Masterarbeit, 2019
151 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziele und Forschungsfragen
1.3 Limitation der Arbeit
1.4 Gliederung und Methodik
2 Influencer Marketing
2.1 Definition Influencer
2.1.1 Historische Entwicklung von Influencer
2.1.2 Differenzierung der Influencer Typen
2.2 Definition Influencer Marketing
2.2.1 Zentrale Merkmale und Abgrenzungen von Influencer Marketing
2.2.2 Rechtliche Aspekte von Influencer Marketing
3 Influencer Marketing für KMU
3.1 Definition KMU
3.2 Aktuelle Bedeutung von Influencer Marketing für KMU
3.3 Einsatzfelder von Influencer Marketing für KMU
3.4 Theoretischer Mehrwert von Influencer Marketing für KMU im Vergleich zur klassischen Werbung
3.4.1 Theoretische Erfolgsfaktoren von Influencer Marketing
3.4.2 Wirkungs- und Erfolgsmessung von Influencer Marketing
3.4.3 Stärken und Schwächen von Influencer Marketing
4 Fazit der Theorie
5 Qualitative Forschung
5.1 Gütekriterien
5.2 Leitfadeninterviews
5.2.1 Leitfadenerstellung
5.2.2 Pretest
5.2.3 Sampling
5.3 Empirische Untersuchung und Analyse
5.3.1 Paraphrasieren
5.3.2 Thematisches Ordnen
5.3.3 Thematisches Auswerten und Vergleichen
5.3.4 Konzeptualisieren und theoretische Generalisierung
6 Maßnahmenkatalog
6.1 Definition Maßnahmenkatalog
6.2 Ausgearbeiteter Maßnahmenkatalog
7 Ergebnisse
7.1 Interpretation und Deutung
7.1.1 Verbindung zur Literatur
7.1.2 Fazit aus Theorie und Praxis
7.2 Kritische Reflexion
7.3 Implikationsmöglichkeiten
Ziel der Arbeit ist es, den Forschungsstand zum Thema Influencer Marketing für kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) zu evaluieren sowie objektive Erfolgskriterien für deren Einsatz zu identifizieren, um KMU bei der Implementierung dieser Marketingdisziplin zu unterstützen.
2.1 Definition Influencer
In dieser Master-Thesis werden die Begrifflichkeiten Influencer, Meinungsmacher und Multiplikatoren als Synonyme verwendet. Alle drei Bezeichnungen definieren Social Media Persönlichkeiten mit einer bestimmten Reichweite und einem damit verbundenen, meinungsbildenden, Einfluss auf Konsumenten.
Der Begriff Influencer steht für Personen, die über Inhalte, ihre Kommunikation, ihr Wissen und ihre Reichweite als Experten und Meinungsbildner in bestimmten Kategorien angesehen werden. Sie stehen für kein spezielles Medium oder Format, sondern sind meist plattformübergreifend unterwegs und produzieren Großteils ihren eigenen Content, also Inhalt, durch selbst inszenierte Bilder oder Videos. Ein Influencer ist demnach ein Selfmade-Unternehmer, Startup und Medienmagazin in einer Person. Im Jargon der Werbewirtschaft sind „[…] Influencer die neuen Supertargets im Marketing. Als Multiplikatoren und Meinungsführer stehen sie im Zentrum ihres eigenen Netzwerks und sind rege mit anderen vernetzt. Sie stärken die Reputation eines Anbieters, verhelfen Produkten, Marken und Services zum schnellen Durchbruch und sichern so dessen Erfolg.“
Mit Ausnahme von Prominenten kommen Influencer häufig aus der Mitte der Gesellschaft, verfügen über eine organisch gewachsene Reichweite und profitieren von einer hohen Glaubwürdigkeit, welche aus ihrem bürgerlichen Dasein resultiert. Influencer gelten als digitale Meinungsmacher, die über eine reichweitenstarke Community verfügen, welche affin für die Botschaften des Influencer sind. Grundsätzlich kann jeder, der eine gewisse Fangemeinde und dadurch einen gewissen Einfluss auf diese hat, als ein Influencer gesehen werden.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, erläutert die Problemstellung, die Forschungsfragen sowie die Limitationen und die methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2 Influencer Marketing: Hier wird der Begriff Influencer und Influencer Marketing definiert, die historische Entwicklung aufgezeigt und die Disziplin rechtlich sowie begrifflich eingeordnet.
3 Influencer Marketing für KMU: Dieses Kapitel analysiert das Thema aus der spezifischen Sicht von kleinen und mittleren Unternehmen, beleuchtet Einsatzfelder, Mehrwerte sowie Stärken und Schwächen.
4 Fazit der Theorie: Zusammenfassung und theoretische Einordnung der Forschungsergebnisse aus dem Theorieteil der Arbeit.
5 Qualitative Forschung: Darlegung der gewählten Forschungsmethodik, der Gütekriterien sowie der Vorgehensweise bei der Erhebung und Auswertung der Experteninterviews.
6 Maßnahmenkatalog: Entwicklung eines praxisnahen Leitfadens und Katalogs zur Implementierung von Influencer Marketing in KMU.
7 Ergebnisse: Interpretation der erhobenen Daten, Abgleich zwischen Theorie und Praxis sowie kritische Reflexion und Ausblick.
Influencer, Influencer Marketing, Micro-Influencer, Social Media Marketing, Klein- und Mittelunternehmen, KMU, Digitale Werbung, Experteninterviews, Marketing-Mix, Erfolgsfaktoren, Kommunikation, Reichweite, Glaubwürdigkeit, Authentizität, Maßnahmenkatalog.
Die Arbeit untersucht die Anwendbarkeit von Influencer Marketing als Marketingdisziplin für kleine und mittlere Unternehmen (KMU).
Die zentralen Felder umfassen Influencer Marketing als strategisches Instrument, dessen Eignung für KMU sowie die Identifikation von Erfolgskriterien.
Das Ziel ist zu klären, ob Influencer Marketing auch für KMU relevant ist und welche objektiven Kriterien für einen erfolgreichen Einsatz abgeleitet werden können.
Es wurde eine qualitative Forschungsansatz gewählt, der auf einer umfassenden Literaturanalyse und teilstrukturierten Experteninterviews mit sechs Vertretern aus der Marketingpraxis basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit den Disziplinen und eine empirische Analyse, die in einen Maßnahmenkatalog mündet.
Die Arbeit fokussiert auf Influencer Marketing, KMU-spezifische Kommunikationsstrategien, digitale Werbung und die operativen Aspekte der Kampagnenplanung.
Laut den Ergebnissen der Arbeit sind Micro-Influencer für KMU besonders relevant, da sie oft eine hohe regionale Relevanz, Authentizität und ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bieten als reichweitenstarke Stars.
Die Arbeit identifiziert insbesondere das geringere Budget, fehlendes Know-how sowie die Angst vor Kampagnenmisserfolgen und mangelnde Messbarkeit als zentrale Hürden.
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