Bachelorarbeit, 2020
29 Seiten, Note: 1,0
Einleitung
Problemdarstellung
Fragestellung und Ziel
1. Theoretischer Bezugsrahmen
1.1 Migration in Deutschland
1.2 Migration und Gesundheit
1.2.1 Die gesundheitliche Lage
1.2.2 Determinanten gegen die Integration ins Gesundheitswesen
1.3 Modelle und Konzepte
2. Methode
3. Ergebnisse
4. Diskussion
4.1 Interventionsvorschläge für Menschen mit Migrationshintergrund
4.2 Interventionsvorschläge für das Personal und die Institutionen im Gesundheitswesen
4.3 Weitere Interventionsvorschläge
5. Fazit
6. Reflexion
Die vorliegende Arbeit untersucht Modelle und Konzepte, die eine erfolgreiche Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in das deutsche Gesundheitswesen ermöglichen können, um bestehende Barrieren abzubauen und Chancengleichheit zu fördern.
3. Ergebnisse
Im folgenden Kapitel werden, die aus der systematischen Literaturrecherche gewonnenen, Ergebnisse dargestellt.
Die Studie von Renner, I. und Winkelmann, C. „Das Webportal Zanzu. Ein Beitrag zur sexuellen Gesundheit von Migrantinnen und Migranten“ beschäftigt sich mit der Konzipierung einer Webseite und ihrer Wirksamkeit. Gemeinsam mit der belgischen Organisation Sensoa hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung das Webprotal Zanzu entwickelt. Das Konzept der Webseite stellt verschiedene Themen zur sexuellen und reproduktiven Gesundheit vor. Diese Themen werden in 13 verschiedenen Sprachen angeboten, weiterhin sollen andere Sprachen angeboten werden. Es wird auf eine einfache Sprache mit vielen Bildern geachtet. Obwohl das Webportal so aufgebaut ist, dass es von Migrant*innen genutzt werden kann, dient es als Unterstützungsangebot für Multiplikator*innen, Berater*innen, Ärzt*innen in Beratungsstellen.
Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz der gesellschaftlichen Vielfalt im deutschen Gesundheitswesen und definiert das Ziel, den Umgang mit Barrieren durch neue Erkenntnisse zu verbessern.
Problemdarstellung: Dieses Kapitel thematisiert die geringere Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen durch Menschen mit Migrationshintergrund sowie Probleme wie Über- und Unterversorgung.
Fragestellung und Ziel: Hier wird die zentrale Forschungsfrage nach Modellen und Konzepten zur Integration ins Gesundheitswesen formuliert.
1. Theoretischer Bezugsrahmen: Das Kapitel erläutert historische Hintergründe der Migration, den Zusammenhang von Migration und Gesundheit sowie zentrale Begriffe und Modelle.
2. Methode: Es wird die Durchführung einer systematischen Literaturrecherche in Datenbanken wie PubMed, LIVIVO und CareLit beschrieben.
3. Ergebnisse: Die Ergebnisse präsentieren identifizierte Studien zu Webportalen, Pflegeschulungen, Migrantenselbstorganisationen und migrationssensiblen Beratungsangeboten.
4. Diskussion: Dieser Abschnitt interpretiert die Ergebnisse und leitet spezifische Handlungsempfehlungen für Patienten, Fachpersonal und Institutionen ab.
5. Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit organisationaler Veränderungen und die Förderung interkultureller Kompetenz zusammen.
6. Reflexion: Die Autorin reflektiert ihre persönliche Perspektive als Migrantenkind und ihre Erfahrungen als Sprachmittlerin im Gesundheitskontext.
Migration, Gesundheit, Migrationshintergrund, Gesundheitswesen, Integration, Gesundheitskompetenz, Literaturrecherche, Barrieren, Patientenberatung, Migrantenselbstorganisation, Pflegeschulung, Prävention, Chancengleichheit, transkulturelle Pflege, digitale Gesundheitsinformationen
Die Arbeit untersucht, wie Menschen mit Migrationshintergrund besser in das deutsche Gesundheitssystem integriert werden können.
Die Arbeit behandelt die Zusammenhänge zwischen Migration und Gesundheit, die Analyse von Zugangsbarrieren sowie verschiedene Modelle und Konzepte zur Lösungsfindung.
Ziel ist die Darstellung von Modellen und Konzepten, die eine tatsächliche Integration und Chancengleichheit im Gesundheitswesen ermöglichen.
Zur Erhebung der Daten wurde eine systematische Literaturrecherche in medizinischen und pflegewissenschaftlichen Datenbanken durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Bezugsrahmen, die Darstellung der methodischen Vorgehensweise sowie die Präsentation und Diskussion der aus der Literaturrecherche gewonnenen Ergebnisse.
Wesentliche Begriffe sind Migrationshintergrund, Gesundheitskompetenz, interkulturelle Öffnung, Barrierefreiheit und patientenzentrierte Versorgung.
Digitale Angebote wie das Webportal "Zanzu" werden als effektive Mittel zur Sprachbarrieren-Überwindung und zur Informationsvermittlung hervorgehoben.
MSO dienen als Brückenbauer und Vermittler, die den Zugang und die Akzeptanz von Gesundheitsleistungen in den jeweiligen Zielgruppen signifikant erhöhen können.
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