Bachelorarbeit, 2019
91 Seiten, Note: 2,3
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziele und Aufbau der Arbeit
2. Allgemeine Reiseentscheidung
2.1 Definition Tourismus
2.2 Phasen des Entscheidungsprozesses
2.3 Theoretische Grundlagen des Entscheidungsprozesses
2.3.1 SOR-Modell
2.3.2 AIDA-Formel
3. Reiseführer im Vergleich
3.1 Reiseführer Funktionen
3.2 Vergleich verschiedener Reiseführer
3.3 Reiseführer-Apps
4. Reiseblogs im Web – ein Überblick
4.1 Reiseblogger
4.1.1 Definition des Reisebloggers
4.1.2 Reiseblogger-Kodex
4.1.3 Reiseblogger-Kollektive
4.2 Plattformarten
4.2.1 Definition Social-Media
4.2.2 Webseite
4.2.3 Instagram
4.2.4 Facebook
4.2.5 YouTube
4.2.6 Google
4.2.7 Guides by Lonely Planets
4.3 Content
4.3.1 Werbung
4.3.2 Storytelling
4.3.3 Influencer
4.3.4 Destinationsmarketing
5. Empirische Studie
5.1 Fragestellung und Hypothesen
5.2 Erhebungsinstrument
5.3 Durchführung der Umfrage
5.4 Vorstellung und Interpretation der Ergebnisse
5.4.1 Soziodemographische Daten
5.4.2 Reiseverhalten
5.4.3 Informationsverhalten
5.4.4 Reiseführer, Blogs und Apps
5.4.5 Social-Media-Plattformen
5.5. Diskussion und Überprüfung der Hypothesen
6. Fazit und Ausblick
Diese Bachelorarbeit untersucht den Einfluss des Internets auf das Informations- und Entscheidungsverhalten von Reisenden. Das primäre Ziel ist es zu analysieren, ob gedruckte Reiseführer zunehmend durch digitale Reiseblogs und Social-Media-Plattformen verdrängt werden.
4.1.2 Reiseblogger-Kodex
Der sogenannte Reiseblogger-Kodex beinhaltet bestimmte Richtlinien, nach denen sich die Gemeinschaft von ausgewählten Reisebloggern im Web zu verhalten haben. Dieser Kodex existiert seit dem Jahr 2013 und hat derzeit 404 Blogger, die sich dort anschließen.
Der Blogger-Kodex basiert auf einer Präambel, die unter anderem die ethischen Grundlagen, Kooperationen, Werbung und Einladungen zu Reisen/Events/Restaurantbesuchen beinhaltet. In der Präambel ist zudem niedergeschrieben, dass jeder Blogger für seine Inhalte selbst die Verantwortung trägt, und dass insbesondere die Leser ernstgenommen werden müssen. Auch ein professioneller Umgang mit der Wirtschaft, insbesondere der Tourismuswirtschaft, ist eine wichtige Grundvoraussetzung.
Die erste Kategorie „Inhalte“ beschreibt, dass geschriebene Artikel der Wahrheit entsprechen müssen und Urheber- und Persönlichkeitsrechte respektiert werden. Zudem sind alle hochgeladenen Blogposts aus der subjektiven Sicht geschrieben und somit steht Individualität und Glaubwürdigkeit mit an oberster Stelle.
Als zweiter Punkt werden die Kooperationen und Werbeverträge geregelt. Hierbei wird festgelegt, dass die Freiheit des eigenen Schreibstils und des eigenen Empfindens von jeder Kooperation unberührt bleiben muss. Zusätzlich soll eine angemessene Vergütung und eine klare Struktur der Ziele und Grenzen herrschen.
Im dritten Punkt werden Richtlinien zum Verhalten bei Einladungen von Reisen, Events und Restaurantbesuchen geregelt. Solche Einladungen tragen für Reiseblogger zur eigenen Recherchearbeit bei, jedoch sollte die eigene Freiheit dadurch nicht eingeschränkt werden. Einladungen dieser Art stellen keine Bezahlung, sondern eine Sachzuwendung dar. Dennoch müssen diese hochgeladenen Inhalte deutlich für den Leser gekennzeichnet werden. Vorab sollten mögliche Erwartungen von Seiten des Bloggers und des einladenden Kooperationspartners abgesprochen werden. Falls es zu keiner Berichtserstattung kommt, müssen Gründe hierfür mitgeteilt werden.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende Digitalisierung der Reiseinformationssuche ein und stellt die Forschungsfrage zur potenziellen Verdrängung klassischer Reiseführer durch moderne Online-Medien.
2. Allgemeine Reiseentscheidung: Dieses Kapitel erläutert, wie sich Tourismus definiert und welche theoretischen Phasen Konsumenten bei der Reiseentscheidung durchlaufen, ergänzt durch Modelle wie SOR und AIDA.
3. Reiseführer im Vergleich: Hier werden die Funktionen von Reiseführern untersucht, verschiedene Buch-Exemplare gegenübergestellt und der wachsende Markt der Reiseführer-Apps analysiert.
4. Reiseblogs im Web – ein Überblick: Dieser Abschnitt bietet einen umfassenden Einblick in die Welt der Reiseblogger, deren Kodex und verschiedene soziale Plattformen wie Instagram, Facebook und YouTube.
5. Empirische Studie: Dieses Kapitel beschreibt die methodische Vorgehensweise, Durchführung und Auswertung einer Online-Befragung zur Nutzung von Reiseinformationen und Social-Media.
6. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und beantwortet die zentrale Forschungsfrage, indem es die Rolle von Reiseführern und digitalen Medien kritisch bewertet.
Tourismus, Reiseentscheidung, Reiseführer, Reiseblogs, Social-Media-Marketing, Influencer-Marketing, Storytelling, Informationsbeschaffung, Empirische Studie, Reiseführer-Apps, Online-Marketing, Destinationsmarketing, Konsumentenverhalten, Digitalisierung, Reiseplanung.
Die Arbeit analysiert, wie sich Informations- und Reiseentscheidungen durch digitale Medien verändert haben und ob klassische gedruckte Reiseführer durch Reiseblogs und soziale Medien ersetzt werden.
Die Schwerpunkte liegen auf Reiseentscheidungsprozessen, einem Vergleich zwischen analogen und digitalen Reiseführern sowie der Rolle von Social-Media-Plattformen und Influencer-Marketing im Tourismus.
Die Forschungsfrage lautet, ob man von einer Verdrängung der Reiseführer in Buchform durch Reiseblogs und Social-Media-Plattformen bei der Informationsbeschaffung vor einer Reise sprechen kann.
Die Arbeit nutzt eine quantitative Forschungsmethode in Form einer Online-Befragung, um das Informations- und Buchungsverhalten der Teilnehmer statistisch auszuwerten.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung von Entscheidungsmodellen, einen detaillierten Vergleich von Reiseführern und Apps sowie eine umfassende Übersicht über Plattformen und Content-Strategien.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Tourismus, Reiseentscheidung, Reiseblogs, Influencer-Marketing, Destinationsmarketing und Informationsbeschaffung.
Diese dienen als wichtige Qualitätsstandards für professionelle Reiseblogger, um Glaubwürdigkeit und Transparenz gegenüber den Lesern sowie im Umgang mit wirtschaftlichen Kooperationen zu sichern.
Die Idee von Apps wird zwar als positiv wahrgenommen, doch die tatsächliche Nutzung ist bisher gering, da die Apps häufig Kosten verursachen oder nur als Duplikate des gedruckten Reiseführers wahrgenommen werden.
Die Vermutung einer Verdrängung muss verneint werden. Reiseführer haben für viele Nutzer weiterhin Relevanz und sind eine wertvolle Ergänzung zu digitalen Informationsquellen.
Die Studie zeigt eindeutig, dass Erfahrungsberichte von Freunden und Bekannten auf Social-Media-Plattformen das größte Vertrauen genießen und somit einen signifikanten Einfluss auf Reiseentscheidungen haben.
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