Bachelorarbeit, 2020
103 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Forschungsstand und theoretischer Hintergrund
2.1 Der Begriff Führung
2.2 Überblick grundlegender Führungstheorien
2.2.1 Eigenschaftsorientierte Führungsansätze
2.2.2 Verhaltensorientierte Führungsansätze
2.2.3 Situationsorientierte Führungsansätze
2.2.4 Interaktionistische Führungsansätze
2.2.5 Transaktionale und transformationale Führung
2.3 New Leadership und aktuelle Ansätze
2.3.1 Super Leadership
2.3.2 Geteilte Führung
2.3.3 Agile Führung
2.3.4 Emotionale Führung
2.3.5 Charismatische Führung
2.4 Agilität
2.4.1 Agile Organisationen
2.4.2 Agile Methoden
2.4.3 Werte und Prinzipien
2.4.4 Das Mindset
2.4.5 Aktueller Forschungsstand
3 Forschungsfragen
4 Material und Methoden
4.1 Ziele und Rahmenbedingungen der qualitativen Forschung
4.2 Erhebungsmethode und Methodenbegründung
4.3 Erhebungsinstrument
4.4 Stichprobe
4.5 Auswertungsmethode
5 Ergebnisse
5.1 Hindernisse
5.2 Vereinbarkeit
5.3 Agiles Mindset
5.4 Anforderungen an agile Führungskräfte
6 Diskussion der Ergebnisse
6.1 Reflexion der eingesetzten Methode
6.2 Reflexion der erhaltenen Ergebnisse
6.3 Interpretation der Ergebnisse und Übertragung auf die Gesamtheit
6.3.1 Forschungsfrage 1
6.3.2 Forschungsfrage 2
6.3.3 Forschungsfrage 3
6.4 Handlungsempfehlung
7 Fazit und Ausblick
Ziel dieser Bachelor-Thesis ist es, die durch die Digitalisierung veränderten Anforderungen an Führung innerhalb agiler Organisationen zu untersuchen. Zudem soll die generelle Vereinbarkeit von Führung und Agilität in der Bankenbranche analysiert werden, wobei besonders die Kompatibilität konservativer Bankstrukturen mit agilen Prinzipien im Fokus steht.
2.4 Agilität
In der Welt des Sports wird Agilität mit „Anpassungsfähigkeit“ oder auch „Wendigkeit“ in Verbindung gebracht. In Anlehnung an die durch die Digitalisierung entstandenen neuen Anforderungen für Unternehmen und Führungskräfte ist der Zusammenhang naheliegend. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass der Begriff „Agilität“ in der Literatur häufig als Anpassungsfähigkeit von Organisationen hinsichtlich der stetig verändernden Rahmenbedingungen verstanden wird.120 In diesem Kontext hat der Begriff der Agilität seinen Ursprung im Bereich der Softwareentwicklung. Durch eine iterative und inkrementelle Arbeitsweise wird flexibel und schnell auf sich verändernde Bedingungen reagiert, wodurch die Produkteinführung tendenziell schneller realisiert werden kann.121
Schwaber und Sutherland beschreiben Agilität als Fähigkeit, mit der Vorteile aus Chancen gezogen oder Herausforderungen mit beherrschbarem und überschaubarem Risiko gemeistert werden können.122 Eine weitere Definition von Highsmith lautet „Agility is the ability to both create and respond to change in order to profit in a turbulent business environment.“123 Die beiden Definitionen wirken noch allgemein gehalten und lassen nur erahnen, was sich hinter Agilität noch verbirgt. Goldman et al. definieren Agilität daher ausführlicher, was heute auch eine der bekannteren Ansätze ist:
„Agility is dynamic, context specific, aggressively change-embracing and growth-oriented. It is not about improving efficiency, cutting costs or battening down the business hatches to ride out fearsome competitive ‘storms’. It is about succeeding and about winning: about succeeding in emerging competitive arenas, and about winning profits, market share and customers in the very center of the competitive storms many companies now fear.“124
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Problemstellung der digitalen Transformation ein und stellt die Relevanz der Führungsposition in agilen Organisationen heraus.
2 Forschungsstand und theoretischer Hintergrund: Es wird ein historischer Abriss der Führungstheorien gegeben und auf aktuelle Ansätze wie agile Methoden, Werte und das agile Mindset eingegangen.
3 Forschungsfragen: Basierend auf dem theoretischen Hintergrund werden die zentralen Forschungsfragen für die empirische Untersuchung hergeleitet.
4 Material und Methoden: Dieser Abschnitt definiert die Ziele der qualitativen Forschung, begründet die Wahl von Experteninterviews als Erhebungsinstrument und erläutert die Auswertungsmethode.
5 Ergebnisse: Die Ergebnisse der Interviews werden in vier Oberkategorien unterteilt und im Detail analysiert.
6 Diskussion der Ergebnisse: Die Ergebnisse werden kritisch reflektiert, in Bezug auf die Forschungsfragen interpretiert und in Handlungsempfehlungen für die Bankenpraxis überführt.
7 Fazit und Ausblick: Diese Abschlussbetrachtung fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und bewertet die Vereinbarkeit von Führung und Agilität in der Bankenbranche.
Agilität, Führung, Bankenbranche, Digitalisierung, Agiles Mindset, Transformation, Mitarbeiterentwicklung, Selbstorganisation, Unternehmenskultur, Führungskräfte, Agile Methoden, Scrum, Design Thinking, Veränderungsbereitschaft, Kommunikation.
Die Arbeit untersucht, wie sich Führung durch die Digitalisierung verändert und wie moderne agile Führungsansätze in der oft konservativ geprägten Bankenbranche integriert werden können.
Die zentralen Themen sind agile Führungstheorien, die Transformation hin zu agilen Organisationen, die Rolle des agilen Mindsets sowie die praktische Anwendbarkeit dieser Ansätze in Banken.
Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen Führung und Agilität in der Bankenbranche vereinbar sind und welche Anforderungen sich daraus für Führungskräfte ergeben.
Es wurde eine qualitative empirische Untersuchung durchgeführt, die auf halbstandardisierten Leitfadeninterviews mit neun Probanden basiert.
Im Hauptteil werden zunächst theoretische Grundlagen (Führungstheorien, Agilität, agile Methoden) dargelegt, gefolgt von der methodischen Beschreibung der Studie, der Ergebnisanalyse und einer kritischen Diskussion.
Die Arbeit lässt sich am besten über die Begriffe Agilität, Führung, Bankenbranche, Agiles Mindset, digitale Transformation und Mitarbeiterentwicklung definieren.
Zu den Haupthindernissen zählen starre Prozesse, mangelnde Veränderungsbereitschaft im Management sowie die Schwierigkeit, agile Werte in stark regulierte Konzernstrukturen zu überführen.
Führungskräfte agieren als Treiber des Wandels. Sie müssen ihr Rollenverständnis vom Kontrolleur hin zum Unterstützer und Coach ändern, um Mitarbeitern Autonomie und Selbstorganisation zu ermöglichen.
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