Bachelorarbeit, 2018
32 Seiten, Note: 100
Einleitung
Was ist Übersetzen? Wie wird es definiert?
1. Übersetzungsprobleme
1.1.Weitere Übersetzungsprobleme
1.1.1. Realien
1.1.2.Ortsnamen
1.1.3. Dialekt
1.1.4. Transkription
1.1.5. Metapher
2. Übersetzungsschwierigkeiten
2.1 Die Problematik der Bestimmung von Übersetzungsschwierigkeiten
Schlussfolgerung
Die vorliegende Abschlussarbeit zielt darauf ab, die zentralen Herausforderungen und Probleme bei der Übersetzung deutschsprachiger erzählerischer Literatur ins Armenische zu analysieren und anhand von konkreten Textbeispielen praxisnahe Lösungsansätze aufzuzeigen.
1.1.3. Dialekt
Fast jeder Übersetzer stand während seiner beruflichen Laufbahn wohl schon einmal vor dem Problem, Texte zu übersetzen, in denen Dialekte oder Akzente vorkamen. Natürlich kann man die Besonderheiten einer speziellen Region nicht eins zu eins in andere Sprachen übersetzen. Fallbeispiele für eine solche Problematik zeigen sich vor allem in literarischen Übersetzungen. Manches scheint dabei nahezu unübersetzbar. Wird in einem Roman beispielsweise eine bestimmte Gegend beschrieben oder eine Person mit Dialektwörtern charakterisiert, wird es für den Übersetzer schwierig, dies in seiner Muttersprache genauso wiederzugeben.
In unserem Fall interessiert uns zum Beispiel die Situation mit Dialekten in der Schweiz oder in Österreich. Wenn ein deutscher Adressat ein auf deutsch geschriebenes Buch liest, erkennt er es wahrscheinlich augenblicklich, sollte es von einem schweizerischen oder österreichischen Schriftsteller geschrieben worden sein. Es ist praktisch unmöglich diese Sprachcharakteristik einem armenischischen Leser näher zu bringen. Wenn der Übersetzer einen der armenischen Dialekte benutzt, bekommt der Text damit einige Konnotationen für das armenische Leserpublikum.
Dieses Übersetzungsproblem kann man lösen, indem der Übersetzer in der Zielsprache auch einen Dialekt benutzt. Wie im folgenden Beispiel:
Einleitung: Es wird die Komplexität der literarischen Übersetzung dargelegt und das Ziel formuliert, anhand konkreter Beispiele aus der deutschsprachigen Literatur Probleme und deren Lösungen bei der Übertragung ins Armenische zu identifizieren.
Was ist Übersetzen? Wie wird es definiert?: Das Kapitel gibt einen Überblick über verschiedene Definitionen des Übersetzens und erörtert den zentralen Begriff der Äquivalenz sowie dessen verschiedene Ausprägungen.
1. Übersetzungsprobleme: Basierend auf der Theorie von Christiane Nord werden objektive Übersetzungsprobleme kategorisiert, wobei der Fokus auf pragmatischen, kulturpaarspezifischen und ausgangstextspezifischen Herausforderungen liegt.
1.1.Weitere Übersetzungsprobleme: Hier werden spezifische Schwierigkeiten wie Wortspiele, Realien, Ortsnamen, Dialekte, Transkriptionsfragen und Metaphern detailliert und anhand von Praxisbeispielen untersucht.
2. Übersetzungsschwierigkeiten: Das Kapitel differenziert zwischen objektiven Übersetzungsproblemen und subjektiven, translator-abhängigen Schwierigkeiten, die häufig durch Informationslücken entstehen.
2.1 Die Problematik der Bestimmung von Übersetzungsschwierigkeiten: Es wird der theoretische Definitionsansatz für Übersetzungsschwierigkeiten kritisch beleuchtet und die Problematik fehlender Informationen diskutiert.
Schlussfolgerung: Die Arbeit fasst zusammen, dass Eigennamen und Realien die häufigsten Problemfelder darstellen und unterstreicht die Rolle des Übersetzers als kreative Instanz bei der Bewältigung unübersetzbarer Passagen.
Literarische Übersetzung, Übersetzungsprobleme, Übersetzungsschwierigkeiten, Äquivalenz, Christiane Nord, Realien, Ortsnamen, Dialekt, Transkription, Metapher, Ausgangssprache, Zielsprache, Kulturspezifika, Literaturübersetzung, Sprachvergleich.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Identifikation und Analyse von Übersetzungsproblemen und -schwierigkeiten bei der Übertragung von deutschsprachiger erzählerischer Literatur in die armenische Sprache.
Die zentralen Themen umfassen die Definition von Übersetzung, die Unterscheidung zwischen objektiven Problemen und subjektiven Schwierigkeiten sowie spezifische Herausforderungen wie Realien, Dialekte und Transkriptionsfragen.
Ziel ist es, die größten Probleme beim Übersetzen vom deutschen Original ins Armenische zu bestimmen und verschiedene, in der Literatur erprobte Lösungsansätze anhand von konkreten Beispielen aufzuzeigen.
Die Arbeit stützt sich auf die Übersetzungstheorie, insbesondere nach Christiane Nord, und wendet diese durch einen komparativen Analyseansatz auf literarische Werke und deren armenische Übersetzungen an.
Im Hauptteil werden Kategorien von Übersetzungsproblemen wie Pragmatik, Kulturpaarspezifik und ausgangstextspezifische Aspekte detailliert analysiert und anhand von Werken wie "Der alte König in seinem Exil" oder "Die Vermessung der Welt" illustriert.
Wichtige Begriffe sind Übersetzungstheorie, Äquivalenz, Interferenz, Realien, kulturspezifische Begriffe und die translatorische Kompetenz.
Die Arbeit folgt Christiane Nord und definiert Übersetzungsprobleme als objektive Gegebenheiten, die im Prozess gelöst werden müssen, während Übersetzungsschwierigkeiten subjektiv sind und oft mit der Erfahrung oder den Hilfsmitteln des Translators zusammenhängen.
Eigennamen und Ortsnamen werden als häufige Fehlerquellen identifiziert, für die je nach Bekanntheitsgrad in der Zielkultur entweder Transkription oder erläuternde Fußnoten als Lösungsstrategie gewählt werden.
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