Bachelorarbeit, 2020
137 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Hinführung zum Thema
1.2 Problemstellung
1.3 Zielsetzung
1.4 Abgrenzung
1.5 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen der Entrepreneurship Forschung
2.1 Definition Entrepreneurship
2.2 Definition Entrepreneur
2.3 Die Elemente von Entrepreneurship
2.4 Die Prozesskette von Entrepreneurship
2.5 Definition Start-Ups
2.6 Definition Erfolg
2.6.1 Definition Wachstum
2.6.2 Wachstum als Erfolgsmaßstab
2.6.3 Messung von Erfolg bei Startups
2.7 Strategische Instrumente zur Zieldefinition- und erreichung
2.7.1 Balanced Scorecard
2.7.2 Business Model Canvas
2.7.3 EKS-Bilanz
3 Bestehende Modelle zur Erklärung von Erfolg bei Start-Ups
3.1 Nach Chorev und Anderson
3.2 Nach Chrisman et al.
3.3 Nach Daschmann
3.4 Nach dem Prinzip der EKS
3.5 Nach Song et al.
3.6 Nach Wiklund
4 Identifikation und Bewertung bestehender Faktoren zur Erklärung von Erfolg bei Start-Ups
4.1 Entrepreneur
4.2 Fachkompetenz
4.3 Markt- und Wettbewerbsanalysen
4.4 Schlüssiges Unternehmenskonzept
4.5 Unternehmensstrategie und Positionierung
4.5.1 Strategiearten
4.5.2 Strategische Positionierung
4.6 Proof of Concept
4.7 Organisation/Administration
4.8 Marketing
4.9 Dynamische Planung/Controlling
4.10 Management
4.11 Mitarbeiter
4.12 Ressourcenverfügbarkeit
4.13 Sicherstellung der Liquidität
4.14 Permanente Engpassbeseitigung
4.15 Innovation
4.16 Überlegener Kundennutzen
4.17 Permanentes Wachstum
4.18 Externe Gegebenheiten
4.18.1 Industrie- und Branchenstruktur
4.18.2 Wettbewerbsintensität
4.18.3 Marktpotenzial- und wachstum
4.18.4 Marktdynamik
4.19 Barrieren und Herausforderungen für den Start-Up Erfolg
5 Fallstudie zu dem Unternehmen NIKE Inc.
5.1 Analyse der Erfolgsfaktoren und Hypothesenbildung
5.2 Lessons Learned
5.2.1 Liquiditätsengpass
5.2.2 Lieferantenabhängigkeit
6 Modell zur Erklärung von Erfolg bei Start-Ups
6.1 Elemente des Modells zur Erklärung von Erfolg
6.2 Bewertung bestehender Modelle zur Erklärung von Erfolg
6.2.1 Diskussion der quantitativen Ergebnisse
6.2.2 Diskussion der qualitativen Ergebnisse
6.2.3 Validierung der Hypothesen
7 Schlussbetrachtung
7.1 Zusammenfassung
7.2 Diskussion der Arbeit
7.3 Ausblick
Das primäre Ziel der Arbeit besteht darin, ein umfassendes Modell zu entwickeln, das sämtliche für den Erfolg von Start-ups wesentlichen Faktoren, Prinzipien und Voraussetzungen identifiziert und systematisch zusammenführt. Die Forschungsarbeit geht dabei der Frage nach, wie durch die Einhaltung spezifischer Erfolgsfaktoren die hohe Sterblichkeitsrate von Neugründungen gesenkt und das Erfolgspotenzial signifikant gesteigert werden kann.
4.1 Entrepreneur
Der Entrepreneur nimmt in der Erfolgsfaktorenforschung eine zentrale Rolle ein. So sprechen viele Autoren davon, dass er einen bedeutenden Teil zum Erfolg, bzw. Misserfolg einer Unternehmensgründung beiträgt (vgl. Baum et al., 2001; Brüderl et al., 1991, S. 91; Chorev & Anderson, 2006, S. 24; Chrisman et al., 1998, S. 10 f.; Fritsch, 2019, S. 131; Gartner et al., 1998, S. 217; Gilbert et al., 2006, S. 930 f.; Goldstein & Mayer, 1961, S. 102 ff.; Habisreutinger, 2009, S. 54; Hack et al., 2001, S. 66; Halabisky et al., 2006, S. 255; Meinhart, 2007, S. 12; Richter et al., 2016, S. 6; Sandberg & Hofer, 1987, S. 5; Storey, 2011, S. 308). Es ist sogar die Rede davon, dass das Verhalten des Entrepreneurs der primäre Bestimmungsfaktor für das Überleben von Unternehmen ist (vgl. Chorev & Anderson, 2006, S. 24; Gartner et al., 1998, S. 217; Goldstein & Mayer, 1961, S. 147).
Der Entrepreneur ist unter anderem dafür zuständig, ein in sich stimmiges und innovatives Ideenkonzept zu erarbeiten. Seine Hauptaufgabe liegt darin, am und nicht im Unternehmen zu arbeiten (vgl. Müller et al., 2016, S. 167). In Kapitel 2.2 wurde bereits aufgezeigt, dass dem Entrepreneur häufig verschiedene Charaktereigenschaften zugewiesen werden. Auch bei der Erfolgsfaktorenforschung wird von diesen Eigenschaften gesprochen und als relevant für den Erfolg, bzw. Misserfolg von Unternehmen identifiziert.
1 Einleitung: Dieses Kapitel motiviert das Thema, umreißt die Problematik hoher Sterblichkeitsraten von Start-ups und legt die Zielsetzung sowie den Aufbau der Arbeit dar.
2 Theoretische Grundlagen der Entrepreneurship Forschung: Hier werden zentrale Begrifflichkeiten wie Entrepreneurship, Start-ups, Erfolg und Wachstum definiert und wichtige strategische Instrumente erläutert.
3 Bestehende Modelle zur Erklärung von Erfolg bei Start-Ups: In diesem Kapitel werden sechs etablierte wissenschaftliche Modelle zur Erfolgsbeschreibung vorgestellt und analysiert.
4 Identifikation und Bewertung bestehender Faktoren zur Erklärung von Erfolg bei Start-Ups: Die identifizierten Faktoren, die für den Erfolg von Start-ups entscheidend sind, werden detailliert beschrieben und bewertet.
5 Fallstudie zu dem Unternehmen NIKE Inc.: Die Unternehmensgeschichte von Nike wird als Fallstudie genutzt, um die theoretischen Erfolgsfaktoren in der Praxis zu identifizieren und Lessons Learned abzuleiten.
6 Modell zur Erklärung von Erfolg bei Start-Ups: Basierend auf den vorherigen Erkenntnissen wird ein eigenes Erfolgsmodell erstellt und durch einen Vergleich mit den in Kapitel 3 vorgestellten Modellen validiert.
7 Schlussbetrachtung: Das letzte Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, diskutiert die Arbeit kritisch und gibt einen Ausblick auf künftige Forschungsbedarfe.
Entrepreneurship, Start-up, Erfolg, Unternehmensgründung, Erfolgsfaktoren, Wachstum, Strategie, Liquidität, Innovationsmanagement, Business Model Canvas, EKS-Bilanz, Unternehmensführung, Marktdynamik, Risikomanagement, Fallstudie.
Die Arbeit untersucht, welche Faktoren und Voraussetzungen für den Erfolg von Start-ups maßgeblich sind, um deren hohe Sterblichkeitsrate zu verringern.
Die Arbeit umfasst die theoretischen Grundlagen des Entrepreneurships, die Analyse bestehender Erfolgsmodelle, die detaillierte Bewertung diverser Erfolgsfaktoren sowie eine Fallstudienanalyse von Nike.
Das Hauptziel ist die Erstellung eines ganzheitlichen Modells, das alle wesentlichen Erfolgsfaktoren integriert, um die Erfolgswahrscheinlichkeit bei einer Unternehmensgründung zu erhöhen.
Die Arbeit stützt sich auf eine qualitative Literaturanalyse zur Identifikation von Erfolgsfaktoren sowie eine Fallstudienanalyse des Unternehmens Nike zur praktischen Validierung.
Im Hauptteil stehen die theoretische Fundierung des Erfolgsbegriffs, die Gegenüberstellung verschiedener wissenschaftlicher Erfolgsmodelle und die Identifikation von 18 zentralen Erfolgsfaktoren im Fokus.
Die wichtigsten Schlagwörter sind Entrepreneurship, Start-up-Erfolg, Erfolgsfaktorenforschung, Unternehmensstrategie und Wachstumsmanagement.
Die EKS-Bilanz dient als kybernetisches Instrument, um den Engpass im Wertschöpfungsprozess zu identifizieren und Ressourcen gezielt zur Wachstumsförderung einzusetzen.
Die Fallstudie zeigt, dass der Erfolg von Nike insbesondere auf Innovation, klarer Strategie, dem richtigen Umgang mit Liquiditätsengpässen und der schnellen Skalierung durch effektive Marktbearbeitung basierte.
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