen.
4.5.1 Modeldruck
Die Entdeckung des Modeldrucks, dem ersten richtigen Textildruckverfahren, um etwa 3000. v. Chr. in Asien stellte zugleich die erste bedeutende Errungenschaft des Textildrucks dar. Es war auch die erste Technik, die in Europa in größerem Umfang fabrikmäßig angewendet wurde. Bis zur Einführung und der folgenden Dominanz von automatischen Druckmaschinen im 18. Jahrhundert war der mit der Hand ausgeführte Modeldruck die wichtigste Textildrucktechnik. Heute wurde er in den meisten Bereichen zwar weitgehend vom Sieb- oder Filmdruck abgelöst, zählt aber immer noch zu den einfachsten Methoden, ein Wiederholungsmuster auf Stoff zu drucken.
Die zur Anwendung gelangenden Druckmodel, bei denen die druckenden Teile erhöht liegen, können aus den unterschiedlichsten Materialien bestehen. Gebräuchlich sind etwa Karton Metall, Gummi, Holz und Linoleum (= Masse aus komprimierten, gemahlenen Korkpartikel mit Harzen und anderen Füllstoffen wie etwa Kreide sowie oxidiertem Leinsamenöl, dessen Erzeugung erstmals von dem Engländer Frederic Walton im Jahre 1860 durchgeführt wurde), das am häufigsten verwendet wird (vgl. Bodenleger; April 2004; Linoleum; 1; http://www.bodenleger.de/~lexikon/elastische /linoleum.html).
Die nicht Muster bildenden Teile werden aus der planen Oberfläche des jeweiligen Materials, sozusagen als negatives Musterabbild, herausgeschnitten. Danach erfolgt bei Holzmodeln noch das Aufkleben in gekreuzter Faserrichtung des eigentlichen Models auf eine dünne Platte anderen Holzes, meist Eiche oder Buche.
1 EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Spezialanwendungen von Druckverfahren im Alltag und Abgrenzung der Arbeit zu herkömmlicher Fachliteratur.
2 DRUCKVERFAHREN: Kurzer Überblick über die vier Hauptdruckverfahren Hoch-, Tief-, Flach- und Siebdruck als Basis für das Verständnis der späteren Spezialanwendungen.
3 TAPETEN: Detaillierte Untersuchung der historischen Entwicklung, Herstellungsverfahren, Tapetenarten sowie der relevanten Symbole für Qualität und Verarbeitung.
4 TEXTILIEN: Umfassende Analyse des Textildrucks, inklusive historischer Entwicklung, Vorbehandlungsmethoden, Farbstoffkunde sowie moderner und historischer Drucktechniken wie Flock- und Transferdruck.
Druckverfahren, Spezialanwendungen, Tapetendruck, Textildruck, Hochdruck, Tiefdruck, Flachdruck, Siebdruck, Vorbehandlung, Farbstoffe, Transferdruck, Flockdruck, Tapetensymbole, Pflegesymbole, Textilveredelung.
Die Arbeit beschäftigt sich mit sogenannten Spezialanwendungen von Druckverfahren, die sich von alltäglichen Standarddrucken unterscheiden und in der Literatur seltener behandelt werden, insbesondere in den Bereichen Tapeten und Textilien.
Die zentralen Themen sind die technischen Grundlagen und Verfahren zur Bedruckung von Tapeten (verschiedene Materialien und Strukturen) sowie von Textilien (Druckarten, Vorbehandlung, Farbstoffkunde und spezielle Drucktechniken).
Das Hauptziel ist es, einen Überblick über Techniken, Verfahren und Materialien im Bereich des Tapeten- und Textildrucks zu geben und die wesentlichsten Fragen zu diesen beiden Spezialgebieten zu beantworten.
Es handelt sich um eine strukturierte Zusammenstellung technischer Informationen, die durch einen historischen Überblick sowie die Erläuterung aktueller Verfahrensweisen, Maschinen und Materialien untermauert wird.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte technische Analyse der Tapetenproduktion (von Leimdruck bis zu Vlies-Tapeten) und eine tiefgreifende Betrachtung des Textildrucks (von Vorbehandlung bis zu modernen Drucktechniken wie dem Flock- oder Transferdruck).
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Druckverfahren, Spezialanwendungen, Tapetendruck, Textildruck, Vorbehandlung, Farbstoffe, Flockdruck und Transferdruck charakterisiert.
Beim Leimdruck, einem Hochdruckverfahren, werden druckende Teile auf Walzen aufgebracht (früher aus Metallstegen, heute meist aus Kunststoff/Gummi), wobei die weichen Übergänge im Druckbild als typisches Erkennungsmerkmal gelten.
Die mechanische Vorbehandlung verbessert die Struktur des Materials, während die chemische Vorbehandlung Herstellungsrückstände entfernt, um eine optimale Farbaufnahmefähigkeit und Qualität des Drucks zu gewährleisten.
Beim elektrostatischen Flockdruck werden Fasern in einem elektrischen Feld ausgerichtet und mit hoher Geschwindigkeit in eine Klebstoffschicht geschossen, wodurch eine senkrechte Ausrichtung und eine hohe Haftungsqualität erzielt werden.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

