Bachelorarbeit, 2019
34 Seiten, Note: 1,0
Diese wissenschaftliche Abschlussarbeit im Bereich Kriminologie analysiert das Phänomen der physischen Gewalt in der familiären Eltern-Kind-Erziehung. Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Entwicklung der körperlichen Gewalt gegen Kinder in der Empirie zu untersuchen, insbesondere hinsichtlich ihrer Häufigkeit und Brutalität. Dazu werden historische Entwicklungen, relevante Definitionen, verschiedene Formen familialer Gewalt und deren Konsequenzen beleuchtet.
Die Einleitung beleuchtet den historischen Wandel der Einstellung zu häuslicher Gewalt und stellt die Relevanz des Themas dar. Kapitel II behandelt verschiedene Formen erzieherischer Gewalt sowie deren Folgen. Des Weiteren werden wichtige theoretische Erklärungsansätze vorgestellt. Kapitel III konzentriert sich auf empirische Befunde, wobei verschiedene Studien analysiert werden, die die Entwicklung der physischen Gewalt und den Einstellungswandel der Gesellschaft widerspiegeln. Kapitel IV befasst sich mit Präventions- und Interventionsmaßnahmen auf Bundesebene.
Die Arbeit widmet sich der Thematik der physischen Gewalt in der familiären Eltern-Kind-Erziehung. Die zentralen Schlüsselwörter und Fokuspunkte sind daher Eltern-Kind-Gewalt, familiäre Gewalt, Kindesmisshandlung, rechtliche Entwicklung, empirische Befunde, Erklärungsansätze, Prävention, Intervention und Jugendhilfe.
Die Arbeit untersucht, ob körperliche Gewalt gegen Kinder in der familialen Erziehung empirisch häufiger oder brutaler geworden ist und analysiert die historischen Hintergründe.
Vorgestellt werden der personenzentrierte Ansatz (Steele & Pollock), der soziostrukturelle Ansatz (Gil) und der integrative Ansatz (Gelles).
Ja, die Arbeit dokumentiert einen deutlichen Einstellungswandel hin zu einer geringeren sozialen Akzeptanz von körperlicher Züchtigung, belegt durch Studien wie die von Kai D. Bussmann.
Die Jugendhilfe bietet präventive Maßnahmen wie Erziehungsberatungsstellen an, um Familien frühzeitig zu unterstützen und Gewalt zu verhindern.
Es werden unter anderem Studien von Peter Wetzels (1997), KFN-Schülerbefragungen (1998) und Dirk Baier et al. (2009) herangezogen.
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