Diplomarbeit, 2008
107 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Hintergründe und Zielsetzung der Arbeit
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Functional Food - Definition und Beispiele
2.1 Ursprung und Definitionsansätze
2.2 Abgrenzung funktioneller Lebensmittel von Arzneimitteln
2.3 Mögliche Wirkstoffe und Produktbeispiele
2.4 Aktuelle Markttrends
2.4.1 Convenience
2.4.2 Gesundheit
2.4.3 Genuss
2.5 Anbieter von Functional Food
3 Innovation - theoretische Grundlagen
3.1 Begriffsdefinition Innovation
3.2 Stellenwert von Innovationen
3.2.1 Bedeutung von Innovationen für die Ernährungsindustrie
3.2.2 Generelle Innovationstendenzen am Lebensmittelmarkt
3.4 Einflussfaktoren auf den Erfolg von Innovationen
3.4.1 Dimension Markt
3.4.2 Dimension Ressourcen und Finanzplanung
3.4.3 Dimension Marketing
3.4.4 Dimension Produkt
3.4.5 Dimension Konsument
4 Erfolgsfaktorenanalyse für Functional Food
4.1 Marktüberblick
4.1.1 Probiotika
4.1.2 Cholesterin senkende Margarine
4.1.3 Salz mit Zusätzen
4.1.4 Cerealien
4.1.5 Alkoholfreie Getränke
4.2 Rechtliche Situation
4.2.1 Begriffliche Grundlagen der Verordnung
4.2.2 Die Rechtslage in Deutschland
4.2.2.1 Bisherige Rechtslage
4.2.2.2 Derzeitige Rechtslage
4.3 Lebensmitteltechnologische Herausforderungen
4.4 Gesellschaftliche Aspekte
4.4.1 Einflussfaktoren auf das Konsumentenverhalten
4.4.2 Das Thema „Gesundheit“ in Deutschland
4.4.3 Verbrauchereinstellung zu Functional Food
4.5 Weitere Erfolgsfaktoren für Functional Food
4.5.1 Der Marketing-Mix
4.5.2 Die ROGERS-Kriterien
5 Grundlagen für den Erfolg mit Functional Food
5.1 Erfolgschancen
5.2 Erfolgsorientierte Empfehlungen
6 Schlussbetrachtung und Ausblick
6.1 Zusammenfassung
6.2 Ausblick
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Evaluierung von Faktoren, die den Markterfolg von funktionellen Lebensmitteln (Functional Food) in Deutschland beeinflussen. Dabei wird insbesondere untersucht, welche begünstigenden und hemmenden Aspekte bei der Einführung solcher Produktinnovationen eine Rolle spielen, um daraus Empfehlungen für eine zukünftig erfolgreichere Vermarktung abzuleiten.
3.4.5 Dimension Konsument
Der physische Markteintritt einer Innovation allein garantiert nicht gleichzeitig eine erfolgreiche Verbreitung dieser. Die wesentliche Basis des Erfolgs ist die Bereitschaft des potenziellen Abnehmers, die Innovation zu übernehmen. Aufgrund dessen erweist sich die Betrachtung des sich an den Innovationsprozess anschließenden Adoptionsprozesses (Annahmeprozess) als ein relevanter Aspekt für die Erfolgsfaktorenanalyse. Im Falle von Produktinnovationen ist die Adoption vielfach identisch mit dem Kauf derselben. So wird in der vorliegenden Ausführung der Adoptionsprozess als spezielle Form des Kaufentscheidungsprozesses verstanden, der in der Literatur in fünf Stufen gegliedert wird:
Wahrnehmung: Der Verbraucher nimmt die Innovation wahr, hat jedoch keine näheren Informationen darüber.
Interesse: Der Verbraucher wird dazu angeregt, Informationen über die Innovation zu sammeln.
Bewertung: Der Verbraucher erwägt, ob es sich lohnt, die Innovation zu probieren.
Probieren: Der Verbraucher probiert die Innovation in kleinem Umfang aus, um ihren Nutzen besser einschätzen zu können.
Adoption: Der Verbraucher beschließt, die Innovation in vollem Umfang und zum regelmäßigen Gebrauch zu adoptieren.
1 Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Bedeutung des Gesundheitstrends in Deutschland und führt in das Konzept des Functional Food als Antwort auf veränderte Lebensgewohnheiten ein.
2 Functional Food - Definition und Beispiele: Dieses Kapitel definiert den Begriff Functional Food, ordnet ihn in den internationalen Kontext ein und stellt verschiedene Wirkstoffe sowie Produktbeispiele vor.
3 Innovation - theoretische Grundlagen: Hier werden theoretische Ansätze zu Produktinnovationen und deren Einflussfaktoren (Markt, Ressourcen, Marketing, Produkt, Konsument) analysiert.
4 Erfolgsfaktorenanalyse für Functional Food: Dieses Kapitel überträgt die theoretischen Erfolgsfaktoren auf den spezifischen Markt für Functional Food in Deutschland, inklusive rechtlicher und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen.
5 Grundlagen für den Erfolg mit Functional Food: Hier werden auf Basis der Analyse Erfolgschancen identifiziert und spezifische Empfehlungen für Unternehmen zur Förderung von Functional Food erarbeitet.
6 Schlussbetrachtung und Ausblick: Diese Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Functional-Food-Trends.
Functional Food, Innovation, Lebensmittelmarkt, Erfolgsfaktoren, Gesundheitstrend, Health-Claims-Verordnung, Konsumentenverhalten, Produktinnovation, Marketing-Mix, Adoptionsprozess, Marktanalyse, Lebensmittelindustrie, Zusatznutzen, Ernährungswissenschaft, Prävention.
Die Arbeit befasst sich mit den Erfolgsfaktoren für Produktinnovationen im Segment der funktionellen Lebensmittel auf dem deutschen Markt.
Zentrale Themen sind die Definition von Functional Food, die Bedeutung von Innovationen, die rechtlichen Rahmenbedingungen durch die Health-Claims-Verordnung, sowie soziokulturelle Einflussfaktoren auf das Konsumentenverhalten.
Ziel ist es, begünstigende und hemmende Faktoren für den Markterfolg von Functional Food zu identifizieren, um Herstellern konkrete Empfehlungen für ihre Marktstrategie zu geben.
Die Autorin nutzt eine fundierte Literaturanalyse und Erfolgsfaktorenanalyse, gestützt auf Marktdaten, um theoretische Konzepte (z.B. ROGERS-Kriterien) auf die Praxis der Lebensmittelbranche anzuwenden.
Der Hauptteil analysiert theoretische Grundlagen der Innovation, beleuchtet den deutschen Markt für Functional Food im Detail und untersucht dimensionale Erfolgsfaktoren wie Marketing, Produktpolitik und rechtliche Hürden.
Wichtige Begriffe sind unter anderem Functional Food, Innovationsmanagement, Konsumentenverhalten, Health-Claims, Produktpolitik und Erfolgsfaktorenanalyse.
Die Autorin sieht die Verordnung als eine Herausforderung, die sowohl Chancen (Rechtssicherheit, Vertrauensaufbau) als auch Hemmnisse (hoher bürokratischer und finanzieller Aufwand für Studien) für Unternehmen mit sich bringt.
Diese Altersgruppe hat ein starkes Interesse an Gesundheit, Prävention und qualitativ hochwertigen Lebensmitteln und verfügt zudem über eine höhere Ausgabebereitschaft für Gesundheitsaspekte.
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