Diplomarbeit, 2008
108 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
1.1. Hintergrund und Motivation
1.2. Zielsetzung
2. Einführung in das Thema Fachkräftemangel
3. Welche Mechanismen sind für den Fachkräftemangel verantwortlich?
3.1. Zu wenig Auszubildende
3.2. Demographischer Wandel
3.3. Mangelnde Flexibilität der Arbeitnehmer
3.4. Abwanderung der Fachkräfte ins Ausland
3.5. Eine kritische Betrachtung des Thema Fachkräftemangel
4. Die Auswirkungen des Fachkräftemangels
5. Wie kann ein möglicher Fachkräftemangel frühzeitig erkannt werden?
6. Wie lässt sich der Fachkräftemangel beseitigen?
6.1. Die Personalentwicklung als Instrument zur Beseitigung des Fachkräftemangels
6.1.1. Ziele der Personalentwicklung
6.1.2. Umfang und Inhalt der Personalentwicklung
6.1.3. Job-Rotation
6.1.4. Job Enlargement
6.1.5. Job Enrichment
6.1.6. Coaching
6.1.7. Trainee-Programme
6.1.8. Mentoring
6.1.9. Das Personalentwicklungsgespräch
6.1.10. Training “into the Job” zur Reintegration
6.2. Evaluation von Personalentwicklungs-Maßnahmen
6.3. Weitere Alternativen um den Fachkräftemangel zu vermeiden
6.3.1. Mehr Frauen für Fachkräftestellen gewinnen und halten
6.3.2. Ältere Arbeitnehmer akquirieren
6.3.3. Familienfreundliche Arbeitsmodelle
6.3.4. Arbeitnehmer aus dem Ausland
6.3.5. Förderung der Ausbildung
6.4. Vier Beispiele, wie Unternehmen dem Fachkräftemangel begegnen
7. Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Personalentwicklung als strategisches Instrument, um dem Fachkräftemangel in Deutschland entgegenzuwirken und die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen und Organisationen zu sichern.
6.1.6. Coaching
Der Begriff Coaching stammt aus dem Bereich des Spitzensports. Unter Coaching wird eine fachliche und psychologische Betreuung von Einzelsportlern oder Teams durch einen Coach, der in seinem Gebiet ein Experte ist und selbst über einen großen Erfahrungsschatz verfügt, verstanden (vgl. Backhausen, W. & Thommen, J.-P., S. 20). Das Ziel, ist das erreichen von Spitzenleistungen.
In den letzten Jahren ist der Begriff und die Methodik des Coaching immer mehr in den Bereich der Personalentwicklung (PE) vorgedrungen. Der Coach nimmt die Rolle eines Förderer begleitet den Angestellten (bzw. Führungskraft) (welche Coachee genannt werden) und steht ihm beratend zur Seite und gibt Tipps, wie er noch besser werden kann. In der PE wird das Coaching hauptsächlich als Instrument zur Weiterentwicklung von Führungskräften, der Mitarbeiterförderung, der Entwicklung und der Zukunftssicherung des Unternehmens eingesetzt (vgl. Fischer, M & Graf, P., S. 85). Der Autor Schreyögg erläutert, dass Coaching nicht nur in rein wirtschaftlichen Betrieben als Instrument der PE eingesetzt wird, sondern auch bei Sozialen Einrichtungen (vgl. Schreyögg, A., S. 65).
Das Ziel des Coachings ist dem Coachee zu zeigen, wie er zukünftig in der Organisation interagieren soll bzw. muss, um erfolgreich seine Aufgaben zu bewältigen. Beim Coaching ist es nicht möglich, dem Coachee ein Instrument zu geben und diesen dann damit handeln zu lassen (vgl. Whitmore, J., S. 41), sondern der Coachee muss während des Vorgangs durch Fragen die Problematik mit dem Coach erläutern (vgl. Kellner, H., S. 11). Danach sind die nötigen Fähigkeiten selbstständig zu erarbeiten und zu entwickeln.
1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Relevanz des Fachkräftemangels im Jahr 2007 dar und definiert die Zielsetzung der Arbeit, die Rolle der Personalentwicklung zu beleuchten.
2. Einführung in das Thema Fachkräftemangel: Hier wird der Begriff Fachkraft und Fachkräftemangel eingeordnet, wobei festgehalten wird, dass keine allgemeingültige Definition existiert.
3. Welche Mechanismen sind für den Fachkräftemangel verantwortlich?: Dieses Kapitel analysiert verschiedene Ursachen wie den demografischen Wandel, mangelnde Mobilität und Ausbildungsprobleme.
4. Die Auswirkungen des Fachkräftemangels: Es wird erörtert, welche volkswirtschaftlichen und unternehmensspezifischen negativen Konsequenzen der Fachkräftemangel hat.
5. Wie kann ein möglicher Fachkräftemangel frühzeitig erkannt werden?: Dieses Kapitel behandelt Instrumente zur Identifikation von drohenden Qualifikationsengpässen in Organisationen.
6. Wie lässt sich der Fachkräftemangel beseitigen?: Dies bildet den Hauptteil und analysiert Instrumente der Personalentwicklung sowie alternative Strategien zur Fachkräftesicherung.
7. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit einer dauerhaften Priorisierung der Personalentwicklung.
Fachkräftemangel, Personalentwicklung, demografischer Wandel, Coaching, Mentoring, Trainee-Programme, Qualifizierung, Personalerhaltung, Arbeitsmarkt, Führungskräfteentwicklung, Mitarbeiterförderung, Arbeitgeberattraktivität, Evaluation, Zielvereinbarungsgespräch, Aus- und Weiterbildung.
Die Arbeit analysiert das Phänomen des Fachkräftemangels in Deutschland und untersucht, inwiefern die Personalentwicklung als Instrument zur Beseitigung dieses Mangels dienen kann.
Die Themenfelder umfassen die Ursachen des Fachkräftemangels, Methoden der Früherkennung sowie spezifische Instrumente der Personalentwicklung wie Coaching, Mentoring und Training.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Unternehmen durch systematisierte Personalentwicklungsmaßnahmen dem Mangel an qualifiziertem Personal entgegenwirken können.
Die Arbeit basiert auf einer umfassenden Literaturanalyse und wertet aktuelle Studien sowie Statistiken von Institutionen wie der Bundesagentur für Arbeit und dem Institut der deutschen Wirtschaft aus.
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse der Ursachen, Auswirkungen und Früherkennung des Mangels sowie eine detaillierte Vorstellung von PE-Instrumenten und alternativen Lösungsstrategien.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Personalentwicklung, Fachkräftemangel, demografischer Wandel, Qualifizierung und Arbeitgeberattraktivität definiert.
Coaching dient als fachliche und psychologische Betreuung, um die individuellen Kompetenzen von Führungskräften und Mitarbeitern gezielt zu entwickeln und so Fachkräfte im Unternehmen zu binden.
Mentoring ist durch die erfahrungsbasierte Wissensweitergabe zwischen einer erfahrenen Führungskraft (Mentor) und einem neuen Mitarbeiter (Mentee) geprägt, was besonders die Integration und persönliche Entwicklung fördert.
Der Wandel führt dazu, dass eine alternde Belegschaft ausscheidet und gleichzeitig aufgrund niedriger Geburtenraten weniger junge Nachwuchskräfte nachrücken.
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