Diplomarbeit, 2010
36 Seiten, Note: 1
1. Einleitung
2. Definition, Ursachen, Symptome
2.1. Definition von Hochsensibilität und HSP
2.2. Ursachen:
2.3. Auswirkungen: physisch, psychisch, sozial
2.4. Selbstmanagement für HSP
2.5. Wenn Hochsensibilität zur Krankheit wird
2.6. Hochsensibilität und Kindheit
2.7. Eine besondere Form von HSP – „high sensation seekers“
3. Beschreibung meiner Arbeit
4. Hochsensible Menschen (HSP) in der pferdegestützten Therapie
4.1 Ressourcen und Selbstwahrnehmung fördern
4.2 Frau R.
4.3 Frau H.
4.4. J.
4.5. Js.
4.6 T.
5. Reflexion meiner Arbeit mit HSP
6. Grenzen und Schwierigkeiten, kritische Bemerkungen
6.1 Empfindlichkeit oder Hochsensibilität?
7. Schlussbemerkung und Dank
Die vorliegende Arbeit untersucht die Anwendung der pferdegestützten Therapie bei hochsensiblen Menschen (HSP), um deren Ressourcen zu stärken, die Selbstwahrnehmung zu fördern und Strategien zur Bewältigung der Herausforderungen ihrer Hochsensibilität im Alltag zu entwickeln.
4.1 Ressourcen und Selbstwahrnehmung fördern
Können HSP zu ihrer eigenen Sensibilität, mit allen Vor- und Nachteilen, stehen, ist das etwas sehr Heilsames. Damit dies gelingen kann, ist eine gute Selbstwahrnehmung wichtig. Diese ist in der pferdegestützten Therapie gut zu fördern durch Wahrnehmungsübungen und Übungen zur Stärkung des Selbstbildes. Hochsensible Menschen fühlen sich oft der Welt nicht zugehörig, wie „von einem anderen Stern“. Dies führt nicht selten zu Bemühungen sich den Anderen anzupassen; nicht so zu sein wie man ist und nicht so wahrzunehmen wie man wahrnimmt. Wer sich aber nicht rechtzeitig wahrnimmt, kann auch nicht gut für sich sorgen. Dies führt meist zu Energieverlust und Abgrenzungsproblemen.
Zu lernen, mit der Wahrnehmung bei sich zu bleiben und dennoch die Welt da draussen nicht aus den Augen zu verlieren, ist der Schlüssel für HSP um mit den eigenen Energien besser umgehen zu können und nicht geschwächt zu werden. Pferdegestützte Therapie ist immer auch körperorientierte Therapie und somit gut geeignet um die Körperwahrnehmung von HSP zu verbessern.
Folgende Übungen und Interventionen sind in der pferdegestützten Therapie mit hochsensiblen Menschen sinnvoll:
1. Sich selbst besser kennen lernen:
- Wahrnehmungsübungen am Pferd (fühlen, ertasten…) und auf dem Pferd
(Liftübung…)
2. Aussen- und Innenreize wahrnehmen:
- Achtsamkeitsübungen (was sehe, höre, rieche, spüre… ich?)
- Gelingt es mir, meinen Fokus auf etwas anderes zu lenken?
1. Einleitung: Die Autorin beschreibt ihre persönliche Motivation und den Weg zur Auseinandersetzung mit dem Thema Hochsensibilität im Kontext der Reittherapie.
2. Definition, Ursachen, Symptome: Dieses Kapitel erläutert die wissenschaftlichen Grundlagen, Auswirkungen und die Entstehung des Begriffs sowie notwendige Abgrenzungen zu anderen Persönlichkeitsmerkmalen.
3. Beschreibung meiner Arbeit: Die Autorin stellt ihr therapeutisches Setting in der Schweiz und ihren Zugang zur Reittherapie als körperorientierte Methode vor.
4. Hochsensible Menschen (HSP) in der pferdegestützten Therapie: In diesem zentralen Teil werden spezifische therapeutische Ansätze sowie detaillierte Fallbeispiele von vier Klienten und einer Klientin dargestellt.
5. Reflexion meiner Arbeit mit HSP: Eine kritische Auseinandersetzung mit den Erfolgen, Herausforderungen und dem eigenen Erleben der therapeutischen Arbeit.
6. Grenzen und Schwierigkeiten, kritische Bemerkungen: Es werden die Grenzen des Konzepts Hochsensibilität aufgezeigt und eine notwendige Differenzierung zu psychischen Erkrankungen gefordert.
7. Schlussbemerkung und Dank: Die Arbeit schließt mit einer systemischen Einordnung der Hochsensibilität in der Natur und einem persönlichen Dank an Wegbegleiter.
Hochsensibilität, HSP, Reittherapie, pferdegestützte Therapie, Selbstwahrnehmung, Ressourcen, High Sensation Seekers, Psychologie, Achtsamkeit, Körperwahrnehmung, Abgrenzung, Selbstmanagement, Entwicklung, therapeutische Begleitung, Sensibilität
Die Arbeit beleuchtet die Rolle und die Bedürfnisse hochsensibler Menschen (HSP) und untersucht, wie pferdegestützte Therapie dazu beitragen kann, diese Menschen in ihrer besonderen Veranlagung zu unterstützen und zu stärken.
Zu den Kernbereichen gehören das Verständnis der Hochsensibilität, das Selbstmanagement im Alltag, die Förderung der Körperwahrnehmung sowie die therapeutische Arbeit in Verbindung mit Pferden.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch pferdegestützte Therapie die Selbstwahrnehmung und das Selbstbild hochsensibler Klienten verbessert werden können, um einen gesünderen Umgang mit ihrer Sensibilität zu finden.
Es handelt sich um einen praxisorientierten Ansatz, der theoretisches Fachwissen mit einer qualitativen Analyse durch Fallbeispiele und Reflexionen aus der eigenen therapeutischen Praxis verbindet.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der Hochsensibilität und einen praktischen Teil, in dem konkrete Übungen sowie die Verläufe von Reittherapien bei verschiedenen Klienten dokumentiert werden.
Die zentralen Begriffe sind Hochsensibilität (HSP), Reittherapie, Selbstwahrnehmung, Psychologie, Achtsamkeit und Abgrenzung.
Die Autorin betont, dass Hochsensibilität eine angeborene Begabung ist, während Empfindlichkeit oft eine erworbene, traumatisch oder krankheitsbedingte Reaktionsweise auf äußere Belastungen darstellt.
Pferde agieren als sensible Spiegel, die unmittelbar auf Körpersprache reagieren, und unterstützen hochsensible Menschen dabei, körperliche Wahrnehmung zu schulen und sich im Hier und Jetzt zu erden.
Es handelt sich um eine spezielle Form der HSP, die trotz hoher Sensibilität aktiv nach neuen, intensiven Reizen sucht, was häufig zu inneren Konflikten und Widersprüchlichkeit im eigenen Erleben führt.
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