Masterarbeit, 2014
122 Seiten, Note: 1,7
A. EINLEITUNG
B. KENNGRÖßEN TK‐LAGER
C. SCHWACHSTELLENANALYSE/OPTIMIERUNG
1. GEBÄUDEHÜLLE
Materialien und Bauteilaufbauten
Gebäudeform und Ausrichtung
2. UNTERFRIERSCHUTZHEIZUNG
3. TORSYSTEME
4. BE‐ UND ENTLADUNG
5. TÜRRAHMENHEIZUNG
6. BELEUCHTUNG
7. KÄLTEANLAGE
Verdichter
Verdampfer
Verflüssiger
Kältemittel
Kaskaden
8. ENERGIEURSPRUNG
9. ENERGIEBESCHAFFUNG
10. DAS PERFEKTE TK‐LAGER
D. FAZIT
Diese Masterarbeit zielt darauf ab, energetisch sinnvolle und gleichzeitig wirtschaftlich darstellbare Optimierungsmaßnahmen für Tiefkühllagerhäuser aufzuzeigen, um den Energieverbrauch signifikant zu senken und die Betriebseffizienz zu steigern.
1. Gebäudehülle
Die wichtigsten Einflussgrößen auf die Wärmelast durch Transmission sind im Energie-Leitfaden des VDKL aufgeführt[9]:
Wärmeleitfähigkeit des Dämmmaterials
Dämmschichtdicke
Reflexionsgrad der Oberfläche
Qualität der Bauausführung
Temperaturdifferenz zwischen Kühlraum und Umgebung
Alterungsbeständigkeit des Dämmmaterials
Sperrwert der Dampfsperre
Diese Einflussgrößen werden im Folgenden teilweise untersucht und teilweise ergänzt.
A. EINLEITUNG: Einführung in die ökonomische und ökologische Bedeutung der Tiefkühllogistik sowie Definition der Zielsetzung der Arbeit.
B. KENNGRÖßEN TK‐LAGER: Darstellung der Marktsituation und Definition des „Standard-Tiefkühllagerhauses“ zur weiteren Analyse.
C. SCHWACHSTELLENANALYSE/OPTIMIERUNG: Detaillierte Untersuchung energetischer Schwachstellen, von der Gebäudehülle bis zur Kälteanlage, inklusive Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen.
1. GEBÄUDEHÜLLE: Analyse der Dämmstandards, der Gebäudeform und deren Einfluss auf den Wärmeeintrag.
2. UNTERFRIERSCHUTZHEIZUNG: Vergleich verschiedener Heizsysteme zum Schutz des Bodens vor Einfrieren.
3. TORSYSTEME: Untersuchung der Energieverluste durch Toröffnungen und technische Ansätze zu deren Reduktion.
4. BE‐ UND ENTLADUNG: Analyse des Warenübergangsprozesses und Potenziale durch neue Be- und Entladetechnologien.
5. TÜRRAHMENHEIZUNG: Prüfung der Energieeffizienz von Heizbändern zur Vermeidung von Vereisungen.
6. BELEUCHTUNG: Gegenüberstellung von konventionellen Leuchtmitteln mit moderner LED-Technik.
7. KÄLTEANLAGE: Untersuchung der Komponenten der Kälteanlage (Verdichter, Verdampfer, Verflüssiger) und deren Einfluss auf den COP.
8. ENERGIEURSPRUNG: Vorstellung alternativer Energiebereitstellungsmodelle mittels Erdgas-Blockheizkraftwerken.
9. ENERGIEBESCHAFFUNG: Erläuterung der Strommarktstrukturen und Möglichkeiten zur flexiblen Laststeuerung.
10. DAS PERFEKTE TK‐LAGER: Synthese der entwickelten Optimierungsansätze in einem Gebäudeentwurf.
D. FAZIT: Zusammenfassende Bewertung der energetischen Einsparpotenziale und wirtschaftlichen Vorteile der vorgeschlagenen Maßnahmen.
Tiefkühllager, Energieeffizienz, Kältetechnik, Transmission, Wärmeeintrag, BHKW, Absorptionskältemaschine, LED-Beleuchtung, Unterfrierschutzheizung, Toröffnungen, COP, Energieverbrauch, Wirtschaftlichkeitsanalyse, Tiefkühllogistik, Nachhaltigkeit
Die Arbeit untersucht energetische Optimierungsansätze für Tiefkühllagerhäuser, um Betriebskosten zu senken und die Energieeffizienz zu steigern, ohne die Anforderungen an das Lagergut zu verletzen.
Die Arbeit deckt das gesamte Gebäude inklusive Hülle, Kälteanlage, Beleuchtung, Tor- und Verladetechnik sowie alternative Energiebeschaffungsstrategien ab.
Das Hauptziel ist es, energetisch sinnvolle Maßnahmen zu identifizieren, die über die gesamte Lebensdauer wirtschaftlich darstellbar sind.
Es werden Bestandsdaten analysiert, theoretische Grundlagen der Thermodynamik angewandt und Wirtschaftlichkeitsberechnungen für verschiedene technische Szenarien durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Schwachstellenanalyse der einzelnen Bauteile und Anlagen, deren Optimierungspotenziale und die Bewertung alternativer Energiekonzepte.
Zu den Kernbegriffen gehören Tiefkühllager, Energieeffizienz, Kältetechnik, BHKW, Optimierung und Wirtschaftlichkeit.
Sie ist energetisch fragwürdig, da sie dem Boden Wärme zuführt, die das Kältesystem zuvor mühsam abgeführt hat; dennoch ist sie für die Statik bei bestimmten Dämmstärken technisch schwer ersetzbar.
Durch optimierte Öffnungszeiten, den Einsatz von Schnelllauftoren, Luftschleieranlagen oder dedizierten Schleusensystemen für den Paletten- und LKW-Umschlag.
Das hängt stark von den Randbedingungen ab, wie die Arbeit durch verschiedene Szenarien belegt; die Kombination mit einer Kompressionskälteanlage ist nach 10 Jahren oft die wirtschaftlichste Lösung.
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