Masterarbeit, 2020
254 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
1.1 Hintergrund - Digitalisierung
1.2 Hintergrund - Unternehmensführung
1.3 Zielsetzung
2 Analyse des IST-Zustandes
2.1 Electronic Medical Record Adoption Model (EMR Adoption Model, EMRAM)
2.2 Der Stand der Digitalisierung deutscher Krankenhäuser im internationalen Vergleich
2.3 Alternative Evaluationsansätze zur Ermittlung des Digitalisierungsgrades
2.4 Mögliche Ursachen für den IST-Zustand in Deutschland
3 Chancen der Digitalisierung für Gesundheitssysteme
4 Der szenariobasierte Ansatz der strategischen Planung in einer volatilen Welt
5 Ergebnisse für die Branche öffentlicher Universitätskliniken in Deutschland
5.1 Schritt 1: Zieldefinition
5.2 Schritt 2: Wahrnehmungsanalyse
5.3 Schritt 3: Trend- und Unsicherheitsanalyse
5.4 Schritt 4: Szenarioentwicklung
5.5 Schritt 5: Strategiedefinition
5.6 Schritt 6: Kontinuierliche Kontrolle
6 Diskussion
7 Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Masterthesis zielt darauf ab, das Modell des Radars für die Strategieplanung nach Wulff et al. erstmals zur Entwicklung einer wettbewerbsfähigen Strategie für die digitale Transformation im Bereich der Krankenversorgung von öffentlichen Universitätskliniken in Deutschland einzusetzen, um unter Berücksichtigung volatiler Rahmenbedingungen eine mehrwertgenerierende Zukunftsplanung zu ermöglichen.
1.2 Hintergrund - Unternehmensführung
Unternehmensführung kann sich heutzutage anfühlen, wie wenn man Steuermann eines Raftingboots in einem Gebirgsbach ist. Während man versucht, das Schiff über Wasser zu halten und die Crew zu schützen, kämpft man darum, die Orientierung zu behalten, und man weiß nicht, was als Nächstes passieren wird. Konnten die Abstimmungsergebnisse zum Brexit vorausgesehen werden? Konnte erwartet werden, dass das Augmented-Reality-Spiel Pokémon Go einen Welterfolg erzielt? Konnte die Coronakrise in ihrem volkswirtschaftlichen Ausmaß vorhergesehen werden? Dieses sind nur drei Beispiele die zeigen, dass Menschen und Unternehmen heutzutage in vielfach unsicheren Zeiten leben.
Es gibt viele weitere Ereignisse und Trends, die im Nachhinein logisch erklärt werden können, die aber ein Jahr zuvor niemand genau vorhergesagt hat. Und viele scheinbar unzusammenhängende, sich jedoch gegenseitig beeinflussende, Trends, gepaart mit der Unberechenbarkeit verschiedener „Global Player“, wie z.B. politischen Entscheidungsträgern in den USA und China, steigern die Unvorhersehbarkeit weiter.
Ein Begriff, den Experten verwenden, um die herausfordernden Bedingungen für Unternehmen in einer sich schnell wandelnden Geschäftswelt zu beschreiben, ist VUKA. Dieser Begriff steht für Volatilität, Unsicherheit, Komplexität und Ambiguität (Mehrdeutigkeit) [Abbildung 2] [Sarica, 2020, S. 17ff]. Bereits Albert Einstein hatte mit seinem Zitat „Eine neue Art von Denken ist erforderlich, wenn die Menschheit weiterleben will“ einen Denkanstoß gegeben.
1 Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die Hintergründe der Digitalisierung im Gesundheitswesen sowie die Herausforderungen moderner Unternehmensführung und definiert die Zielsetzung der Arbeit im Kontext öffentlicher Universitätskliniken.
2 Analyse des IST-Zustandes: Dieses Kapitel evaluiert den aktuellen Digitalisierungsgrad deutscher Krankenhäuser anhand des EMR Adoption Models und analysiert mögliche Ursachen für den bestehenden Investitions- und Umsetzungsstau.
3 Chancen der Digitalisierung für Gesundheitssysteme: Hier werden die Potenziale digitaler Transformation zur Effizienzsteigerung und Versorgungsverbesserung unter Berücksichtigung aktueller regulatorischer Veränderungen diskutiert.
4 Der szenariobasierte Ansatz der strategischen Planung in einer volatilen Welt: Dieses Kapitel führt in das methodische Modell des Radars für die Strategieplanung ein, um komplexe Veränderungsprozesse in einer VUKA-Umwelt strukturiert zu erfassen.
5 Ergebnisse für die Branche öffentlicher Universitätskliniken in Deutschland: Hier wird der gesamte Planungsprozess, von der Zieldefinition über die Wahrnehmungsanalyse bis hin zur Strategiedefinition und Kontrolle, konkret für die Branche angewendet.
6 Diskussion: Die Ergebnisse werden kritisch hinterfragt und in den Kontext aktueller wirtschaftlicher und gesundheitspolitischer Entwicklungen sowie internationaler Erfahrungen eingeordnet.
7 Zusammenfassung und Ausblick: Diese abschließende Sektion fasst die methodischen Erkenntnisse zusammen und wagt einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung kontinuierlicher strategischer Planung für öffentliche Universitätskliniken.
Digitale Transformation, Öffentliche Universitätskliniken, Krankenversorgung, VUKA-Welt, Strategische Planung, Szenarioanalyse, EMRAM-Modell, Krankenhausmanagement, Change-Management, Gesundheitswesen 4.0, Stakeholder-Analyse, Investitionsstau, IT-Strategie, Digitalisierungsgrad, Prozessmanagement.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung einer Strategie für die erfolgreiche digitale Transformation von öffentlichen Universitätskliniken in Deutschland im Bereich der Krankenversorgung für den Zeitraum 2021 bis 2026.
Die zentralen Themen umfassen den aktuellen Digitalisierungsstand deutscher Kliniken, die Herausforderungen durch die sogenannte VUKA-Welt sowie die Anwendung szenariobasierter Planungsmodelle zur strategischen Ausrichtung.
Das Ziel ist es, das Modell des Radars für die Strategieplanung nach Wulff et al. erstmals auf öffentliche Universitätskliniken anzuwenden, um eine mehrwertgenerierende digitale Transformationsstrategie zu formulieren.
Es wird ein szenariobasierter strategischer Planungsansatz genutzt, der in sechs Handlungsschritten – von der Zieldefinition bis zur kontinuierlichen Kontrolle – ein strukturiertes Vorgehen für volatile Unternehmensumgebungen bietet.
Im Hauptteil werden der IST-Zustand analysiert, Chancen der Digitalisierung aufgezeigt, das methodische Planungsmodell erläutert und schließlich konkrete Ergebnisse für die Branche der öffentlichen Universitätskliniken abgeleitet.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie digitale Transformation, VUKA, Strategieentwicklung, EMRAM, Stakeholder-Feedback und szenariobasierte Planung geprägt.
Das Electronic Medical Record Adoption Model (EMRAM) dient als international anerkannter Standard, um den Digitalisierungsgrad von Krankenhäusern stufenweise zu bewerten und die deutsche Krankenhauslandschaft objektiv einzuordnen.
Die Coronakrise fungiert als externer Treiber, der die Relevanz der digitalen Transformation drastisch erhöht hat, indem sie einerseits den Bedarf an digitalen Prozessen verdeutlichte und andererseits neue Unsicherheiten in der Planung schuf.
Die Szenarien unterscheiden sich durch die Kombination der zwei Metakategorien "Stakeholdergruppenübergreifende Akzeptanz" und "Effizienz auf Anbieterseite", was zu unterschiedlichen Zukunftsbildern von einer erfolgreichen Transformation bis hin zum Systemversagen führt.
"Blind Spots" bezeichnen Faktoren, bei denen interne Führungskräfte eine deutlich abweichende Einschätzung (in Bezug auf Erfolgseinfluss oder Unsicherheit) haben als externe Stakeholder oder Branchenexperten.
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