Examensarbeit, 2020
36 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Bedeutung des Lesens und der Lesemotivation
2.1 Zum Begriff der Lesemotivation
2.2 Funktionen des Lesens
2.3 Förderung der Lesemotivation als Aufgabe des Deutschunterrichts
3. Das Lesetagebuch als handlungs- und produktionsorientierte Methode
3.1 Zum Begriff „Lesetagebuch“
3.2 Einsatzmöglichkeiten
3.3 Chancen und Grenzen
4. Das Lesen in meiner Lerngruppe
4.1 Beobachtungen aus dem Deutschunterricht
4.2 Persönliche Motivation
4.3 Ursprüngliche Idee und Abänderung aufgrund der Schulschließungen
4.4 Ausgangslage
5. Konzept zur Förderung der Lesemotivation
5.1 Legitimation der Methode: Bezüge zum hessischen Lehrplan und zum Kerncurriculum
5.2 Schwerpunkt
5.3 Ziele
5.4 Durchführung des Konzepts während der Homeschooling Phase
5.5 Reflexion
5.6 Evaluation
5.6.1 Auswertung interessanter Fragen zur Bestandsaufnahme
5.6.2 Auswertung interessanter Fragen zur Veränderung der Lesemotivation
5.7 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie die Methode des Lesetagebuchs genutzt werden kann, um die Lesemotivation von Schülern einer siebten Realschulklasse während der Corona-bedingten Homeschooling-Phase zu fördern. Dabei steht die Frage im Zentrum, ob eine handlungs- und produktionsorientierte Auseinandersetzung mit einem individuell gewählten Jugendbuch dazu beitragen kann, die Leselust und Lesebereitschaft der Jugendlichen nachhaltig zu steigern.
3. Das Lesetagebuch als handlungs- und produktionsorientierte Methode
Der Literaturgebrauch bei Jugendlichen hat sich im Laufe der Zeit stark verändert. Die Zuwendung zu elektronischen Medien nimmt stetig zu. Zu Büchern wird in der Freizeit eher selten gegriffen. Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht berücksichtigt die Subjektivität und Interessen der Schüler*innen und bietet Möglichkeiten sich produktiv und kreativ mit Lektüre auseinanderzusetzen und mehr als die Aufgabe „Über-den-Text-zu sprechen.“ Das Lesetagebuch eignet sich als handlungsorientierte Methode im Deutschunterricht, um eine individuelle und altersgemäße, kreative und phantasievolle Auseinandersetzung mit gelesenen Büchern zu ermöglichen um dadurch nachhaltig die Motivation, auch außerhalb der Schule, zu Büchern zu greifen zu steigern. Ferner gilt das Lesetagebuch als Möglichkeit, „individuelle Leseinteressen festzuhalten“ und als „gehobene Möglichkeit über die eigene Freizeitlektüre zu reflektieren.“
1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die abnehmende Lesemotivation bei Jugendlichen, insbesondere im Hinblick auf die PISA-Studie und die sogenannte „Lesekrise“ zu Beginn der Pubertät.
2. Bedeutung des Lesens und der Lesemotivation: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Lesemotivation, beschreibt die Funktionen des Lesens und erläutert die zentrale Rolle der schulischen Leseförderung im Deutschunterricht.
3. Das Lesetagebuch als handlungs- und produktionsorientierte Methode: Hier wird das Lesetagebuch als fachdidaktische Methode eingeführt, seine Einsatzmöglichkeiten skizziert sowie dessen Chancen und Grenzen innerhalb des Literaturunterrichts analysiert.
4. Das Lesen in meiner Lerngruppe: Die Autorin beschreibt ihre konkrete siebte Realschulklasse, deren Leseverhalten, die Herausforderungen der Schulschließung und die daraus resultierende Ausgangslage für das Projekt.
5. Konzept zur Förderung der Lesemotivation: Dieses Kapitel umfasst die methodische Herleitung durch den Lehrplan, die Definition von Zielen, die konkrete Durchführung im Homeschooling sowie die Reflexion und Evaluation der Ergebnisse.
Lesemotivation, Lesetagebuch, Handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht, Distanzunterricht, Homeschooling, Leseförderung, Jugendliche, Realschule, Leseinteresse, Lesekompetenz, Kreative Schreibaufgaben, Binnendifferenzierung, Mediennutzung, Literaturdidaktik, Selbstgesteuertes Lernen.
Die Arbeit untersucht die Förderung der Lesemotivation bei Schülern einer siebten Realschulklasse durch den Einsatz kreativer Lesetagebücher während des durch die Corona-Pandemie bedingten Homeschoolings.
Die Arbeit deckt die didaktische Bedeutung von Lesemotivation, die Methode des handlungs- und produktionsorientierten Literaturunterrichts sowie die spezifischen Herausforderungen des Distanzlernens ab.
Das Ziel ist es, herauszufinden, ob und inwiefern kreative Aufgabenformate und die Freiheit der Buchwahl die Lesemotivation von Jugendlichen steigern können.
Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch Literaturrecherche sowie einer empirischen Evaluation mittels Schülerbefragungen und der Analyse von Arbeitsergebnissen (Lesetagebüchern).
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung in die Lesemotivation, die methodische Einbettung des Lesetagebuchs und die detaillierte Darstellung und Evaluation des umgesetzten Unterrichtskonzepts.
Die Arbeit lässt sich vor allem durch die Begriffe Lesemotivation, Lesetagebuch, handlungs- und produktionsorientierter Literaturunterricht sowie Homeschooling kennzeichnen.
Es wurde eine unauffällige innere Differenzierung vorgenommen, indem den Schülern durch freie Buchwahl und eine Mischung aus Pflicht- und Wahlaufgaben individuelle Wahlmöglichkeiten angeboten wurden.
Die Autorin entschied sich bewusst gegen eine Benotung, um Leistungsdruck zu vermeiden, da dieser die intrinsische Motivation, die im Kontext des Lesens und der kreativen Gestaltung zentral ist, hemmen kann.
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