Bachelorarbeit, 2018
96 Seiten, Note: 1,9
1 EINLEITENDER TEIL
1.1 BEGRIFFLICHE ABGRENZUNG
1.2 PROBLEMSTELLUNG UND FORSCHUNGSFRAGE
1.3 GANG DER UNTERSUCHUNG
2 RAHMENBEDINGUNGEN DES CROWDINVESTING IN DEUTSCHLAND
2.1 WIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN
2.2 RECHTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN
2.3 ZIELE DES CROWDINVESTING
3 RISIKEN IM CROWDINVESTING UND HANDLUNGS-EMPFEHLUNGEN FÜR ANLEGER
3.1 GRUNDLAGEN
3.1.1 CROWDSOURCING
3.1.1.1 Abgrenzung und Charakteristika
3.1.1.2 Koordination und Kommunikation in Crowdsourcing-Projekten
3.1.2 CROWDFUNDING
3.1.3 CROWDINVESTING
3.1.3.1 Besonderheiten des Crowdinvesting
3.1.3.2 Finanzierungsmodelle des Crowdinvesting
3.1.3.3 Risikovergleich zu anderen Anlageformen
3.2 RISIKEN BEI DER AUSWAHL VON GESCHÄFTSPARTNERN
3.2.1 RISIKEN IN DEN BEZIEHUNGEN DER GESCHÄFTSPARTNER
3.2.2 AUSWAHL EINER VERMITTLUNGSPLATTFORM
3.2.2.1 Ziele der Plattformen
3.2.2.2 Investmentprozess
3.2.2.3 Plattformen im Vergleich
3.2.2.4 Anforderungskatalog an Plattformen
3.2.2.5 Kritische Zusammenfassung
3.2.3 AUSWAHL DER KAPITALNEHMER
3.2.3.1 Beurteilung eines Businessplans
3.2.3.2 Risiken der Finanzierungsphasen von Startups
3.2.3.3 Vorzüge des Immobilien-Crowdinvesting
3.3 ERFOLGSKRITERIEN IN BEZUG AUF INVESTOREN
3.3.1 CHARAKTERISTIKA UND MOTIVE VON INVESTOREN
3.3.2 RATIONALE ÜBERLEGUNGEN UND AUFGABEN DER INVESTOREN
3.3.3 ZUSAMMENFASSUNG DER WICHTIGSTEN REGELN FÜR INVESTOREN
3.4 KRITISCHE WÜRDIGUNG DER THEORIE
4 EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG ZUR KLASSIFIZIERUNG VON (POTENZIELLEN) CROWDINVESTOREN
4.1 FORSCHUNGSSTAND UND –FRAGE
4.2 UNTERSUCHUNGSDESIGN
4.3 BEFRAGUNG VON (POTENZIELLEN) CROWDINVESTOREN
4.3.1 UNTERSUCHUNGSDURCHFÜHRUNG
4.3.2 AUSWERTUNG DER STICHPROBE
4.3.3 ERGEBNISSE UND INTERPRETATION DER DATENERHEBUNG
4.3.3.1 Betriebswirtschaftlicher Hintergrund
4.3.3.2 Anlageerfahrung der Investoren
4.3.3.3 Auswahlkriterien der Investoren
4.3.3.4 Schutz vor Informationsasymmetrien
4.3.3.5 Informationen potenzieller Crowdinvestoren
4.4 KRITISCHE WÜRDIGUNG DER PRAKTISCHEN UNTERSUCHUNG
5 FAZIT UND AUSBLICK
5.1 GESAMTKRITISCHE WÜRDIGUNG
5.2 FAZIT ZUM CROWDINVESTING UND AUSBLICK
Die Arbeit untersucht das Crowdinvesting als alternative Finanzierungsform für Kleinanleger und zielt darauf ab, eine Entscheidungshilfe zu erarbeiten, um Investitionskriterien zu bewerten und Risiken zu minimieren.
3.2.1 Risiken in den Beziehungen der Geschäftspartner
Geschäftspartner in einem Crowdinvesting-Projekt sind die Unternehmen als Kapitalnehmer, die Menge der Einzelpersonen der Crowd als Kapitalgeber und die Internetplattformen als Vermittler bzw. Intermediäre. Dazu kommen Treuhänder und Provider. In diesem Kapitel soll untersucht werden, welche Risiken sich aus den unterschiedlichen Interessen der Geschäftspartner ergeben können und wie sich Investoren vor diesen Risiken schützen können.
Abbildung 6 zeigt die Geschäftspartner und ihre Beziehungen in einem idealtypischen Crowdinvesting-Prozess. Die Plattformen stellen standardisierte Abläufe für die Crowdinvesting-Transaktionen sowie ein Kommunikations- und Abwicklungsportal zur Verfügung. Der Ablauf eines idealtypischen Prozesses im Crowdinvesting beginnt mit der Bewerbung des Unternehmens bei der Plattform, die eine Präsentation über das Projekt bzw. das Unternehmen und eine Beschreibung des Finanzierungsvorhabens bzw. einen Businessplan enthält. Die Intermediäre prüfen die Bewerbung, häufig werden auch externe Experten hinzugezogen. Wird die Eignung des Bewerbers für ein Crowdinvesting-Projekt festgestellt und die Bewerbung genehmigt, wird das Unternehmen der Crowd auf der Plattform vorgestellt. Die Plattform vermittelt den Abschluss der Verträge zwischen Kapitalgeber und –nehmer. Daraufhin zahlt der Kapitalgeber den vereinbarten Betrag auf ein Treuhandkonto ein, auch die Auszahlung an die Kapitalnehmer wird über das Treuhandkonto getätigt. Eine weitere Aufgabe des Treuhänders ist die Verwaltung des Investments.
1 EINLEITENDER TEIL: Diese Einführung definiert Crowdinvesting, grenzt es von anderen Crowdsourcing-Modellen ab und leitet die Forschungsfrage sowie das Vorgehen der Arbeit her.
2 RAHMENBEDINGUNGEN DES CROWDINVESTING IN DEUTSCHLAND: In diesem Kapitel werden die ökonomische Entwicklung und die rechtliche Situation, insbesondere im Kontext des Kleinanlegerschutzgesetzes, beleuchtet.
3 RISIKEN IM CROWDINVESTING UND HANDLUNGS-EMPFEHLUNGEN FÜR ANLEGER: Dieser Hauptteil analysiert theoretische Risiken bei der Auswahl von Geschäftspartnern und Projekten sowie Verhaltensweisen von Investoren.
4 EMPIRISCHE UNTERSUCHUNG ZUR KLASSIFIZIERUNG VON (POTENZIELLEN) CROWDINVESTOREN: Dies ist der praktische Teil, der mittels einer Umfrage verschiedene Investorentypen und deren Erfolgskriterien klassifiziert.
5 FAZIT UND AUSBLICK: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und gibt eine kritische Gesamteinschätzung sowie einen Ausblick auf die Zukunft des Crowdinvesting.
Crowdinvesting, Crowdfunding, Kleinanleger, Risikomanagement, Informationsasymmetrie, Businessplan, Finanzierungsmodelle, Startups, Immobilien-Crowdinvesting, Anlegerschutz, Prinzipal-Agenten-Theorie, Investitionsentscheidung, Partiarisches Nachrangdarlehen, Plattform-Auswahl, Crowdsourcing.
Die Arbeit analysiert kritisch das Crowdinvesting als alternative Finanzierungsform für Kleinanleger, um Investoren eine Orientierungshilfe für ihre Entscheidungen zu geben.
Die zentralen Felder sind die Rahmenbedingungen des Marktes, die Identifikation von Risiken zwischen den beteiligten Parteien sowie die Kriterien zur Auswahl von Plattformen und Projekten.
Die Arbeit untersucht, welche Kriterien und Signale Investoren berücksichtigen müssen, um die Chancen des Crowdinvestings zu nutzen und die damit verbundenen Risiken effektiv zu minimieren.
Es wurde eine Kombination aus einer fundierten Literaturrecherche und einer quantitativen empirischen Untersuchung (Online-Umfrage) gewählt.
Im Hauptteil werden neben den Grundlagen die Risiken in den Beziehungen zwischen Kapitalgebern, Plattformen und Unternehmen detailliert betrachtet sowie Entscheidungshilfen für Investoren entwickelt.
Zu den prägenden Begriffen zählen Crowdinvesting, Risikomanagement, Informationsasymmetrie, Anlegerschutz und die Klassifizierung von Investorentypen.
Das Gesetz spielt eine zentrale Rolle für die rechtliche Einordnung von Finanzierungsmodellen wie dem partiarischen Nachrangdarlehen und beeinflusst die Anforderungen an Plattformen und Emittenten maßgeblich.
Immobilienprojekte werden aufgrund der zugrunde liegenden Besicherung durch Sachwerte oft als sicherer eingestuft, bieten jedoch meist geringere Renditen bei kürzeren Laufzeiten als Startup-Investments.
Sie ist die Ursache für viele Konflikte, da Emittenten Informationen zurückhalten können (Adverse Selection oder Moral Hazard), was für Anleger ohne fachliche Expertise schwer zu durchschauen ist.
Die Studie zeigt Tendenzen auf, dass beispielsweise ein betriebswirtschaftlicher Hintergrund und langjährige Anlageerfahrung positive Faktoren für den Erfolg bei Crowdinvesting-Projekten sein können.
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