Bachelorarbeit, 2019
79 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Herleitung und Fragestellung
1.2 Zielsetzung und Forschungsfrage
2 Konzeptionelle Grundlagen
2.1 Logistikketten
2.1.1 Definition Logistik
2.1.2 Definition Logistikkette
2.1.3 Abgrenzung von dem Begriff „Supply Chain“
2.1.4 Typische Logistikketten im Onlinehandel
2.2 Onlinehändler
2.2.1 Definition Handel
2.2.2 Abgrenzung Onlinehandel
2.2.3 Entwicklung des Onlinehandels
2.3 Business-to-Consumer-Markt
2.3.1 Definition Business-to-Consumer-Markt
2.3.2 Abgrenzung von anderen Marktbereichen
2.4 „Supply Chain Management“
2.4.1 Definition „Supply Chain Management“
2.4.2 Funktion des Supply Chain Managements
2.4.3 Supply Chain Management in der praktischen Anwendung
2.5 „Efficient Consumer Response“
2.5.1 Definition „Efficient Consumer Response“
2.5.2 Funktion der Efficient Consumer Response
2.5.3 Efficient Consumer Response in der praktischen Anwendung
3 Idealtypische Integrationsmodelle von Logistikketten
3.1 Kostenpositionen in der Endkundenlogistik
3.2 Determinanten der Integration von Logistikketten
3.3 Integrationsmodell I
3.3.1 Resultierende Mehr- bzw. Minderaufwendungen – Modell I
3.3.2 Resultierende Vor- bzw. Nachteile – Modell I
3.4 Integrationsmodell II
3.4.1 Resultierende Mehr- bzw. Minderaufwendungen – Modell II
3.4.2 Resultierende Vor- bzw. Nachteile – Modell II
3.5 Integrationsmodell III
3.5.1 Resultierende Mehr- bzw. Minderaufwendungen – Modell III
3.5.2 Resultierende Vor- bzw. Nachteile – Modell III
3.6 Integrationsmodell IV
3.6.1 Resultierende Mehr- bzw. Minderaufwendungen – Modell IV
3.6.2 Resultierende Vor- bzw. Nachteile – Modell IV
3.7 Determinantenbasierte Ableitung
4 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht das Potenzial von Supply Chain Management und Efficient Consumer Response in der Endkundenlogistik, um zu evaluieren, unter welchen Bedingungen spezifische Integrationsmodelle von Logistikketten für Onlinehändler im Business-to-Consumer-Markt besonders empfehlenswert sind.
1.1 Herleitung und Fragestellung
Der Begriff „Electronic Commerce“ oder E-Commerce bezeichnet den elektronischen Einzelhandel. Dieser Wirtschaftsbereich gewinnt in Deutschland nicht nur zunehmend an wirtschaftlicher Relevanz, sondern ist außerdem von konstanten Veränderungen betroffen. Diese betreffen u.a. das Verhalten der Abnehmer von diesem Handelskanal angebotenen Produkten und Dienstleistungen. Im Business-to-Consumer-Bereich sind die Abnehmer die Konsumenten. Diese können zwischen einer Vielzahl potenzieller Anbieter wählen, weshalb es für Onlinehändler wichtig erscheint, die sich verändernden Kundenbedürfnisse zu befriedigen. In Bezug auf diese lässt sich feststellen, dass Konsumenten in zunehmendem Maße unter Zeitdruck stehen und ihre Kaufentscheidungen vermehrt in Eile treffen müssen. Aus diesem Grund stellt u.a. die Lieferservice einen entscheidenden Wettbewerbsfaktor dar und umfasst die Lieferzeit.
Da die Auslieferung an den Endkunden die letzte Stufe der Unternehmenslogistik darstellt, scheinen die betrieblichen Logistikprozesse ein nicht zu verachtendes Potenzial für den Generieren von Wettbewerbsvorteilen bereitzuhalten. Darüber hinaus stellt die Unternehmenslogistik einen wichtigen Wettbewerbsfaktor dar, weil sich die Kosten, die ihr zuzurechnen sind auf 5 bis 25% der Handelsspanne belaufen. Onlinehändler müssen zunächst die Entscheidung treffen, inwieweit sie die Unternehmenslogistik selbst in die Hand nehmen bzw. für diesen Zweck einen Logistikdienstleister in Anspruch nehmen wollen. In der Regel erfolgt die Auslieferung an den Endkonsumenten durch den Einsatz von Logistikdienstleistern. In diesem Fall laufen die Logistikprozesse dementsprechend unternehmensübergreifend ab. Werden Logistikdienstleister sorgfältig ausgewählt und optimal eingesetzt, lassen sich daraus Vorteile für das Handelsunternehmen erzielen, die u.a. auf die Spezialisierung und Erfahrung des Dienstleisters zurückzuführen sind. Es besteht allerdings auch die Gefahr des Verlustes eigener Logistikkompetenzen bis hin zur Abhängigkeit vom Dienstleister. Neben der Entscheidung für den umfassenden Einsatz von Logistikdienstleistern bis hin zum Einsatz sog. „Fourth Party Logistics Service Provider“ können Handelsunternehmen auch einen weiteren Ansatz verfolgen. Händler können sich dafür entscheiden, ihre Logistikprozesse vorwärts zu integrieren.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die steigende Bedeutung des E-Commerce ein und leitet die Forschungsfrage hinsichtlich der Logistikpotenziale im Onlinehandel ab.
2 Konzeptionelle Grundlagen: Hier werden die theoretischen Begrifflichkeiten wie Logistik, Onlinehandel, B2C, Supply Chain Management und Efficient Consumer Response definiert und in den Kontext der Arbeit gesetzt.
3 Idealtypische Integrationsmodelle von Logistikketten: Das Hauptkapitel analysiert vier verschiedene Integrationsmodelle für Logistikketten, bewertet deren Aufwände und Vor- bzw. Nachteile durch ein systematisches Scoring-Verfahren.
4 Fazit und Ausblick: Dieses Kapitel fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und beantwortet die zentrale Fragestellung der Arbeit unter Berücksichtigung der untersuchten Integrationsmodelle.
Endkundenlogistik, E-Commerce, Supply Chain Management, Efficient Consumer Response, Integrationsmodelle, Onlinehandel, Logistikketten, Kundenbedürfnisse, Prozessoptimierung, Wettbewerbsvorteile, B2C, Logistikdienstleister, Versandhandel, Materialfluss, Lieferzeit.
Die Bachelorarbeit behandelt die Potenziale des Supply Chain Managements und des Efficient Consumer Response-Ansatzes innerhalb der Endkundenlogistik für Unternehmen im E-Commerce.
Zentrale Themen sind die logistischen Strukturen im Onlinehandel, die Integration von Logistikketten sowie die strategische Abwägung zwischen Eigenleistung und der Zusammenarbeit mit externen Logistikdienstleistern.
Das primäre Ziel ist es, zu ermitteln, welche Integrationstiefen von Logistikketten für Händler im Business-to-Consumer-Markt unter Berücksichtigung von Kosten und Kundenzufriedenheit besonders empfehlenswert sind.
Die Arbeit nutzt eine theoretische Literaturanalyse sowie ein Scoring-Modell, um die verschiedenen Integrationsmodelle hinsichtlich ihrer Vor- und Nachteile sowie resultierender Aufwände zu bewerten.
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der konzeptionellen Grundlagen und die detaillierte Analyse von vier verschiedenen Integrationsmodellen für Logistikketten, inklusive einer determinantenbasierten Ableitung.
Wichtige Begriffe sind Endkundenlogistik, E-Commerce, Supply Chain Management (SCM), Efficient Consumer Response (ECR) und diverse Integrationsmodelle.
Das Integrationsmodell IV schneidet im Scoring-Vergleich der Arbeit mit einem Score von 23 am höchsten ab, was auf dessen Effektivität unter den untersuchten Bedingungen hinweist.
Anticipatory Shipping wird als ein innovativer Ansatz (u.a. von Amazon patentiert) analysiert, der auf vorauseilenden Warenbewegungen basiert, um Lieferzeiten für Kunden massiv zu verkürzen.
Die Arbeit verdeutlicht, dass durch die wachsende Dynamik im Onlinehandel die klassischen Grenzen verschwimmen und die Wahl der Integrationstiefe entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit und Kundenbindung ist.
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