Masterarbeit, 2020
61 Seiten, Note: 1.7
Die Arbeit zielt darauf ab, die Integration unkonventioneller Geldpolitik in neukeynesianische Modelle zu beleuchten. Hierzu wird ein repräsentatives DSGE-Modell erweitert, das einen separaten Finanzsektor, Gewohnheitsbildung im Haushaltssektor, variable Kapitalnutzung und Anpassungskosten von Investitionen im Firmensektor integriert. Unkonventionelle Geldpolitik wird über eine modifizierte Taylor Regel dargestellt, die auf die Spannen zwischen risikolosem und risikobehaftetem Kapital reagiert.
Die Einleitung führt in das Thema der unkonventionellen Geldpolitik ein und stellt den Forschungsstand dar. Kapitel 2 definiert und erläutert die verschiedenen Formen unkonventioneller Geldpolitik, insbesondere quantitative Lockerung und Kreditlockerung. Kapitel 3 präsentiert das entwickelte DSGE-Modell und beschreibt die einzelnen Sektoren, insbesondere den Finanzsektor. Die geldpolitische Regel wird hier modifiziert, um unkonventionelle Maßnahmen zu berücksichtigen. Kapitel 4 analysiert das Modell und simuliert die Auswirkungen eines externen Schocks auf die Wirtschaft. Dabei wird der Einfluss unkonventioneller Geldpolitik untersucht.
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen unkonventionelle Geldpolitik, neukeynesianische Modelle, DSGE-Modellierung, Finanzsektor, Bilanzrestriktionen, Krisensimulation, Zero Lower Bound, quantitative Lockerung, Kreditlockerung, Transmissionskanäle.
Dazu gehören Maßnahmen wie Quantitative Easing (Ankauf von Staatsanleihen) oder Credit Easing, die eingesetzt werden, wenn die Zinsen bereits nahe Null liegen (Zero Lower Bound).
Die Modelle werden durch einen Finanzsektor und Bilanzrestriktionen erweitert. Die Geldpolitik reagiert dann über eine modifizierte Taylor-Regel auf Risikospannen am Kapitalmarkt.
Es beschreibt einen Mechanismus, bei dem kleine Schocks auf dem Finanzmarkt durch Rückkopplungen (z. B. sinkende Vermögenswerte als Sicherheiten) die Wirtschaftskrise massiv verstärken.
Weil Bilanzrestriktionen der Banken in Krisenzeiten die Kreditvergabe einschränken, was ohne staatliche Intervention (Kreditpolitik der Zentralbank) zu einer tiefen Rezession führen kann.
Ja, unkonventionelle Maßnahmen können die Wirtschaft stützen, auch wenn die Wirkung durch die Zinsuntergrenze beeinträchtigt ist, indem sie die Kreditklemme direkt bekämpfen.
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