Masterarbeit, 2020
108 Seiten, Note: 1,85
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretischer Hintergrund zu Voice Commerce
2.1 Voice Commerce – Begriffsdefinition und Einordnung
2.2 Funktionsweise von Sprachassistenten
2.3 Das Sprachassistenz-Ökosystem
2.3.1 Onlinehandel und Online-Konsument
2.3.2 Potentiale von Sprachassistenz im Onlinehandel
2.3.3 Risiken bei der Nutzung von Sprachassistenten
3 Theoretischer Bezugsrahmen – Akzeptanzforschung
3.1 Stand der Forschung
3.2 Determinanten der Akzeptanz von Voice Commerce
3.2.1 Nutzungsabsicht, wahrgenommene Benutzerfreundlichkeit und wahrgenommener Nutzen
3.2.2 Produkttyp
3.2.3 Wahrgenommene Ubiquität
3.2.4 Datenschutzbedenken
3.2.5 Moderatoren
3.3 Konzeptioneller Bezugsrahmen
4 Methode
4.1 Stichprobe
4.2 Fragebogen
4.3 Pretest
4.4 Datenerhebung
5 Ergebnisse
5.1 Vorbereitende Datenanalyse
5.2 Deskriptive Statistik
5.3 Auswertung der Hypothesen
5.4 Zusammenfassung der Ergebnisse
6 Diskussion und Ausblick
6.1 Generelle Diskussion
6.2 Limitationen und Ausblick
7 Fazit
Das Ziel der Arbeit besteht darin, Faktoren zu identifizieren, die als Treiber oder Barrieren die Akzeptanz von Voice Commerce im Onlinehandel beeinflussen, wobei insbesondere die verschiedenen Phasen des Kaufprozesses berücksichtigt werden.
2.3.2 Potentiale von Sprachassistenz im Onlinehandel
Bei Betrachtung der durch die Digitalisierung getriebenen Dynamik im Onlinehandel sowie der damit einhergehenden Veränderungen im Nutzungsverhalten ist festzustellen, dass es für Sprachassistenz eine Vielzahl an Möglichkeiten gibt, den Kaufprozess mitzugestalten.
Meist ist das übergeordnete Ziel von Marketingaktivitäten, insbesondere im E-Commerce, der Kaufabschluss. Bis jedoch ein Kaufabschluss zustande kommt, kann es zu einer Vielzahl an Kontakten zwischen dem Kunden und dem Unternehmen, der Marke oder dem Produkt kommen. Mögliche Kontaktpunkte, genannt Touchpoints, können das Sehen eines Werbespots, eine Empfehlung von Freunden oder eine vorangegangene Internetrecherche sein. Dem eigentlichen Kauf können somit vielfältige Kontakte vorausgehen. Die Gesamtheit dieser Kontaktpunkte wird als Customer Journey bezeichnet.
Obwohl die Customer Journey wörtlich für eine Reise des Kunden steht, ist sie nicht als lineare Abfolge zu verstehen. Der durch mobile Endgeräte vernetzte Kunde kann die Customer Journey an verschiedenen Punkten und zu verschiedenen Zeitpunkten betreten und ebenso wieder verlassen. Im diesem Sinne ist eher von Zyklen die Rede, die insgesamt mehrmals durchlaufen werden können, bevor ein Kaufabschluss zustande kommt.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von Sprachassistenten ein und leitet die Forschungsfrage sowie das Ziel der Arbeit ab.
2 Theoretischer Hintergrund zu Voice Commerce: Das Kapitel definiert Voice Commerce, erläutert die Technologie der Sprachassistenten und beschreibt das Sprachassistenz-Ökosystem inklusive möglicher Risiken.
3 Theoretischer Bezugsrahmen – Akzeptanzforschung: Hier werden relevante Modelle wie das TAM und UTAUT vorgestellt und Hypothesen zur Akzeptanz von Sprachassistenten aufgestellt.
4 Methode: Dieser Teil beschreibt das methodische Vorgehen der empirischen Untersuchung, einschließlich Stichprobenbeschreibung, Fragebogendesign und Datenerhebung.
5 Ergebnisse: Die Ergebnisse der quantitativen Umfrage werden hier detailliert präsentiert, statistisch ausgewertet und die aufgestellten Hypothesen geprüft.
6 Diskussion und Ausblick: In diesem Kapitel werden die Forschungsergebnisse interpretiert, Limitationen aufgezeigt und zukünftige Forschungsansätze skizziert.
7 Fazit: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und beantwortet abschließend die Forschungsfrage.
Voice Commerce, Sprachassistenten, Onlinehandel, Akzeptanz, Technologieakzeptanzmodell, Kaufprozess, Customer Journey, Datenschutz, Nutzungsabsicht, Benutzerfreundlichkeit, Smart Speaker, E-Commerce, Digitalisierung, Konsumentenverhalten, Ubiquität
Die Arbeit untersucht, welche Faktoren die Akzeptanz von Voice Commerce bei Konsumenten im Onlinehandel beeinflussen, wobei der Fokus auf Treibern und Barrieren liegt.
Neben der Definition und Funktionsweise von Sprachassistenten behandelt die Arbeit die Customer Journey, verschiedene Kaufphasen und das Vertrauen bzw. die Datenschutzbedenken der Nutzer.
Das Ziel ist es, mittels eines Akzeptanzmodells herauszufinden, welche Faktoren (wie wahrgenommener Nutzen oder Datenschutz) die Nutzungsabsicht von Sprachassistenten in verschiedenen Phasen des Einkaufsprozesses bestimmen.
Die Studie verwendet einen quantitativen Forschungsansatz, basierend auf einer Online-Umfrage, deren Ergebnisse mittels multipler linearer Regression ausgewertet wurden.
Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil zur Akzeptanzforschung und einen empirischen Teil, in dem Hypothesen anhand von Daten überprüft werden.
Die zentralen Schlagworte sind Voice Commerce, Akzeptanz, Sprachassistenten, Onlinehandel, Nutzungsabsicht und Datenschutz.
Die Arbeit zeigt, dass die Nutzungsabsicht für Sprachassistenten je nach Kaufphase (Vorkauf, Kauf, Nachkauf) variiert, was für Unternehmen wichtig ist, um gezielte Angebote zu platzieren.
Datenschutzbedenken erweisen sich als signifikante Barriere und üben einen negativen Einfluss auf die Nutzungsabsicht von Sprachassistenten im Onlinehandel aus.
Der wahrgenommene Nutzen konnte als einer der stärksten Treiber für die Akzeptanz von Sprachassistenten identifiziert werden.
Ja, die Arbeit stellt fest, dass die Nutzungsabsicht für Produkte mit niedrigem Informationsbedarf (z. B. Batterien) höher ist als für Produkte mit hohem Informationsbedarf.
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