Bachelorarbeit, 2019
45 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung und Gang der Untersuchung
2 Stand der Forschung
2.1 Externe Veränderungen
2.2 Modell nach Markus Väth
2.3 Neuerungen in der Arbeitswelt im Zuge von New Work
2.3.1 Psychologische Dimension
2.3.2 Soziale Dimension
2.3.3 Organisatorische Dimension
2.3.4 Technologische Dimension
2.3.5 Politische Dimension
3 Methodik
4 Ergebnisse
4.1 Risiken in Bezug auf Kosten und Aufwand aufgrund von Generationswechsel
4.2 Gesundheitliche Risiken
4.3 Gesetzliche Risiken
4.4 Sonstige Risiken
5 Diskussion
6 Fazit
6.1 Zusammenfassung
6.2 Implikationen
6.3 Limitationen
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, der einseitig positiven Darstellung von "New Work" in der Literatur entgegenzuwirken, indem eine kritische Analyse der damit verbundenen Risiken für die Unternehmenswelt durchgeführt wird, um Entscheidungsträgern eine fundierte Orientierungsgrundlage zu bieten.
4.2 Gesundheitliche Risiken
New Work Praktiken führen aus sechs Gründen zu einer verschlechterten gesundheitlichen Verfassung der Mitarbeiter. Erstens mag die in Kapitel 2.3.1 erläuterte Work-Life-Balance in der Theorie zwar eine Bereicherung für die Arbeitswelt darstellen, birgt in der Realität jedoch Risiken. So lösen sich z.B. aufgrund der Möglichkeit jederzeit von überall aus zu arbeiten die Grenzen zwischen Privat- und Arbeitsleben. Diese beiden Lebensbereiche verschmelzen miteinander und es gibt keine klaren Grenzen mehr (Bliese, Edwards & Sonnentag, 2017, S. 391). Somit ist die Arbeit jederzeit präsent, wodurch es keine Zeit mehr zum Abschalten und Entspannen gibt.
Zweitens kommt es durch New Work zu einer steigenden Anzahl an, meist unbezahlten, Überstunden. So leisteten die Deutschen 2018 1,075 Milliarden unbezahlte und 1,077 Milliarden bezahlte Überstunden (Statista, 2019f, o.S.). 29 % der Befragten einer Umfrage 2018 gaben an, dass Überstunden der stärkste Belastungsfaktor im Arbeitsalltag sind, womit diese auf Platz drei aller Belastungsfaktoren stehen (Statista, 2019h, o.S.). Ganze 11,4 % der 15 – 64-jährigen Vollzeiterwerbstätigen arbeiteten außerdem 2016 mehr als 48 Stunden pro Woche (Crößmann, Günther & Marder-Puch, 2017, S. 24).
Grund hierfür kann zum einen die ständige Erreichbarkeit sein, da so schnell der Überblick über die geleisteten Arbeitsstunden verloren geht, wodurch die Gefahr besteht, dass die Mitarbeiter unkontrolliert länger arbeiten. Für die Lebensqualität spielt jedoch nicht nur der Umfang der geleisteten Arbeitsstunden eine Rolle, sondern ebenfalls zu welcher Zeit die Arbeit verrichtet wird. Arbeitsbezogene E-Mails und Telefonate werden oft zu jeder Tageszeit beantwortet. Bei einer Befragung in Österreich gaben 47 % an arbeitsbezogene E-Mails und Telefonate außerhalb der regulären Bürozeiten unmittelbar zu beantworten (Statista, 2019g, o.S.). Ein Grund hierfür könnte die Tatsache sein, dass aufgrund der flexiblen Arbeitszeit für Kollegen und Vorgesetzte nicht ersichtlich ist, zu welcher Zeit der Betroffene arbeitet und somit erreicht werden kann.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Megatrends und des Konzepts New Work ein und definiert die Forschungsfrage, die sich mit den bisher vernachlässigten Risiken für Unternehmen beschäftigt.
2 Stand der Forschung: Hier werden die externen Einflussfaktoren wie Digitalisierung, demografischer Wandel und Globalisierung sowie das Modell von Markus Väth detailliert analysiert.
3 Methodik: Dieses Kapitel beschreibt das systematische Vorgehen bei der Literaturrecherche, das Screening der Quellen sowie die Auswahl der für die Arbeit relevanten Studien und Datensätze.
4 Ergebnisse: Die Ergebnisse präsentieren die identifizierten Risiken, unterteilt in finanzielle, gesundheitliche, gesetzliche und sonstige operative Gefahren von New Work.
5 Diskussion: Im Diskussionsteil werden die Ergebnisse kritisch reflektiert und Handlungsempfehlungen für Unternehmen abgeleitet, um die identifizierten Risiken bei der Implementierung von New Work zu minimieren.
6 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen, erläutert den theoretischen sowie praktischen Mehrwert und benennt Limitationen der durchgeführten Untersuchung.
New Work, Megatrends, Arbeitsorganisation, Gesundheitliche Risiken, Work-Life-Balance, Digitalisierung, Datenschutz, Generationswechsel, Mitarbeiterbindung, Burnout, Flexibilisierung, Arbeitsrecht, Unternehmensführung, Management, Arbeitswelt.
Die Arbeit befasst sich mit der kritischen Auseinandersetzung des Trends "New Work" und beleuchtet dabei gezielt die Risiken und negativen Aspekte für Unternehmen, die in der gängigen Literatur oft zu kurz kommen.
Die Arbeit behandelt die psychologischen, sozialen, organisatorischen, technologischen und politischen Dimensionen der modernen Arbeitswelt sowie deren spezifische Auswirkungen auf die Gesundheit der Mitarbeiter und rechtliche Rahmenbedingungen.
Das Ziel ist es, ein differenzierteres Bild von New Work zu zeichnen und als Hilfestellung für Unternehmen zu dienen, damit diese bei der Umstrukturierung ihrer Arbeitsorganisation informierte Entscheidungen treffen können.
Die Arbeit basiert auf einer umfangreichen Literaturrecherche und -analyse, bei der aktuelle Fachartikel und Daten von Institutionen wie Statista ausgewertet wurden, um ein aktuelles Lagebild zu erstellen.
Der Hauptteil gliedert sich in den Stand der Forschung, die methodische Vorgehensweise und die detaillierte Ergebnispräsentation zu verschiedenen Risikokategorien, gefolgt von einer kritischen Diskussion.
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie New Work, Gesundheitliche Risiken, Flexibilisierung, Arbeitsorganisation, Datenschutz und Generationswechsel charakterisiert.
Die Generation Z wird im Ergebniskapitel als Beispiel für veränderte Anforderungen an den Arbeitgeber herangezogen, die Unternehmen vor zusätzliche organisatorische und finanzielle Herausforderungen stellen kann.
Das Home-Office wird kritisch betrachtet, da es zur Entgrenzung von Berufs- und Privatleben führt, die soziale Isolation fördern kann und zudem komplexe Fragen zum Datenschutz und zur Unfallversicherung aufwirft.
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