Examensarbeit, 2008
52 Seiten, Note: 1,3
Diese Arbeit befasst sich mit der Troia-Debatte, einer kontroversen Diskussion um die Bedeutung des archäologischen Fundplatzes Troia in der späten Bronzezeit. Das Ziel ist es, die verschiedenen Standpunkte, insbesondere die von Manfred Korfmann und Frank Kolb, neutral zu beleuchten und dem Leser einen objektiven Überblick über die archäologischen Ereignisse und die Interpretationen zu geben.
Die Einleitung führt in das Thema ein und stellt den Mythos Troia und seine Bedeutung für die antike Literatur und Geschichte dar. Im Kapitel „Grundlagen“ werden Schliemanns Entdeckung von Troia, die Frage nach der Historizität des homerischen Troia und der Bedeutung der Ilias für das Verständnis der alten Kulturen und Völker erläutert. In der Folge geht es um die „Kontroverse“ um die Bedeutung von Troia, insbesondere um die Auseinandersetzung zwischen Manfred Korfmann und Frank Kolb. Dieses Kapitel beleuchtet die Argumente beider Seiten und die mediale Aufmerksamkeit, die diese Debatte erlangte.
Troia, Troianischer Krieg, Homer, Ilias, Archäologie, Ausgrabungen, Hisarlik, Manfred Korfmann, Frank Kolb, Bronzezeit, Historizität, Mythos, Debatte, Interpretation.
Es geht um die Frage, ob Troia in der späten Bronzezeit eine bedeutende Handelsstadt mit einer großen Unterstadt war (Korfmann) oder lediglich eine unbedeutende Fürstenburg (Kolb).
Die Debatte untersucht die Historizität des Troianischen Krieges und inwiefern archäologische Funde am Hisarlik mit Homers Beschreibungen übereinstimmen.
Er verdeutlicht, dass unser Bild von Troia nur aus wenigen archäologischen "Steinen" besteht, die ein lückenhaftes und teils fiktives Gesamtbild ergeben.
Die Auseinandersetzung wurde 2001/2002 sehr heftig in der Öffentlichkeit und den Medien ausgetragen, was für wissenschaftliche Debatten ungewöhnlich war.
Manfred Korfmann war ein renommierter Archäologe und langjähriger Leiter der Ausgrabungen in Troia, der die These der bedeutenden Handelsstadt vertrat.
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