Masterarbeit, 2020
71 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Theoretischer Hintergrund
2.1 Selbstwirksamkeit
2.1.1 Begriffsdefinition
2.1.2 Die sozial-kognitive Theorie nach Bandura
2.1.3 Dimensionen der Selbstwirksamkeit
2.1.4 Quellen der Selbstwirksamkeit
2.1.5 Empirische Befunde
2.2 Stress
2.2.1 Begriffsdefinitionen
2.2.2 Transaktionales Stressmodell
2.2.3 Auswirkungen von Stress
2.2.4 Stressbewältigung & -prävention
2.2.5 Empirische Befunde
2.3 Achtsamkeit
2.3.1 Begriffsdefinition
2.3.2 Achtsamkeit in der Arbeitswelt
2.3.3 Mindfulness Based Stress Reduction
2.3.4 Empirische Befunde
2.4 Stand der Forschung
2.5 Fragestellung und Hypothesen
3 Methodik
3.1 Methodisches Vorgehen
3.2 Stichprobe
3.3 Forschungsinstrument
3.3.1 Soziodemografische Items
3.3.2 Skala der beruflichen Selbstwirksamkeit
3.3.3 Maslach Burnout Inventar
3.3.4 Achtsamkeit
3.4 Durchführung der Datenerhebung
3.5 Datenaufbereitung und Datenauswertung
3.5.1 Testung Hypothese 1 und 2
3.5.2 Testung Hypothese 3
4 Ergebnisse
4.1 Deskriptive Ergebnisse
4.2 Beantwortung der Forschungshypothesen
4.2.1 Ergebnisse Hypothese 1
4.2.2 Ergebnisse Hypothese 2
4.2.3 Ergebnisse Hypothese 3
5 Diskussion
5.1 Diskussion der Ergebnisse
5.2 Limitationen der Studie
5.3 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen beruflicher Selbstwirksamkeit und arbeitsbedingtem Stressempfinden bei Vollzeitbeschäftigten sowie die Rolle der Achtsamkeit als förderlicher Faktor für die Stressbewältigung. Dabei wird insbesondere beleuchtet, ob sich Unterschiede in der Selbstwirksamkeit bei Arbeitnehmern mit und ohne Führungsverantwortung zeigen, um daraus Empfehlungen für Personalentwicklungsmaßnahmen abzuleiten.
2.1 Selbstwirksamkeit
„Do you believe in yourself? Do you know that you have what it takes to be successful? Do you believe it is all within you?“ (Luthans, Youssef, & Avolio, 2007, S. 33). Diese Fragen beschreiben laut der Autoren Luthans et al. (2007) die Charakteristik des Konstruktes Selbstwirksamkeit, das in diesem Abschnitt genauer beleuchtet werden soll.
2.1.1 Begriffsdefinition
Unter Selbstwirksamkeit versteht man die „subjektive Gewissheit, neue oder schwierige Anforderungssituationen aufgrund eigener Kompetenz bewältigen zu können.“ (Schwarzer & Jerusalem, 2002, S. 35). Laut einer weiterführenden Definition von Kaluza (2018) meint die Erwartung an die Selbstwirksamkeit das optimistische Vertrauen in die eigenen Stärken und Fähigkeiten.
2.1.2 Die sozial-kognitive Theorie nach Bandura
Das Konstrukt der Selbstwirksamkeitserwartung1 fußt auf der sozial-kognitiven Theorie von Bandura (1997), welche beschreibt, dass durch die subjektive Selbstwirksamkeitserwartung einer Person sowohl kognitive, motivationale, aktionale als auch emotionale Prozesse und die daraus resultierenden Handlungen gesteuert werden (Urton, 2017):
§ Das Denken – wird das Denken von optimistischen Lösungsvorschlägen bestimmt oder von Gedanken des Versagens?
§ Die Gefühle – wird die Situation voller Zuversicht empfunden oder stehen Stress und Angst im Vordergrund?
§ Die Motivation – wieviel Aufwand wird betrieben, um die Situation zu meistern?
§ Die Auswahl von Situationen – wird eher eine leicht zu bewältigende oder eine anspruchsvolle Situation gesucht?
Je nach Grad der Selbstwirksamkeit werden unterschiedliche Handlungsoptionen gewählt. In Experimenten konnte nachgewiesen werden, dass Menschen mit hoher Selbstwirksamkeitserwartung ihre Chancen bei der Bewältigung einer Aufgabe, mit der sie keinerlei Erfahrung hatten, höher einschätzten, als Probanden mit geringer Selbstwirksamkeit. Dementsprechend führten sie die Aufgabe mit einer höheren Motivation und Ausdauer aus und waren zudem weniger frustriert, sobald sie scheiterten (Jerusalem, 1990).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz von beruflicher Selbstwirksamkeit, Stress und Achtsamkeit ein und begründet die Untersuchung an einer Stichprobe von Vollzeitbeschäftigten.
2 Theoretischer Hintergrund: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der drei Konstrukte Selbstwirksamkeit, Stress und Achtsamkeit und leitet die Forschungshypothesen ab.
3 Methodik: Hier wird das methodische Vorgehen der Querschnittsstudie, die Stichprobenzusammensetzung sowie die eingesetzten psychometrischen Fragebögen detailliert beschrieben.
4 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die deskriptiven Statistiken und die statistischen Analysen zur Überprüfung der drei aufgestellten Forschungshypothesen.
5 Diskussion: Die Ergebnisse werden hier interpretiert und in den theoretischen Kontext eingeordnet, gefolgt von einer Reflexion der Limitationen sowie einem Ausblick auf künftige Forschung.
Selbstwirksamkeit, Stress, Achtsamkeit, Stressbewältigung, Personalentwicklung, Burnout, Resilienz, Arbeitswelt, Führungsverantwortung, Arbeitnehmer, Gesundheitsmanagement, psychische Gesundheit, Ressourcen, psychologische Belastung, Kompetenz.
Die Arbeit untersucht das Zusammenspiel von beruflicher Selbstwirksamkeit, Achtsamkeit und arbeitsbedingtem Stress und analysiert, wie diese Faktoren die Gesundheit und Leistungsfähigkeit von Beschäftigten beeinflussen.
Die zentralen Themenfelder sind die psychologischen Ressourcen des Einzelnen, die Mechanismen der Stressentstehung und -bewältigung sowie die Rolle der Achtsamkeit in modernen Arbeitswelten.
Das primäre Ziel ist es zu ermitteln, ob eine hohe berufliche Selbstwirksamkeit mit geringerem Stressempfinden korreliert und ob Achtsamkeit als förderlicher Faktor zur Stressbewältigung beitragen kann.
Es wird ein quantitatives, korrelatives Forschungsdesign angewandt. Die Daten wurden mittels einer Online-Querschnittsbefragung erhoben und anschließend statistisch ausgewertet.
Der Hauptteil umfasst eine theoretische Aufarbeitung der Konstrukte, die methodische Vorgehensweise bei der Erhebung (inklusive Testinstrumente) sowie die Präsentation und Interpretation der empirischen Ergebnisse.
Wichtige Schlüsselwörter sind Selbstwirksamkeit, Stress, Achtsamkeit, Personalentwicklung und Burnout, da diese die Kernaspekte der Untersuchung definieren.
Die Arbeit zeigt, dass Angestellte mit Führungsverantwortung über eine statistisch signifikant höhere berufliche Selbstwirksamkeit verfügen als Angestellte ohne solche Verantwortung.
Vollzeitbeschäftigte sind besonders geeignet, um berufsbedingte Belastungen von privatem Stress zu differenzieren, da ihre berufliche Tätigkeit einen signifikanten Teil ihrer mentalen und zeitlichen Kapazitäten einnimmt.
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