Bachelorarbeit, 2020
82 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Vorgehensweise
2. Grundlagen der Hybridantriebe
2.1 Entwicklungsgeschichte von Hybridantrieben
2.2 Definition und Ziele von Hybridantrieben
2.3 Funktionen
2.3.1 Betriebszustände
2.3.1 Start/Stopp
2.3.2 Boosten
2.3.3 Rekuperation
2.3.4 Lastpunktanhebung
2.3.5 Elektrisches Fahren
3.3.5.1 Segeln
2.4 Komponenten
2.4.1 Verbrennungsmotor
2.4.2 Elektrische Maschine
2.4.3 Energiespeicher
2.4.4 Leistungselektronik
3. Hybridantrieb-Konzepte
3.1 Serielle Hybridantriebe
3.2 Parallele Hybridantriebe
3.3 Leistungsverzweigte Hybridantriebe
3.4 Einteilung nach Hybridfunktionen
4. Vergleich der Antriebstechnologien
4.1 Kraftstoffverbrauch
4.2 Emissionen
4.3 Verbindung zwischen CO2-Ausstoß und Kraftstoffverbrauch
4.4 Ökobilanz
4.5 Zwischenfazit: Technischer Vergleich
5. Marktanalyse
5.1 Marktentwicklung in Deutschland
5.2 Marktentwicklung in den USA
5.3 Marktentwicklung in China
5.4 Marktentwicklung von Elektro- und Hybridfahrzeugen
5.5 Kundenhaltung
5.6 Prognose der Entwicklung
6 Zusammenfassung und Ausblick
Diese Arbeit untersucht das Potenzial von Hybridantrieben als realistische Zwischenlösung zu reinen Elektromotoren im Kontext des strukturellen Wandels der Automobilbranche. Dabei wird analysiert, inwiefern Hybridfahrzeuge konventionelle Antriebe in den kommenden Jahren ablösen können, basierend auf regulatorischen Anforderungen, ökologischem Bewusstsein und technischer Effizienz.
2.4.1.1 Ottomotor
Der Ottomotor verfügt über einen effektiven Wirkungsgrad von 36 %. Der Grund dafür ist, dass die Voraussetzungen für den idealen Wirkungsgrad von 60 % in einer realen Umgebung nicht vorhanden sind, z. B. fehlende Reibverluste und isentrope Kompression. Der Wirkungsgrad und Kraftstoffverbrauch sind vom Betriebszustand abhängig. Gerade bei niedrigen Drehzahlen und Lastanforderungen erreichen die Wirkungsgrade ein Minimum. Der E-Motor kann das fehlende Drehmoment bei niedrigen Lasten ausgleichen.33 Der hohe Einsatz von Ottomotoren in Hybridfahrzeugen liegt zum einen daran, dass deren Einbaurate in den Hauptabsatzmärkten von Hybridfahrzeugen – in den USA und in China – wesentlich höher ist als die von Dieselmotoren. Zum anderen sind hier die günstigeren Kosten (ca. 8 %) der Otto- im Vergleich zu den Dieselmotoren zu nennen, deren Abgasnachbehandlung wesentlich komplexer ist. Durch die Elektro- und Ottomotor-Hybridkombination werden höhere Wirkungsgrade sowohl in Teil- als auch in Volllasten erzielt. Optimale Steuerzeiten der Ventile und das Anheben der Drehzahlgrenzen führen bei Volllasten zu einem besseren Wirkungsgrad. Höhere Verdichtungen bei Teillasten erhöhen jedoch die Klopfneigung.34 Aufgrund dessen wird häufig auf den Atkinson-Zyklus zurückgegriffen, um das effektive Verdichtungsverhältnis bei Volllast zu senken. In diesem Zyklus wird die Expansionsphase durch die späte Schließung des Einlassventils verlängert, wodurch ein Teil des Gemisches aus dem Brennraum ausgeschoben wird. Daraus folgt eine Senkung des effektiven Verdichtungsverhältnisses. Das hohe Expansionsverhältnis bewirkt aufgrund besserer thermodynamischer Gegebenheiten einen höheren Wirkungsgrad.
1. Einleitung: Beschreibt den strukturellen Wandel der Automobilbranche und definiert die drei Haupttreiber für alternative Antriebskonzepte.
2. Grundlagen der Hybridantriebe: Erläutert die Geschichte, Definitionen, Kernfunktionen wie Rekuperation oder Boosten sowie die notwendigen technischen Komponenten.
3. Hybridantrieb-Konzepte: Klassifiziert die verschiedenen Hybrid-Systeme in serielle, parallele und leistungsverzweigte Architekturen.
4. Vergleich der Antriebstechnologien: Stellt Hybridantriebe in Bezug auf Verbrauch, Emissionen und Ökobilanz den konventionellen und elektrischen Antrieben gegenüber.
5. Marktanalyse: Analysiert die Entwicklung des Automobilmarktes in Deutschland, den USA und China sowie die Kundenhaltung und zukünftige Prognosen.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Fasst die Erkenntnisse zusammen und bestätigt die Rolle des Hybridantriebs als sinnvolle Übergangslösung.
Hybridantrieb, Elektromobilität, Verbrennungsmotor, Kraftstoffverbrauch, CO2-Emissionen, Rekuperation, Batterietechnologie, Marktanalyse, Automobilindustrie, WLTP, Nachhaltigkeit, Energiewandler, Downspeeding, Elektrifizierung, Emissionsnormen.
Die Arbeit untersucht das Potenzial von Hybridantrieben als Alternative zu konventionellen Motoren und deren Funktion als Übergangstechnologie bis zur vollständigen Elektrifizierung des Verkehrs.
Die Schwerpunkte liegen auf technischer Funktionsweise, globaler Marktentwicklung, ökologischen Auswirkungen und den regulatorischen Rahmenbedingungen für die Automobilbranche.
Ziel ist es zu bewerten, warum Hybridantriebe das Potenzial haben, konventionelle Antriebe zu verdrängen und welche Rolle sie im Transformationsprozess zum reinen Elektroauto spielen.
Es handelt sich um eine Literatur- und Marktanalyse, die durch den Vergleich von technischen Kennzahlen und Statistiken untermauert wird.
Der Hauptteil gliedert sich in technische Grundlagen der Hybridisierung, eine Klassifizierung der Antriebskonzepte sowie eine detaillierte Marktanalyse und einen ökologischen Vergleich.
Hybridantrieb, Elektromobilität, CO2-Bilanz, Marktdurchdringung und Emissionsverordnungen.
China ist der größte Absatzmarkt für alternative Antriebe und Vorreiter bei der Produktion von Hybrid- und Elektrofahrzeugen, weshalb er für deutsche Automobilhersteller strategisch essentiell ist.
Die Arbeit unterscheidet zwischen paralleler und serieller Regeneration und erklärt, wie die Bewegungsenergie beim Bremsen in elektrische Energie umgewandelt wird.
Der Atkinson-Zyklus wird genutzt, um das effektive Verdichtungsverhältnis bei Volllast zu senken, wodurch der Wirkungsgrad des Verbrennungsmotors verbessert wird.
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