Bachelorarbeit, 2010
55 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Relevanz des Themas
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Fußball und Zahlungsbereitschaft
2.1 Begriffliche Erläuterung der Zahlungsbereitschaft
2.2 Theoretisches Modell der Zahlungsbereitschaft für einen WM-Sieg
2.3 Methoden zur Messung von Zahlungsbereitschaften
2.3.1 Kaufdaten
2.3.2 Präferenzdaten
2.3.3 Kaufangebote
2.4 Forschungsstand
2.4.1 Forschungsstand zur Zahlungsbereitschaft von Nicht-Marktgütern im Amateursport, Erholungs- und Freizeitbereich
2.4.2 Forschungsstand zur Zahlungsbereitschaft in der Sportnachfrage und Stadien
2.4.3 Forschungsstand zur Zahlungsbereitschaft von Sportgroßveranstal-tungen
2.4.4 Forschungsstand zu Fußballstudien
3 Methodik
3.1 Untersuchungsdesign
3.1.1 Schriftliche Erhebung
3.1.2 Pretest und Durchführung der Studie
3.2 Datenauswertung
4 Ergebnisse
4.1 Deskriptive Statistik: Beschreibung der Stichprobe
4.2 Analytische Statistik: Korrelationsanalyse mit der Zahlungsbereitschaft
5 Interpretation und Diskussion
5.1 Interpretation und Diskussion der deskriptiven Ergebnisse
5.2 Interpretation und Diskussion der analytischen Ergebnisse
6 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit untersucht den monetären Wert, den die US-amerikanische Bevölkerung einem Sieg ihrer Fußballnationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2010 beimisst, indem sie die individuelle Zahlungsbereitschaft mittels der Contingent Valuation Methode (CVM) empirisch erfasst und Faktoren analysiert, die diese Zahlungsbereitschaft beeinflussen.
2.3.1 Kaufdaten
Kaufdaten (revealed preference data) stellen eine Möglichkeit zur Ermittlung von ZB dar (Ben-Aktiva et al., 1994, Skiera & Revenstorff, 1999). Die Datenerhebung kann entweder auf experimentelle (z.B. Testmarktsimulation) oder auf nichtexperimentelle Weise erfolgen (Sattler & Nitschke, 2003). Kaufdaten bieten den Vorteil, dass sie aus tatsächlichen Käufen stammen und demzufolge eine hohe externe Validität aufweisen (Skiera & Revenstorff, 1999). Sie weisen allerdings oftmals das Problem auf, dass die zugrundeliegenden Preise nur eine geringe Varianz besitzen und deshalb eine Aussage über die tatsächliche ZB nur schwer möglich ist (Skiera & Revenstorff, 1999). Dieses Problem könnte zwar durch Preisvariationen auf beispielsweise Testmärkten vermieden werden, die anfallenden Kosten dafür sind allerdings unverhältnismäßig hoch (Simon, 1992).
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Relevanz der Ermittlung von Zahlungsbereitschaften für Nicht-Marktgüter im Sport ein und definiert die Forschungsziele der Arbeit.
2 Fußball und Zahlungsbereitschaft: Hier werden theoretische Grundlagen wie die Konsumkapitaltheorie erläutert und ein Überblick über den Stand der Forschung sowie Messmethoden zur Zahlungsbereitschaft gegeben.
3 Methodik: Der Abschnitt beschreibt das Untersuchungsdesign der schriftlichen Befragung, die Begründung des Fragebogens sowie die statistische Vorgehensweise zur Datenauswertung.
4 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die deskriptiven Daten der Stichprobe sowie die Resultate der Korrelationsanalyse hinsichtlich der Zahlungsbereitschaft.
5 Interpretation und Diskussion: Hier werden die gewonnenen Ergebnisse interpretiert, mit der vorhandenen Literatur verglichen und kritisch reflektiert.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und gibt Empfehlungen für zukünftige Forschungsarbeiten im Bereich des US-Fußballmarktes.
Zahlungsbereitschaft, Nicht-Marktgüter, Fußballweltmeisterschaft, Contingent Valuation Methode, Konsumkapitaltheorie, Sportökonomie, USA, Sportinteresse, Fußballnationalmannschaft, Korrelationsanalyse, Zahlungsbereitschaftsanalyse, Sportgroßveranstaltung, Preisbereitschaft, Fanidentität, Marktanalyse.
Die Arbeit befasst sich mit der Bestimmung des monetären Werts eines Sieges der US-amerikanischen Fußballnationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft 2010 aus Sicht der US-Bevölkerung.
Die zentralen Themen umfassen die ökonomische Bewertung von Nicht-Marktgütern, die Konsumkapitaltheorie im Sport sowie die Untersuchung soziokultureller Einflussfaktoren auf das Konsumverhalten.
Das primäre Ziel ist die Ermittlung der individuellen Zahlungsbereitschaft der US-Amerikaner für einen WM-Sieg sowie die Identifikation der Personengruppen, die eine besonders hohe Zahlungsbereitschaft aufweisen.
Es wird die Contingent Valuation Methode (CVM) angewandt, eine Befragungsmethode zur Ermittlung von Zahlungsbereitschaften für Güter, für die kein direkter Marktpreis existiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, einen detaillierten Forschungsstand zu Sportökonomie und Stadionbau, das methodische Vorgehen bei der Datenerhebung sowie die ausführliche Ergebnisdarstellung und Diskussion.
Die wichtigsten Begriffe sind Zahlungsbereitschaft (ZB), Nicht-Marktgüter, Fußballweltmeisterschaft, Konsumkapitaltheorie und Contingent Valuation Methode (CVM).
Der Staat New York diente als Basis für die Verteilung der Fragebögen, um eine empirische Grundlage für die Befragung der US-amerikanischen Bevölkerung zu schaffen, wobei die Ergebnisse aufgrund der Stichprobe vorsichtig auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet wurden.
Der Nationalstolz wird als einer der intangiblen Faktoren betrachtet, der signifikant mit der Zahlungsbereitschaft korreliert und die vergleichsweise hohe Bereitschaft der Befragten trotz geringen Fußballinteresses erklären könnte.
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