Bachelorarbeit, 2018
41 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Streicherklassen in Theorie und Praxis
2.1 Begriffsdefinition Streicherklasse
2.2 Ursprünge und Entwicklung des Streicherklassenunterrichts in Deutschland
2.3 Arbeit mit Streicherklassen
2.3.1 Didaktische Methoden und Prinzipien
2.3.2 Herausforderungen für Lehrpersonen
2.4 Beispielhafte Vorstellung relevanter Streicherschulen
2.4.1 „Alles für Streicher“ Band 1 und 2; Neil A. Kjos Music Co (Verlag); 2007; Gerald E. Anderson, Robert S. Frost
2.4.2 Leitfaden Streicherklasse. Schülerheft von Martin Müller Schmied, Ute Adler; Helbling Verlag; 2017
2.4.3 Kurzer Vergleich und Zwischenfazit
2.5 Unterrichtsmodelle aus der Praxis
2.5.1 Drei-Jahres-Modell Maria-Ward-Gymnasium München
2.5.2 Wahlunterricht Ludwig-Uhland-Grundschule Langenau
2.5.3 Vergleich der Modelle
3 Fazit und Ausblick
Die Arbeit verfolgt das Ziel, Musikpädagogen und Interessierten einen fundierten Querschnitt über das Thema Streicherklasse zu vermitteln, verschiedene Praxismodelle zu vergleichen und die Potenziale für Lehrende sowie die Perspektiven neben traditionellen Unterrichtsformen aufzuzeigen.
2.4.1 „Alles für Streicher“ Band 1 und 2; Neil A. Kjos Music Co (Verlag); 2007; Gerald E. Anderson, Robert S. Frost
Die erstmals im Jahr 1985 erschienene Streicherschule „Alles für Streicher: eine umfassende Streicherschule“ der Autoren Gerald E. Anderson und Robert S. Frost gehört zu den frühen Unterrichtswerken der Streicherklassen-Pädagogik. Betrachtet wird hierbei die deutschsprachige Zweitauflage aus dem Jahr 1996. Neben diesem Schülerheft für alle vier Streichinstrumente wurden außerdem ein Klavier-Begleitheft mitsamt den Partituren zu den Stücken und ein Theoriearbeitsheft veröffentlicht.
Das Erscheinungsbild des Heftumschlags ist durch Detailphotografien von Streichinstrumenten in der Mitte des Deckblattes ästhetisch und ansprechend gestaltet. Auf der Rückseite werden mögliche ergänzende Werke des Autors Robert S. Frost präsentiert, welche sich gut in den fortlaufenden Unterricht einbinden lassen.
Aufgrund des Fehlens einer Gliederung kann sich der Lehrende oder der Spielende keinen Überblick über das Werk und seinen Aufbau zu verschaffen. Auffällig ist, dass die Streicherschule nicht in Kapitel oder erkennbare Lektionen unterteilt ist, sondern lediglich eine Durchnummerierung aller Lieder und Übungen vorgenommen wurde, wobei sich mit steigender Nummer der Schwierigkeitsgrad erhöht.
Die optische Darstellung der Inhalte beschränkt sich auf schlichten schwarz-weiß – Druck mit wenigen rot hinterlegten Merkfeldern. Verwendete Bilder zur Veranschaulichung sind ebenfalls in schwarz-weiß gehalten. Das Gesamterscheinungsbild ist dadurch wenig ansprechend.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den aktuellen Trend zu Musikklassen vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Veränderungen und definiert das Ziel, eine Übersicht über Streicherklassenkonzepte zu geben.
2 Streicherklassen in Theorie und Praxis: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Streicherklasse, skizziert deren historische Ursprünge, erörtert didaktische Prinzipien wie die Rolland-Methode und stellt verschiedene Lehrmaterialien sowie Unterrichtsmodelle gegenüber.
3 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst den Wert von Streicherklassen für die pädagogische Arbeit zusammen, benennt notwendige Verbesserungen in der Ausbildung und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung dieser Modelle.
Streicherklasse, Musikpädagogik, Klassenunterricht, Streichinstrumente, Didaktik, Paul Rolland, Musikschule, Gruppenunterricht, Lehrmaterialien, Instrumentalunterricht, Unterrichtsmodelle, Musikdidaktik, Schulpraxis, Musikalische Ausbildung, Team Teaching.
Die Arbeit befasst sich mit der pädagogischen Bedeutung von Streicherklassen, deren didaktischen Grundlagen sowie den praktischen Umsetzungsmöglichkeiten für Lehrende im Schulalltag.
Die zentralen Themen sind die historische Genese, didaktische Prinzipien, der Vergleich spezifischer Streicherschulen sowie die Analyse verschiedener Organisationsmodelle in der Praxis.
Das Ziel ist es, einen Querschnitt über das Thema Streicherklasse zu geben, die Perspektiven der Lehrenden zu beleuchten und eine Orientierungshilfe zwischen den etablierten Säulen Privatunterricht und Orchesterarbeit zu bieten.
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie auf Experteninterviews mit Schulleitern und Streicherklassenleitern, um praxisnahe Einblicke und Erfahrungen zu gewinnen.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Auseinandersetzung mit Methoden, eine Untersuchung ausgewählter Streicherschulen und einen detaillierten Vergleich von Unterrichtsmodellen an verschiedenen Schularten.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Streicherklasse, Musikpädagogik, Gruppenunterricht, didaktische Methoden und Unterrichtsmodelle charakterisiert.
Die Rolland-Methode dient als grundlegendes didaktisches Konzept, welches in der Arbeit analysiert wird, um das Verständnis für kleinschrittiges Lernen und Haltungsschulung im Klassenverband zu erläutern.
Die Modelle unterscheiden sich vor allem durch ihr Organisationsprinzip (Pflichtfach vs. Wahlunterricht), ihre Zielgruppe (Grundschule vs. Gymnasium) und die Einbindung in das schulische Budget bzw. die Kooperation mit Musikschulen.
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