Bachelorarbeit, 2019
42 Seiten, Note: 2.0
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen und begriffliche Abgrenzung
2.1 Kosten, Prozess
2.2 Prozesskosten
2.3 Kostenrechnungssysteme
3 Prozesskostenrechnung
3.1 Ziele und Anforderungen
3.2 Voraussetzungen
3.3 Vorgehensweise
3.4 Anwendungsbereich
3.5 Varianten der Prozesskostenrechnung
4 Prozesskostenrechnung bei einem Automobilzulieferer
4.1 Unternehmensvorstellung
4.2 Analyse der aktuellen Probleme bei der Kostentransparenz
4.3 Verbesserte Kostentransparenz durch Prozesskostenrechnung
5 Fazit
6 Literatur
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist es, die Kostentransparenz und Kostenzuordnung eines Automobilzulieferers durch die Anwendung der Prozesskostenrechnung zu verbessern, um eine verursachungsgerechtere Verteilung der Gemeinkosten auf die Kostenträger zu ermöglichen und somit die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
3.3 Vorgehensweise
In der Literatur werden unterschiedliche Vorgehensweisen zum Aufbau einer Prozesskostenrechnung beschrieben. Der Aufbau einer Prozesskostenrechnung lässt sich im Wesentlichen in drei Schritte einteilen:
- den Aufbau der Prozesshierarchie,
- die Wahl von Kostentreibern sowie
- die Ermittlung der Prozesskostensätze.48
Im Anschluss erfolgt die Kalkulation mithilfe der Prozesskostenrechnung.
Der erste Schritt zum Aufbau einer Prozesshierarchie ist demnach die Tätigkeitsanalyse. Dabei stehen die Tätigkeiten in der Prozesshierarchie an unterster Stelle und stellen aus kostenrechnerischer Sicht die kleinste, nicht mehr sinnvoll unterteilbare, Handlungseinheit dar.50 Sinn und Zweck der Tätigkeitsanalyse ist es, zu ermitteln, welche Tätigkeiten in welchem Umfang innerhalb einer Untersuchungsperiode verrichtet werden und inwieweit die einzelnen Mitarbeiter einer Kostenstelle durch diese Tätigkeiten in Anspruch genommen werden.51 Die Tätigkeiten sollten weitestgehend homogen, standardisierbar, repetitiv sowie quantifizierbar sein.52 Die Aufnahme solcher Tätigkeiten kann mithilfe verschiedener Erhebungsmaßnahmen erfolgen:
1 Einleitung: Dieses Kapitel definiert die Problemstellung der mangelnden Kostentransparenz bei Automobilzulieferern, setzt die Zielsetzung der Arbeit und beschreibt den inhaltlichen Aufbau.
2 Theoretische Grundlagen und begriffliche Abgrenzung: Hier werden die zentralen Begriffe wie Kosten und Prozess definiert und ein Überblick über verschiedene Kostenrechnungssysteme sowie deren Eignung gegeben.
3 Prozesskostenrechnung: Das Kapitel erläutert die Entstehung, Ziele, Anforderungen und Vorgehensweisen der Prozesskostenrechnung sowie verschiedene methodische Varianten.
4 Prozesskostenrechnung bei einem Automobilzulieferer: Hier erfolgt die praktische Anwendung der theoretischen Erkenntnisse auf ein fiktives Beispiel eines Zulieferers, inklusive einer Gegenüberstellung zur traditionellen Zuschlagskalkulation.
5 Fazit: Das Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen, bestätigt die Zielerreichung zur verbesserten Kostentransparenz und weist kritisch auf den hohen Implementierungsaufwand hin.
Prozesskostenrechnung, Gemeinkosten, Kostentransparenz, Kalkulation, Automobilzulieferer, Zuschlagskalkulation, Tätigkeitsanalyse, Prozesshierarchie, Kostentreiber, Prozesskostensätze, Leistungsbezug, Ressourcenverbrauch, Effizienz, Wettbewerbsfähigkeit, Prozesskosten.
Die Arbeit untersucht, wie ein Automobilzulieferer durch die Einführung einer Prozesskostenrechnung die Transparenz seiner Gemeinkosten erhöhen und seine Kalkulation optimieren kann.
Die Themenfelder umfassen die traditionelle Kostenrechnung, die theoretischen Grundlagen der Prozesskostenrechnung sowie deren praktische Anwendung in der Automobilzuliefererindustrie.
Das Hauptziel ist die Verbesserung der Kostentransparenz und -zuordnung, um eine verursachungsgerechtere Kostenverrechnung zu erreichen und somit wettbewerbsfähige Preise zu ermöglichen.
Es wird eine literaturbasierte theoretische Herleitung der Prozesskostenrechnung durchgeführt und deren Anwendung anhand eines vereinfachten Fallbeispiels in einem Automobilunternehmen modelliert.
Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von Begriffen, der detaillierten Beschreibung der Vorgehensweise bei der Prozesskostenrechnung und der Anwendung auf ein praktisches Beispiel.
Wichtige Begriffe sind Prozesskostenrechnung, Kostentransparenz, Gemeinkostenmanagement, Zuschlagskalkulation und wettbewerbsfähige Preisbildung.
Da diese Kosten nicht direkt durch eine Prozessmenge getrieben werden, müssen sie im Modell über spezielle Umlagesätze auf die leistungsabhängigen Prozesse verteilt werden.
Die Analyse zeigt, dass die traditionelle Zuschlagskalkulation das Produkt "Federbeinaufnahme" zu hoch belastet, während das Produkt "Motorlager" durch zu geringe Kostenbelastung in der traditionellen Kalkulation einen versteckten Verlust aufweist.
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