Bachelorarbeit, 2019
27 Seiten, Note: 1,0
I. Einleitung
II. Die grundlegenden Aspekte der Bilanzierung
A. Ursprung
B. Unterscheidungsmerkmale von Bilanzen
C. Die Bilanz in unterschiedlichen Rechtsformen
1. Einzelunternehmer
2. Personengesellschaften
3. Kapitalgesellschaften
4. Land- und Forstwirte
5. Freie Berufe
III. Das Maßgeblichkeitsprinzip
A. Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung
B. Die Maßgeblichkeit der Bilanz nach dem UGB
C. Vorrang der steuerrechtlichen Normen
D. Überleitung der Unternehmensbilanz in die Steuerbilanz
IV. Der Vergleich zwischen Bilanzen nach UGB und EStG
A. Bilanzen nach dem UGB
1. Definition
2. Gesetzliche Grundlagen
3. Ziele der Unternehmensbilanz
B. Bilanzen nach dem EStG
1. Definition
2. Gesetzliche Grundlagen
3. Ziele der Bilanz nach dem EStG
V. Aktuelle Entwicklungen
VI. Fazit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die wesentlichen Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Bilanzierungsvorschriften des Unternehmensgesetzbuches (UGB) und des Einkommensteuergesetzes 1988 (EStG) zu analysieren, um bilanzerstellungspflichtigen Unternehmen einen Mehrwert für die Praxis zu bieten.
B. Unterscheidungsmerkmale von Bilanzen
Die Gründe für die Erstellung von Bilanzen sind ausgesprochen vielfältig, wie auch ihre Adressaten. Die Aufgaben, die von Bilanzen in diesem Zusammenhang erfüllt werden sollen, sind essentiell für deren Unterscheidung. Ein Unterscheidungsmerkmal von Bilanzen ist der Adressat, der sowohl unternehmensintern als auch -extern sein kann.
Grundsätzlich werden Bilanzen allerdings für unternehmensexterne Interessensgruppen erstellt. Darüber hinaus gibt es auch ausschließlich für unternehmensinterne Zwecke erstellte Bilanzen, wie beispielweise die für die interne Planungsrechnung benötigte Planbilanz. Da es keine Pflicht zur Erstellung interner Bilanzen gibt, ist diese auch frei von gesetzlichen Anforderungen oder Auflagen. Zur Erstellung einer internen Bilanz kommt es primär im Zuge einer integrierten Planungsrechnung, wobei hier neben einer Planbilanz der Fokus auch auf Erfolgs- und Liquiditätsplanung gelegt wird.
Die Mehrheit der erstellten Bilanzen sind Istbilanzen und richten sich an unternehmensexterne Adressaten wie Investoren oder das Finanzamt. Innerhalb des Bereichs der externen Bilanzen kann weiters zwischen Sonderbilanzen und Jahresbilanzen differenziert werden. Während Sonderbilanzen lediglich anlassbezogen erfolgen, beispielsweise im Zuge einer Unternehmenssanierung oder einer Umgründung, müssen Jahresbilanzen in regelmäßigen Abständen als Abschluss einer Geschäftsperiode erstellt werden. Die gesetzlichen Grundlagen für die Erstellung von Jahresbilanzen bilden zum einen das Unternehmensgesetzbuch und zu anderen das Einkommensteuergesetz 1988. Aufgrund unterschiedlicher Bestimmungen in diesen Gesetzen kommt es innerhalb der Jahresbilanzen zu einer weiteren Unterscheidung zwischen Unternehmensbilanz und Steuerbilanz.
Die Merkmale zur Unterscheidung von Bilanzen sind also:
• die Adressaten der Bilanz (unternehmensintern oder unternehmensextern)
• der Zeitbezug der Bilanz (Planbilanz oder Istbilanz)
• der Auslöser der Bilanz (Jahresbilanz oder Sonderbilanz)
• die zugrundeliegende Rechtsnorm der Bilanz (Steuerbilanz oder unternehmensrechtliche Bilanz)
I. Einleitung: Diese Einleitung stellt die Forschungsfrage bezüglich der Unterschiede zwischen UGB und EStG bei der Bilanzierung vor und erläutert den Aufbau der Arbeit.
II. Die grundlegenden Aspekte der Bilanzierung: Dieses Kapitel behandelt den Ursprung von Bilanzen, deren Funktionen sowie die unterschiedlichen Anforderungen an verschiedene Rechtsformen.
III. Das Maßgeblichkeitsprinzip: Hier werden die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung erläutert und das komplexe Verhältnis zwischen UGB-Bilanz und Steuerbilanz sowie die Auswirkungen des Maßgeblichkeitsprinzips dargelegt.
IV. Der Vergleich zwischen Bilanzen nach UGB und EStG: Dieses Kapitel führt einen direkten Vergleich der Definitionen, gesetzlichen Grundlagen und Ziele beider Bilanzarten durch.
V. Aktuelle Entwicklungen: Es wird die aktuelle Debatte um eine mögliche Einheitsbilanz sowie deren Vor- und Nachteile kritisch beleuchtet.
VI. Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Unterschiede zusammen und bewertet die Forderungen nach Vereinfachungen im Bilanzierungswesen.
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Die Arbeit befasst sich mit dem Vergleich der unternehmensrechtlichen und steuerrechtlichen Bilanzierungsvorschriften in Österreich, insbesondere im Hinblick auf das Unternehmensgesetzbuch und das Einkommensteuergesetz.
Die Schwerpunkte liegen auf den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung, dem Maßgeblichkeitsprinzip, der Überleitung zwischen den Bilanzarten und der Diskussion um eine Einheitsbilanz.
Ziel ist es, Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Vorschriften herauszuarbeiten, um den Nutzen für bilanzerstellungspflichtige Unternehmen zu verdeutlichen.
Die Arbeit nutzt eine rechts- und literaturwissenschaftliche Analyse, um bestehende gesetzliche Vorschriften und deren Auslegung in der Fachliteratur gegenüberzustellen.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, die Analyse des Maßgeblichkeitsprinzips, einen direkten Vergleich beider Bilanzarten sowie eine Diskussion aktueller Entwicklungen.
Zu den prägenden Begriffen zählen unter anderem Maßgeblichkeitsprinzip, Jahresabschluss, Steuerbilanz, Unternehmensbilanz und die Debatte um die Einheitsbilanz.
Einzelunternehmer sind erst bei Überschreiten bestimmter Umsatzschwellen buchführungspflichtig, während für Kapitalgesellschaften aufgrund ihrer Rechtsform grundsätzlich immer eine Rechnungslegungspflicht nach UGB besteht.
Sie beschreibt Situationen, in denen steuerrechtliche Normen die Gestaltung der Unternehmensbilanz maßgeblich beeinflussen, oft um steuerliche Vorteile oder Vereinfachungen zu nutzen.
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