Bachelorarbeit, 2020
57 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund
3. Material und Methode
3.1 Methodenauswahl
3.2 Ein- und Ausschlusskriterien
3.3 Aufbau und Inhalt Fragebogen
3.4 Durchführung Fragebogen
4. Ergebnisse
4.1 Teilnahme
4.2 Alter
4.3 Geschlecht
4.4 Umweltbewusstes Leben im Alltag
4.5 Umweltbewusstes Leben in Bezug auf die Mundhygiene
4.6 Umweltbewusstes Verhalten in der Zahnarztpraxis
5. Diskussion
5.1 Methodendiskussion
5.2 Umweltbewusste Alternativen für die Mundhygiene
5.3 Umweltbewusstsein in der Zahnarztpraxis
6. Fazit
7. Literaturverzeichnis
8. Anhang
8.1 Fragebogen
8.2 Excel Tabellen
8.3. Fragebogen Anonymität
9. Danksagung
Die Arbeit untersucht das Interesse von Patienten an ökologischer Nachhaltigkeit in der Zahnmedizin, wobei der Fokus auf umweltbewussten Mundhygieneartikeln und nachhaltigen Praktiken in der Zahnarztpraxis unter Berücksichtigung geltender Hygienerichtlinien liegt.
Elektrische Zahnbürste
Wie zuvor angesprochen wurde, überwiegt die elektrische Zahnbürste in der Effektivität der Gingivitisreduktion leicht gegenüber der der Handzahnbürste. Graetz et al. (2018) geben in der S3 Richtlinie an, dass eine elektrische Zahnbürste mit einer oszillierenden-rotierenden (OR) Bewegung zu bevorzugen ist. Oral-B® ist hierbei als Marktführer zu erwähnen. Seit vielen Jahren bietet die Firma die jeweiligen elektrischen Zahnbürsten mit der OR-Technologie an.
Die über elf Jahre stattgefundene Beobachtungsstudie der Uni Greifswald unterstützt diese Herangehensweise. Konkret wurde ermittelt, dass die Patienten, welche sich mit einer elektrische Zahnbürste die Zähne putzen, von 20% weniger Zahnverlust betroffen sind als die Patienten die manuell putzen. Dies bezieht sich v.a. auf den Verlust von Zähnen durch Parodontitis. Durch eine OR-Reinigung wird der parodontale Attachmentverlust durch die effektive Plaqueentfernung reduziert (Pitchika et al., 2019). Jedoch wurde bisher noch keine umweltbewusstere Alternative der Firma Braun® (Oral-B) vorgestellt. Somit haben sich in den letzten Jahren andere Konzerne mit dem Thema beschäftigt.
In Tabelle 4 wurde die elektrische Zahnbürste Happybrush® vorgestellt. Die wichtige OR-Technologie ist laut Hersteller integriert worden. Auch verschiedene Reinigungsmodi und ein zwei Minuten Timer wurde eingebaut, wobei ein Drucksensor nicht enthalten ist (Homepage Happybrush, 2020). Dadurch kann das Zahnfleisch durch einen zu starken Putzdruck verletzt werden. Diese Variante kommt dementsprechend nah an eine Oral-B® Zahnbürste heran. Die persönlichen Ansprüche an eine elektrische Zahnbürste, wie z.B. der Preis, das Gewicht, das Zubehör, die Akkulaufzeit o.ä. sind individuell an den Patienten anzupassen. Dies bezieht sich auch auf alle weiteren (nicht umweltbewussten) Alternativen zur Oral-B® Zahnbürste.
Einleitung: Einführung in die Klimakrise, die Relevanz von Plastikmüll und CO2-Ausstoß in der Zahnmedizin sowie Formulierung der Forschungsfrage und Hypothesen.
Theoretischer Hintergrund: Darstellung der weltweiten Klimaproblematik, der spezifischen Belastung durch Zahnarztpraxen und des aktuellen Wissenstands zu Mundhygieneartikeln.
Material und Methode: Erläuterung der empirischen Befragung, der Zielgruppendefinition, der Erstellung des Fragebogens via LamaPoll® und des methodischen Vorgehens bei der Auswertung.
Ergebnisse: Deskriptive Auswertung der Umfragedaten zu Alter, Geschlecht, Konsumverhalten der Patienten sowie deren Einstellung zu umweltbewussten Produkten und Abläufen in der Praxis.
Diskussion: Kritische Auseinandersetzung mit der Methodik, wissenschaftlicher Vergleich der untersuchten Alternativprodukte (Zahnbürsten, Zahnseide, Tabs) und Analyse des Praxisabfalls.
Fazit: Zusammenfassende Bewertung, dass ein steigendes Patienteninteresse existiert, aber weiterer Forschungsbedarf und politische Anpassungen für eine nachhaltige "Green Dentistry" notwendig sind.
Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Quellen und Studien zur Untermauerung der Ergebnisse.
Anhang: Dokumentation des Fragebogens, der detaillierten Excel-Tabellen und rechtlicher Hinweise zur Datenverarbeitung.
Danksagung: Persönliche Danksagung an Betreuer, Unterstützer und Studierende.
Ökologische Nachhaltigkeit, Zahnheilkunde, Patientenperspektive, Plastikmüll, CO2-Fußabdruck, Green Dentistry, Mundhygiene, Dentalhygiene, Zahnbürsten, Zahnseide, Zahnputztabletten, Umweltschutz, Hygienerichtlinien, Präventionsmanagement, Praxisabfall.
Die Arbeit untersucht die Relevanz der ökologischen Nachhaltigkeit von Produkten in der Zahnheilkunde aus der Sicht der Patienten und analysiert den aktuellen Stand zu umweltbewussten Mundhygieneartikeln und Praxisabläufen.
Die zentralen Themen sind der Einsatz plastikfreier Alternativen bei Mundhygieneartikeln sowie Möglichkeiten zur Reduktion von Plastikmüll und CO2-Emissionen innerhalb der Zahnarztpraxis.
Das Hauptziel ist es, das Interesse der Patienten an Nachhaltigkeit zu ermitteln und die Forschungsfrage zu beantworten: "Wie wichtig ist den Patienten die Nutzung plastikfreier Produkte in der häuslichen Mundhygiene und die umweltbewusste zahnmedizinische Behandlung?"
Es wurde eine empirische Sozialforschung in Form einer Online-Umfrage mittels des Tools LamaPoll® durchgeführt, die durch Literaturanalysen und eine klinische Expertise ergänzt wurde.
Im Hauptteil (Diskussion) werden die Ergebnisse der Befragung mit dem aktuellen Wissensstand zu Alternativprodukten wie Bambuszahnbürsten, kompostierbarer Zahnseide und Zahnputztabletten sowie mit Hygienerichtlinien und ökologischen Herausforderungen im Praxisalltag verknüpft.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Ökologische Nachhaltigkeit, Green Dentistry, Patientenperspektive, Mundhygiene, Praxisabfall und CO2-Bilanz charakterisieren.
Das Tool ermöglichte eine datenschutzkonforme Online-Erhebung, bei der Anonymität garantiert wurde und durch IP-Sperren sichergestellt werden konnte, dass jeder Teilnehmer den Fragebogen nur einmal ausfüllt.
Die Umfrage zeigt ein hohes Interesse an umweltbewusstem Verhalten in der Zahnarztpraxis; viele Patienten bewerten den Wechsel zu umweltfreundlichen Alternativen (z. B. Porzellanbecher statt Plastikbecher) als positiv.
Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass Zahnputztabletten eine ökologisch sinnvolle und wirksame Alternative zu herkömmlicher Zahnpasta in Tuben darstellen, auch wenn bei vielen Teilnehmern noch Wissensdefizite über deren Potenzial bestehen.
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